Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle kennen das. Du liegst im Bett. Es ist spät. Du solltest schlafen. Aber dein Gehirn? Party hard! Es führt eine hitzige Debatte darüber, ob du gestern wirklich hättest "Ja" zu dem extra Stück Kuchen sagen sollen.
Die Frage aller Fragen also: Wie schläft man am schnellsten ein? Es gibt tonnenweise Ratgeber. Meditiere! Zähle Schäfchen! Trink warme Milch! (Brrr, warme Milch… ist das wirklich die Antwort?)
Ich habe eine – sagen wir – etwas unkonventionelle Meinung dazu. Und ich vermute, einige von euch werden mir zustimmen.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Langeweile. Totale, absolute Langeweile.
Hört mir zu! Wir werden ständig mit Reizen bombardiert. Handys, Fernseher, E-Mails, Social Media… unser Gehirn ist ständig im Overdrive. Kein Wunder, dass es schwerfällt, einfach mal abzuschalten.
Also, was tun? Schafft eine Schlafumgebung, die so öde ist, dass eurem Gehirn gar nichts anderes übrig bleibt, als sich gelangweilt in den Schlaf zu kuscheln.
Wie schläft man friedlich?
Schlafzimmer-Purging: Der Weg zur schnellen Nachtruhe
Erstens: Handy raus! Ja, ich weiß, es ist schwer. Aber vertraut mir. Das blaue Licht und die endlose Scrollerei sind der Feind eines schnellen Nickerchens. Legt es in ein anderes Zimmer. Ganz weit weg. Am besten in den Kühlschrank. (Okay, vielleicht nicht in den Kühlschrank… aber weit weg!)
Zweitens: Abdunkeln. So richtig abdunkeln. Verdunkelungsrollos sind eure neuen besten Freunde. Oder notfalls eine Schlafmaske. Hauptsache, es ist stockdunkel. Denn Licht signalisiert eurem Gehirn: "Party time!" Und das wollen wir ja gerade nicht.
Drittens: Ruhe. Absolute Stille. Wenn ihr in einer lauten Gegend wohnt, besorgt euch Ohrstöpsel. Oder ein Gerät für weißes Rauschen. Oder meditiert über die Kunst der inneren Stille. Whatever works!
Einschlafhilfe: 16 Hausmittel + Tipps für schnellen Schlaf
Viertens: Komfort. Eine bequeme Matratze ist Pflicht. Aber denkt auch an die kleinen Dinge. Eine kuschelige Decke. Weiche Kissen. Am besten so viele, dass ihr euch wie eine Prinzessin auf der Erbse fühlt. Nur ohne die Erbse.
Die "Ich-will-eigentlich-nicht-schlafen"-Technik
Hier kommt der Clou. Anstatt krampfhaft zu versuchen, einzuschlafen, versucht, wach zu bleiben! Ja, das klingt verrückt. Aber es funktioniert!
Paradoxe Intention nennen die Psychologen das. Im Grunde tricksen wir unser Gehirn aus. Wir sagen ihm: "Ich will nicht schlafen!" Und was macht unser Gehirn? Es rebelliert und sagt: "Doch, will ich aber!" Und zack, schläfst du.
In dieser Körperposition wirkt eine Schmerztablette am schnellsten
Die eigentliche Schwierigkeit dabei? Es durchzuziehen! Ihr müsst euch wirklich anstrengen, wach zu bleiben. Lest ein staubtrockenes Sachbuch. Denkt über die kompliziertesten Steuervorschriften nach. Wiederholt die Relativitätstheorie von Albert Einstein im Kopf. Hauptsache, es ist furchtbar langweilig.
Das Ziel ist es, euer Gehirn so zu langweilen, dass es kapituliert und sich einfach abschaltet.
Der Nebeneffekt: Du wirst ein Langeweile-Ninja
Der Bonus dieser Methode? Du wirst ein Meister der Langeweile-Toleranz. Du wirst lernen, dich zu entspannen und abzuschalten, egal was um dich herum passiert.
Schneller einschlafen: Wie man in 60 Sekunden garantiert einschläft
Und hey, wenn alles andere fehlschlägt… dann zählen wir eben doch Schäfchen. Aber nur die besonders langweiligen, wolligen Exemplare. Vielleicht solche, die gerade Formulare ausfüllen müssen.
Also, versucht es mal. Gebt der Langeweile eine Chance. Ihr werdet überrascht sein, wie schnell ihr einschlafen könnt. Und wenn nicht? Dann habt ihr zumindest eine gute Ausrede, um noch ein Stück Kuchen zu essen. Denn davon wird man ja bekanntlich auch müde. Oder so ähnlich.