Wie Testet Man Auf Laktoseintoleranz

Milch, Milch, die mag ich! (Oder doch nicht?)
Käsebrötchen zum Frühstück? Joghurt als Snack? Eiscreme am Abend? Klingt himmlisch, oder? Aber was, wenn dein Bauch danach Theater macht? Blähungen, Bauchschmerzen, das volle Programm. Autsch!
Könnte es sein, dass du ein kleines Geheimnis mit dir herumträgst? Ein Geheimnis, das viele andere auch haben: Laktoseintoleranz!
Aber wie findet man das heraus? Nun, es gibt da ein paar Wege. Einige sind einfacher, andere… naja, sagen wir mal, abenteuerlicher.
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Der Selbstversuch (mit Vorsicht zu genießen!)
Die einfachste Methode ist der Selbstversuch. Klingt logisch, oder? Du isst etwas mit Laktose (am besten ordentlich viel!) und wartest ab, was passiert.
Achtung! Das ist nicht unbedingt die klügste Idee. Besonders, wenn du schon eine Vermutung hast. Es könnte nämlich unangenehm werden. Sehr unangenehm.
Stell dir vor: Du bist auf einer wichtigen Verabredung. Alles ist perfekt. Bis… ja, bis dein Bauch beschließt, eine eigene Party zu feiern. Nicht ideal.
Meine unbeliebte Meinung: Manchmal ist es besser, Profis zu fragen, anstatt selbst zum Versuchskaninchen zu werden.

Der Arztbesuch: Die professionelle Variante
Viel sicherer und präziser ist der Gang zum Arzt. Der kann verschiedene Tests durchführen, um herauszufinden, ob du wirklich laktoseintolerant bist.
Der H2-Atemtest: Puste, puste!
Einer der häufigsten Tests ist der H2-Atemtest. Du trinkst eine Laktoselösung und pustest dann regelmäßig in ein Gerät. Das misst den Wasserstoffgehalt in deiner Atemluft.
Warum Wasserstoff? Weil dein Darm, wenn er die Laktose nicht richtig abbauen kann, fröhlich Wasserstoff produziert. Und das atmen wir dann aus. Clever, oder?
Klingt zwar etwas komisch, ist aber völlig schmerzfrei und relativ zuverlässig.

Der Laktose-Toleranz-Test: Blut abnehmen, bitte!
Eine andere Möglichkeit ist der Laktose-Toleranz-Test. Hier trinkst du auch eine Laktoselösung, aber stattdessen wird dir Blut abgenommen. Mehrfach sogar.
Die Blutwerte zeigen dann, wie gut dein Körper die Laktose verarbeiten kann. Klingt etwas aufwendiger, ist aber auch eine gängige Methode.
Meine unbeliebte Meinung: Blut abnehmen ist doof. Pusten ist lustiger!
Die Darmbiopsie: Für die ganz Neugierigen
Es gibt auch noch die Möglichkeit einer Darmbiopsie. Dabei wird eine kleine Gewebeprobe aus deinem Dünndarm entnommen. Aber das ist eher selten und nur in speziellen Fällen notwendig.

Das macht man eigentlich nur, wenn andere Ursachen für deine Beschwerden ausgeschlossen werden sollen. Zum Beispiel, wenn der Arzt vermutet, dass du eine andere Darmerkrankung hast.
Meine unbeliebte Meinung: Eine Darmbiopsie klingt... ungemütlich. Da bleibe ich lieber beim Pusten.
Und was, wenn ich es habe?
Angenommen, die Tests bestätigen: Du bist laktoseintolerant! Keine Panik! Das ist kein Weltuntergang.
Es bedeutet nur, dass du etwas genauer auf deine Ernährung achten musst. Laktosearme oder laktosefreie Produkte sind dein bester Freund. Und es gibt mittlerweile so viele leckere Alternativen!

Und vielleicht entdeckst du sogar neue Lieblingsgerichte, die ganz ohne Milchprodukte auskommen. Wer weiß?
Denk dran: Du bist nicht allein. Viele Menschen haben Laktoseintoleranz. Und wir alle lernen, damit umzugehen. Mit Humor und (meistens) ohne Bauchschmerzen.
Also, lass es abchecken! Dein Bauch wird es dir danken.
Meine unbeliebte Meinung: Laktosefreie Schokolade schmeckt trotzdem gut!
