Wie Schreibt Man Eine Kritik über Ein Buch

Okay, lass uns ehrlich sein. Jeder von uns hat schon mal ein Buch gelesen und sich gedacht: "Uff. Das war... etwas." Aber wie fasst man dieses "etwas" in Worte, die nicht nur "meh" oder "super!" sind? Wie schreibt man eine Buchkritik, die mehr ist als ein Daumen hoch oder runter? Keine Sorge, ich bin hier, um dir zu zeigen, dass es einfacher ist, als du denkst – und dass es sogar Spaß machen kann! Denk dran, eine Buchkritik ist wie eine Party für dein Gehirn und deine Meinung!
Die Basics: Mehr als nur eine Zusammenfassung
Stell dir vor, du erzählst einem Freund von einem Film. Du würdest ihm ja auch nicht einfach die ganze Handlung nacherzählen, oder? (Okay, vielleicht, wenn du wirklich begeistert bist, aber trotzdem...). Eine Buchkritik ist das Gleiche. Es geht darum, deine Meinung zum Buch zu teilen. Es geht darum, zu sagen, was dich gefesselt hat, was dich gelangweilt hat und was dich vielleicht sogar zum Lachen oder Weinen gebracht hat.
Eine Zusammenfassung ist wichtig, aber sie sollte nicht die ganze Kritik ausmachen. Sie ist eher wie der Teaser eines Filmtrailers – sie soll neugierig machen, aber nicht alles verraten. Beschränke dich auf die wichtigsten Punkte und vermeide Spoiler, die die Überraschung verderben könnten. Denk daran, du willst die Leute zum Lesen animieren, nicht ihnen das Vergnügen nehmen!
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Was hat dir gefallen? Und was nicht?
Jetzt wird's interessant. Was hat dir an dem Buch gefallen? Waren die Charaktere sympathisch? War die Geschichte spannend? War der Schreibstil fesselnd? Oder war es eher so, dass du dich gefragt hast, ob der Autor vielleicht eine Wette verloren hat?
Sei ehrlich! Wenn du ein Buch total langweilig fandest, dann sag es. Aber versuche, deine Kritik konstruktiv zu formulieren. Anstatt zu sagen: "Das Buch war scheiße", sag lieber: "Ich fand die Handlung leider etwas vorhersehbar und die Charaktere wirkten blass." Das ist immer noch ehrlich, aber klingt etwas professioneller. Stell dir vor, du bist ein Buch-Detektiv. Du suchst nach Hinweisen, warum das Buch funktioniert (oder eben nicht).

Und vergiss nicht, deine Meinung zu begründen! Es reicht nicht zu sagen: "Der Protagonist war doof." Erkläre, warum du ihn doof fandest. War er unsympathisch? Hat er dumme Entscheidungen getroffen? Oder war er einfach nur ein wandelndes Klischee? Je besser du deine Meinung begründest, desto überzeugender wird deine Kritik.
Der Schreibstil: So locker wie möglich
Eine Buchkritik sollte kein wissenschaftlicher Aufsatz sein. Du musst nicht mit Fremdwörtern um dich werfen und komplizierte Satzkonstruktionen bauen. Schreib so, wie du sprichst (oder zumindest fast so). Sei locker, sei witzig, sei du selbst!

Versuche, deine Kritik lebendig zu gestalten. Verwende Metaphern und Vergleiche, um deine Eindrücke zu vermitteln. War die Handlung so spannend, dass du das Buch kaum aus der Hand legen konntest? Dann sag es! War der Schreibstil so holprig, dass du ständig über Wörter gestolpert bist? Dann sag es auch!
Humor ist erlaubt, solange er nicht verletzend ist. Eine witzige Bemerkung hier und da kann deine Kritik auflockern und sie für den Leser interessanter machen. Aber achte darauf, dass dein Humor nicht auf Kosten des Autors oder des Buches geht. Denk daran, es geht darum, deine Meinung zu teilen, nicht darum, jemanden zu beleidigen.

Fazit: Die Kirsche auf der Sahne
Am Ende deiner Kritik solltest du ein Fazit ziehen. Gib dem Buch eine Empfehlung (oder eben nicht). Wem würdest du das Buch empfehlen? Für wen ist es geeignet? Und für wen eher nicht?
Du kannst auch eine kurze Zusammenfassung deiner Eindrücke geben. War es ein Leseerlebnis, das dich noch lange beschäftigen wird? Oder war es eher ein Buch, das du schnell wieder vergessen wirst?
Und schließlich: Vergiss nicht, Spaß zu haben! Eine Buchkritik zu schreiben ist eine tolle Möglichkeit, deine Gedanken und Gefühle zu einem Buch auszudrücken. Also, schnapp dir deinen Stift (oder deine Tastatur) und leg los! Die Welt braucht deine Meinung!
