Wie Schreibt Man Einen Bericht

Okay, lasst uns ehrlich sein. Berichte schreiben. Wer mag das schon wirklich?
Das Grauen vor dem Bericht
Ich behaupte mal ganz frech: Die meisten Leute kriegen schon Schweißausbrüche, wenn sie nur das Wort "Bericht" hören. Es ist wie beim Zahnarzt. Oder Steuern. Unangenehm, aber irgendwie muss es sein. Ich weiß, ich weiß, das ist vielleicht eine unpopuläre Meinung, aber ich stehe dazu!
Und dann fängt das Dilemma an. Wie schreibt man eigentlich einen Bericht? Wo fängt man an? Mit der Einleitung? Mit dem Fazit? Oder lieber mit einem Gebet, dass es bald vorbei ist?
Must Read
Die Leiden des jungen Schreibers (und der alten auch)
Ich erinnere mich noch gut an meine ersten Versuche. Es fühlte sich an, als würde ich einen Roman schreiben, nur ohne Fantasie und mit ganz vielen Fakten. Und diese Fakten mussten auch noch richtig sein! Der blanke Horror!
Man sitzt da, starrt auf den blinkenden Cursor und denkt: "Was soll ich bloß schreiben?" Die Kreativität hat Urlaub, die Muse ist im Streik und der Kaffee wirkt auch nicht mehr. Frustration pur!

Und dann kommt die Formatierung. Überschriften, Unterüberschriften, Absätze, Schriftarten... Eine endlose Odyssee durch die Welt der Textverarbeitungsprogramme. Ich persönlich bin ja ein großer Fan von der "Hauptsache, es ist lesbar"-Methode. Aber das kommt natürlich nicht immer gut an.
Meine (vielleicht) revolutionäre Bericht-Schreib-Theorie
Hier kommt meine revolutionäre Theorie (Achtung, Ironie!): Einfach anfangen! Ja, wirklich. Einfach drauflos tippen. Irgendwas. Hauptsache, der Textfluss kommt in Gang. Das ist wie beim Zähneputzen. Am Anfang ist es auch doof, aber irgendwann ist man fertig und es ist geschafft.

Vergesst die perfekte Einleitung. Vergesst das grandiose Fazit. Schreibt einfach, was ihr wisst. Den Rest kann man später immer noch zurechtbiegen. Und wenn gar nichts geht: Copy-Paste! (Nein, Quatsch! Macht das bloß nicht!).
"Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird." - Winston Churchill (Ich bin mir ziemlich sicher, dass er das auch übers Berichte schreiben gesagt hätte).
Der Feind in mir: Die Perfektion
Ich glaube, das größte Problem beim Berichte schreiben ist der Perfektionismus. Man will alles richtig machen, alles perfekt formulieren und am Ende steht man da und hat noch nichts geschafft. Mein Tipp: Lasst los! Es muss nicht perfekt sein. Es reicht, wenn es gut ist.

Und wenn der Bericht fertig ist, atmet tief durch, klopft euch selbst auf die Schulter und belohnt euch mit etwas Schönem. Zum Beispiel mit einem Nickerchen. Oder einem Stück Kuchen. Oder beidem!
Das Fazit (oder so ähnlich)
Berichte schreiben ist doof. Punkt. Aber es ist auch eine Fähigkeit, die man beherrschen sollte. Und mit der richtigen Einstellung und ein paar Tricks kann es sogar (fast) Spaß machen. Fast.

Also, ran an die Tasten und viel Erfolg beim nächsten Bericht! Und denkt dran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen (außer vielleicht Heisenberg, der konnte bestimmt auch gute Berichte schreiben).
Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp: Schreibt den Bericht nicht kurz vor dem Abgabetermin. Das stresst nur unnötig. Vertraut mir. Ich spreche aus Erfahrung.
Okay, genug geplappert. Ich muss jetzt auch einen Bericht schreiben. Aber ich verspreche euch: Ich werde dabei an euch denken und versuchen, es nicht allzu schlimm zu finden. Drückt mir die Daumen!
