Wie Sieht Michael Myers Ohne Maske Aus

Okay, Leute, lasst uns über DAS reden. Über das, was uns nachts wach hält, während wir mit Popcorn vor dem Fernseher sitzen (oder uns zumindest in die Kissen kuscheln und so tun, als ob wir keine Angst hätten). Wir reden über Michael Myers. Und genauer gesagt: Wie sieht der Mann (oder das Monster?) eigentlich unter dieser gruseligen Maske aus?
Die Maske ist alles (oder doch nicht?)
Klar, die Maske ist ikonenhaft. Sie ist das Symbol des Bösen, die Verkörperung des Albtraums schlechthin. Sie ist… naja, sie ist weiß und ausdruckslos und irgendwie unglaublich beängstigend. Aber die Frage bleibt: Was verbirgt sich darunter? Ist es das ultimative Geheimnis des Horrors? Oder ist es am Ende doch enttäuschender, als wir denken?
Ein paar "Enthüllungen" über die Jahre
Über die Jahrzehnte gab es immer wieder kurze Blicke unter die Maske. Manchmal mehr, manchmal weniger eindeutig. Aber mal ehrlich: Hat uns irgendwas davon wirklich zufriedengestellt? Erinnern wir uns an diese eine Szene, in der man kurz einen Blick auf sein Auge erhaschen konnte? Großartig, ein Auge! Wir wissen jetzt, dass Michael Myers ein Auge hat. Revolutionär!
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Es gab aber auch Momente, in denen man ein bisschen mehr gesehen hat. Ein paar Narben hier, ein düsterer Blick da. Aber jedes Mal hatte man das Gefühl, dass irgendwas fehlt. Vielleicht die richtige Beleuchtung? Vielleicht der richtige Winkel? Vielleicht die Tatsache, dass die Filmemacher uns einfach nicht alles zeigen wollen? Strategische Geheimniskrämerei ist schließlich das A und O im Horror!
Die Illusion des Unbekannten
Ich glaube, der Grund, warum uns das so beschäftigt, ist der, dass das, was wir uns vorstellen, oft viel schlimmer ist als das, was wir tatsächlich sehen würden. Unser Gehirn ist eine unglaublich kreative (und manchmal sadistische) Maschine. Es füllt die Lücken, die die Filmemacher lassen, mit unseren schlimmsten Albträumen. Und mal ehrlich, wer will sich das schon nehmen lassen?

Stellt euch vor, sie würden Michael Myers eines Tages komplett entmaskieren und darunter würde ein netter, alter Mann mit einer Vorliebe für Gartenarbeit zum Vorschein kommen. Horror-Fans weltweit würden kollektiv einen Herzinfarkt erleiden! Die Magie wäre dahin, der Mythos zerstört. Und wir hätten alle nur noch einen neuen Lieblings-Garten-Guru.
Was WIR sehen wollen
Vielleicht wollen wir gar nicht wirklich wissen, wie er aussieht. Vielleicht geht es uns mehr um das Gefühl, das er auslöst. Die Angst, die Spannung, die pure Panik, wenn man ihn in der Dunkelheit lauern sieht. Michael Myers ist mehr als nur ein Mann hinter einer Maske. Er ist eine Idee. Er ist die personifizierte Angst. Und Ideen sind nun mal schwer zu fassen, geschweige denn in ein einzelnes Gesicht zu quetschen.

Denkt mal drüber nach: Wenn er entlarvt wird und aussieht wie der gutaussehende Highschool-Footballspieler von nebenan, wäre das nicht viel enttäuschender, als wenn er ein Gesicht hat, dass von der Hölle selbst gezeichnet wurde? Die Ungewissheit ist der Schlüssel!
Es ist wie bei einem dieser Zaubertricks. Man will nicht wirklich wissen, wie er funktioniert. Man will nur staunen und sich gruseln lassen. Man will im Dunkeln tappen und sich die schlimmsten Dinge vorstellen, die passieren könnten.
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Die Lösung?
Also, wie sieht er nun wirklich aus? Ich habe keine Ahnung! Und ehrlich gesagt, ich glaube, das ist auch gut so. Lasst uns die Illusion bewahren. Lasst uns weiterhin spekulieren und uns gegenseitig Angst einjagen. Lasst uns Michael Myers das Mysterium bleiben, das er ist. Denn am Ende ist es doch viel lustiger, sich das Schlimmste vorzustellen, oder?
"Manchmal ist das, was man nicht sieht, viel beängstigender als das, was man sieht." - Irgendwer Kluges, wahrscheinlich.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meine Vorhänge zuziehen und überprüfen, ob jemand im Garten steht. Nur so zur Sicherheit. Schließlich weiß man nie...
