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Wie Schnell Darf Man Bei Nebel Fahren


Wie Schnell Darf Man Bei Nebel Fahren

Also, Leute, stellt euch vor: Da stehst du, es ist dunkel, die Suppe könnte man mit dem Löffel schneiden – Nebel, so dicht, dass du deine eigene Hand vor Augen kaum siehst. Und jetzt die Preisfrage: Wie schnell darf man da eigentlich fahren? Nicht lachen, das ist gar nicht so einfach, wie man denkt!

Ich erinnere mich an eine Fahrt nach Hamburg. Der Nebel war so dickflüssig, dass ich dachte, ich fahre in einer riesigen Sahnesoße. Mein Beifahrer, nennen wir ihn mal Hans-Peter (weil… warum nicht?), meinte kess: "Ach, einfach mit dem Verkehr mitschwimmen!" Joa, super Idee, Hans-Peter. Nur dumm, wenn der "Verkehr" aus Geisterfahrern und Rentnern mit Rollator besteht.

Die goldene Regel: Sichtweite ist König!

Also, mal Butter bei die Fische: Die wichtigste Regel bei Nebel ist, dass deine Geschwindigkeit deiner Sichtweite angepasst sein muss. Das bedeutet im Klartext: Siehst du nur bis zum Ende deiner Motorhaube, fahr auch nur so schnell, dass du rechtzeitig bremsen kannst. Und damit meinen wir nicht mit der Faust auf's Armaturenbrett schlagen und hoffen, dass es irgendwie gut geht.

Die StVO (Straßenverkehrsordnung, für alle Nicht-Deutschen, das ist unser Gesetzbuch für alles, was Räder hat) sagt: Bei einer Sichtweite von unter 50 Metern darfst du maximal 50 km/h fahren. Und jetzt kommt der Clou: Das gilt auch, wenn kein Tempolimit-Schild dasteht! Stell dir vor, du rast mit 120 km/h durch den Nebel und denkst: "Haha, ich bin der König der Straße!" – und zack, blitzt es. Der König der Straße ist dann ganz schnell der König der Knöllchen.

Und woher weißt du jetzt, ob du 50 Meter Sichtweite hast? Gute Frage! Hier ein paar Tipps, die nicht aus dem Internet stammen, sondern aus jahrelanger Erfahrung (und ein paar beinahe-Unfällen):

Fahren bei Nebel: Worauf Sie besonders achten müssen
Fahren bei Nebel: Worauf Sie besonders achten müssen
  • Die Leitpfosten-Methode: Die stehen am Straßenrand und sind normalerweise 50 Meter auseinander. Kannst du den nächsten Pfosten sehen? Wunderbar! Kannst du ihn nicht sehen? Dann solltest du dich vielleicht eher fragen, ob du überhaupt fahren solltest.
  • Der "Ich-seh-mein-Auto-nicht-mehr"-Test: Stell dir vor, du parkst dein Auto am Straßenrand. Wenn du es aus 50 Metern Entfernung nicht mehr erkennen kannst, dann… ja, dann hast du ein Problem. Und außerdem vielleicht einen schrecklichen Geschmack, was Autofarben angeht.
  • Der Bauchgefühl-Trick: Wenn sich die Fahrt anfühlt, als würdest du mit verbundenen Augen ein Einrad fahren, dann bist du definitiv zu schnell.

Nebelschlussleuchte: Das rote Superhelden-Licht

Die Nebelschlussleuchte ist dein Freund und Helfer im Nebel. Aber Achtung: Sie ist kein Dauerbrenner! Du darfst sie nur einschalten, wenn die Sichtweite unter 50 Metern liegt. Warum? Weil sie blendet wie ein schlecht gelaunter Vampir in der Mittagssonne! Und wer geblendet wird, bremst vielleicht plötzlich – und dann haben wir den Salat. Oder eben den Nebel-Crash.

Außerdem, ganz wichtig: Die Nebelschlussleuchte ist kein Ersatz für langsames Fahren. Sie macht dich zwar besser sichtbar, aber sie kann dich nicht vor einem Unfall bewahren, wenn du mit Affenzahn unterwegs bist.

Fahren bei Nebel: So reagierst du bei schlechter Sicht richtig
Fahren bei Nebel: So reagierst du bei schlechter Sicht richtig

Was, wenn's kracht?

Mal angenommen, trotz aller Vorsicht, passiert's: Du hast einen Unfall im Nebel. Was nun? Erstens: Ruhe bewahren. Zweitens: Warnblinkanlage an, Warnweste überziehen (die solltest du sowieso immer im Auto haben, nicht im Keller zwischen den alten Weihnachtskugeln und dem verstaubten Hometrainer). Drittens: Warndreieck aufstellen – und zwar weit genug entfernt, damit der nächste Hans-Peter, der mit 100 km/h durch den Nebel brettert, dich auch sieht.

Und viertens: Die Polizei rufen. Die sind Experten im "Wer-hat-Schuld"-Spiel und helfen dir, den ganzen Papierkram zu erledigen. Und vielleicht haben sie sogar noch ein paar gute Witze auf Lager, um die Stimmung aufzuhellen. (Wobei, ehrlich gesagt, die Witze von Polizisten meistens so schlecht sind, dass der Nebel dagegen fast schon eine Wohltat ist.)

Merke: Lieber einmal zu langsam fahren als einmal zu viel bezahlen (oder noch schlimmer). Nebel ist kein Gegner, den man mit Geschwindigkeit besiegen kann. Er ist eher wie ein störrischer Esel: Je langsamer du reitest, desto sicherer kommst du ans Ziel. Und wer weiß, vielleicht entdeckst du auf dem Weg ja noch ein paar neue, interessante Nebelwesen…

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