Wie Schnell Darf Ein Pkw Außerhalb Geschlossener Ortschaften Fahren

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer hat sich nicht schon mal gefragt, wie schnell man eigentlich wirklich außerhalb geschlossener Ortschaften fahren darf? Ich meine, so richtig, ohne dass gleich die Blaulichter angehen und man sein hart verdientes Geld in Bußgelder investieren muss. Setzt euch, bestellt euch 'nen Kaffee (oder ein Bier, ich urteile nicht), denn ich erzähl euch was.
Also, die Antwort ist... kompliziert. Und zwar so kompliziert, dass selbst Albert Einstein wahrscheinlich 'nen Knoten in seine grauen Zellen bekommen hätte. Aber keine Panik, ich versuche es mal auf "Dummies"-Niveau zu erklären, versprochen!
Die Grundregel (die eigentlich keine ist)
Offiziell, und jetzt kommt's: Auf Landstraßen, also außerhalb von Städten und Dörfern, gilt für Pkw eine Richtgeschwindigkeit von 100 km/h. Ja, richtig gehört: Richtgeschwindigkeit. Das bedeutet, es ist keine Geschwindigkeitsbegrenzung im eigentlichen Sinne. Du darfst schneller fahren, aber... ja, da kommt das große ABER.
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Denkt dran, die Richtgeschwindigkeit ist eher wie ein "Vorschlag" der Straßenverkehrsordnung. Ein nettes "Hey, vielleicht wäre das 'ne gute Geschwindigkeit, Kumpel!" Aber wenn du dich dafür entscheidest, diesen Vorschlag zu ignorieren und mit Mach 2 unterwegs bist, dann übernimmst du auch die volle Verantwortung für alles, was schief geht.
Und glaubt mir, das kann teuer werden. Nicht nur finanziell, sondern auch im übertragenen Sinne. Denk an die armen Eichhörnchen!

Wenn’s doch schneller sein muss…
Jetzt kommt der Clou: Wenn keine Schilder da sind, die was anderes sagen (also 80, 70, 50 – ihr kennt das Spiel), dann kannst du theoretisch auch schneller als 100 km/h fahren. ABER (ja, schon wieder!), das gilt nur, wenn die Bedingungen stimmen.
Was heißt das konkret? Gute Sicht, trockenes Wetter, ein Auto in Top-Zustand und vor allem: deine persönliche Fähigkeit, das Auto sicher zu kontrollieren. Wenn du dich unsicher fühlst, bleib lieber bei den 100 km/h. Dein Geldbeutel und deine Nerven werden es dir danken.

Die Sache mit der Haftung
Hier wird's juristisch, also haltet euch fest: Wenn es kracht und du warst schneller als die empfohlenen 100 km/h, dann kann dir eine Mitschuld angelastet werden – auch wenn du rein rechtlich gesehen nicht zu schnell warst. Die Versicherung wird dann sagen: "Tja, hätten Sie sich mal an die Richtgeschwindigkeit gehalten!" Und dann stehst du da, blöd aus der Wäsche guckend.
Das ist so, als würdest du versuchen, einem Faultier ein Autorennen zu erklären. Es wird zwar irgendwie zuhören, aber am Ende versteht es trotzdem nichts.

Ausnahmen bestätigen die Regel (oder verwirren sie?)
Natürlich gibt es Ausnahmen. Für Lkw, Busse und Autos mit Anhänger gelten nämlich definitiv andere Regeln. Die dürfen meistens maximal 80 km/h fahren, manchmal sogar noch weniger. Also, bevor ihr mit eurem Wohnwagen die Landstraße unsicher macht, schaut lieber nochmal genau in die Papiere.
Stellt euch vor, ihr fahrt mit eurem Wohnwagen 150 km/h und werdet geblitzt. Das Gesicht des Polizisten wäre Gold wert! Aber euer Punktekonto in Flensburg wahrscheinlich weniger.

Merke: Lieber sicher als schnell!
Zusammenfassend lässt sich sagen: Die Geschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften ist eine Art Grauzone. Es gibt eine Richtgeschwindigkeit, aber keine absolute Begrenzung – es sei denn, Schilder sagen etwas anderes. Aber Vorsicht: Zu schnell fahren kann teuer werden, und zwar nicht nur finanziell. Also, lieber etwas langsamer und dafür entspannt ankommen. Und denkt an die Eichhörnchen!
Und falls ihr euch immer noch unsicher seid: Fahrt einfach mit dem Fahrrad. Da kann man gar nicht zu schnell sein (es sei denn, ihr habt 'nen Raketenantrieb eingebaut).
Also, trinkt euren Kaffee aus, genießt das Leben und fahrt vorsichtig!
