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Wie Tief Muss Ein Elektro Aussenborder Ins Wasser


Wie Tief Muss Ein Elektro Aussenborder Ins Wasser

Also, mal ehrlich. Wer hat sich nicht schon mal gefragt: Wie tief muss dieser blöde Elektro-Außenborder eigentlich ins Wasser? Ich meine, wirklich? Es ist eine Frage, die ganze Generationen von Freizeitkapitänen, Möchtegern-Seefahrern und gelegentlichen Enten-Erschrecker beschäftigt.

Es gibt natürlich die offizielle Version. Die mit den technischen Datenblättern, den Herstellerempfehlungen und dem ganzen "Lesen Sie vor Gebrauch"-Kram. Ja, ja, schon gut. Haben wir alle mal kurz überflogen, bevor wir ihn mehr oder weniger enthusiastisch ans Schlauchboot geklemmt haben.

Aber die inoffizielle Version ist doch viel interessanter, oder? Die, die von unzähligen Stunden auf dem Wasser, von Trial-and-Error-Methoden und von diesem leisen Gefühl des "Ach, wird schon irgendwie klappen" geprägt ist.

Die Theorie...

Die Theorie besagt, dass der Propeller komplett untergetaucht sein muss. Logisch, oder? Sonst zieht er ja Luft und macht komische Geräusche. Und Luftblasen sind ja bekanntlich der Feind jeder effizienten Fortbewegung auf dem Wasser. (Außer vielleicht beim Windsurfen, aber das ist eine andere Geschichte.)

Man soll den Motor so justieren, dass die sogenannte Antikavitationsplatte knapp unter der Wasseroberfläche liegt. Klingt kompliziert? Ist es aber gar nicht. Ist dieses kleine, flache Ding oberhalb des Propellers. Sagt zumindest die Theorie.

blauwasser_ausprobiert_mercury_avator_elektro_aussenborder_komponenten
blauwasser_ausprobiert_mercury_avator_elektro_aussenborder_komponenten

...und die Praxis

Aber jetzt kommt der Knackpunkt. Die Praxis! Und die sieht oft ganz anders aus. Da hängt der Motor dann doch ein bisschen zu hoch oder ein bisschen zu tief. Und was passiert? Meistens: Nichts. Oder zumindest nichts wirklich Dramatisches.

Okay, vielleicht macht er ein bisschen mehr Lärm. Vielleicht ist er nicht ganz so effizient. Vielleicht fühlt man sich ein bisschen wie ein Schiffbrüchiger, der verzweifelt versucht, mit einem Besenpaddel in Sicherheit zu gelangen. Aber hey, man kommt vorwärts! Und das ist doch die Hauptsache, oder?

Außenbordmotor - Spirit 1.0 Plus - ePropulsion Technology Ltd
Außenbordmotor - Spirit 1.0 Plus - ePropulsion Technology Ltd

Ich habe mal einen gesehen, der hatte seinen Elektro-Außenborder so hoch, dass der Propeller fast rausgeguckt hat. Sah aus, als würde er das Wasser schlagen, statt zu schieben. Aber er ist trotzdem angekommen. Irgendwie.

Meine (leicht unpopuläre) Meinung

Und jetzt kommt meine unpopuläre Meinung: Es ist nicht so wichtig, wie tief der Elektro-Außenborder im Wasser ist. Solange er irgendwie funktioniert und man nicht gerade versucht, einen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen, ist alles gut.

Klar, die Hersteller haben sich was dabei gedacht. Aber wir sind doch keine Roboter! Wir sind kreative Problemlöser! Wir sind die MacGyvers der Meere (oder zumindest der kleinen Seen und Flüsse)!

Sicherstellen der Montagehöhe des Außenbordmotors
Sicherstellen der Montagehöhe des Außenbordmotors
"Hauptsache, das Boot fährt. Alles andere ist Luxus,"

So, oder so ähnlich, lautet mein Motto. Und damit bin ich bisher ganz gut gefahren. (Wortspiel beabsichtigt.)

Natürlich sollte man den Motor nicht absichtlich quälen. Und wenn er komische Geräusche macht oder sich seltsam anfühlt, sollte man vielleicht doch mal genauer hinschauen. Aber im Großen und Ganzen: Entspannt euch! Es ist nur ein Elektro-Außenborder. Und es gibt Schlimmeres als ein bisschen Ineffizienz.

Im Urlaub Außenborder im Wasser lassen? Wie trimmen? - YouTube
Im Urlaub Außenborder im Wasser lassen? Wie trimmen? - YouTube

Das große Finale

Also, wie tief muss ein Elektro-Außenborder ins Wasser? So tief, dass er funktioniert. Punkt. Alles andere ist Feintuning für Perfektionisten. Und wer hat schon Zeit für Perfektionismus, wenn das Eis auf der anderen Seite des Sees ruft?

Geht raus, habt Spaß und lasst den Motor einfach machen. Und wenn er doch mal Luft zieht, dann lacht einfach drüber. Es ist schließlich nur ein Hobby. Und Hobbys sollen Spaß machen, nicht stressen.

Und denkt dran: Das wichtigste ist, dass der Akku voll ist und das Bier kalt. Alles andere ist zweitrangig. In diesem Sinne: Ahoi!

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