Wie Rechne Ich Meine Stundenlohn Aus

Okay, Leute, mal ehrlich: Wer von uns hat sich nicht schon mal gefragt, ob der Stundenlohn, den man so kassiert, eigentlich wirklich stimmt? Oder noch schlimmer: Wer hat nicht schon mal versucht, ihn auszurechnen und ist dann kläglich gescheitert? Keine Sorge, ihr seid nicht allein! Ich hab das auch schon durchgemacht. Ich erinnere mich an einmal, da dachte ich, ich verdiene das Doppelte – bis mir klar wurde, dass ich meine Trinkgeld-Einnahmen in den Stundenlohn eingerechnet hatte. Peinlich, peinlich!
Aber keine Panik! Heute knacken wir diesen Code, damit ihr nie wieder im Dunkeln tappt. Versprochen! Es ist einfacher, als ihr denkt. Und vielleicht entdeckt ihr ja sogar, dass ihr unterbezahlt seid. Dann könnt ihr eurem Chef mal so richtig die Meinung geigen! (Vielleicht. Oder ihr fragt einfach nett nach einer Gehaltserhöhung. Ist wahrscheinlich klüger.)
Die Basis: Brutto ist nicht gleich Netto!
Bevor wir loslegen, müssen wir uns über eines im Klaren sein: Wir reden hier vom Bruttostundenlohn. Das ist der Betrag, bevor der Staat und die Krankenkasse sich ihren Teil schnappen. Der Nettostundenlohn ist das, was am Ende tatsächlich auf eurem Konto landet. Aber um den auszurechnen, braucht man schon fast einen Steuerberater. Wir bleiben also beim Brutto. Einfach, oder?
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Stellt euch vor, ihr seid ein Superheld, der seine Stadt beschützt. Euer Bruttostundenlohn ist eure Superkraft vor dem Einsatz. Der Nettostundenlohn ist das, was nach dem Kampf übrig bleibt, nachdem die Bösewichte ein paar Kratzer hinterlassen haben (in diesem Fall Steuern und Sozialabgaben).
Der einfache Weg: Gehalt durch Stunden
Die simpelste Methode, euren Stundenlohn zu berechnen, ist die folgende: Nehmt euer monatliches Bruttogehalt und teilt es durch die Anzahl eurer Arbeitsstunden pro Monat. Klingt logisch, oder? Aber Vorsicht, der Teufel steckt im Detail!

Beispiel: Sagen wir, ihr verdient 3000 Euro brutto im Monat und arbeitet 160 Stunden. Dann rechnet ihr: 3000 / 160 = 18,75 Euro pro Stunde. Tadaa! Ihr verdient also 18,75 Euro brutto pro Stunde.
Aber Achtung! Diese Rechnung funktioniert nur, wenn ihr immer gleich viele Stunden arbeitet. Was ist aber, wenn ihr mal Überstunden schiebt oder Urlaub nehmt?
Der etwas kompliziertere Weg: Wochenarbeitszeit und Monatsfaktor
Okay, jetzt wird's ein bisschen kniffliger, aber keine Sorge, wir schaffen das! Diese Methode ist genauer, besonders wenn eure Arbeitszeiten variieren.

Schritt 1: Ermittelt eure wöchentliche Arbeitszeit. Das ist die Anzahl der Stunden, die ihr normalerweise pro Woche arbeitet.
Schritt 2: Berechnet die durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstunden pro Monat. Dafür nehmt ihr eure wöchentliche Arbeitszeit und multipliziert sie mit dem Monatsfaktor 4,348. Ja, das ist eine krumme Zahl, aber sie berücksichtigt, dass die Monate unterschiedlich viele Wochen haben. Dieser Faktor ist dein neuer bester Freund (oder zumindest ein nützlicher Bekannter).
Schritt 3: Teilt euer monatliches Bruttogehalt durch die durchschnittliche Anzahl der Arbeitsstunden pro Monat (die ihr gerade berechnet habt). Fertig!

Beispiel: Ihr arbeitet 40 Stunden pro Woche und verdient 3000 Euro brutto im Monat. Dann rechnet ihr:
- 40 Stunden/Woche * 4,348 = 173,92 Stunden/Monat (ungefähr)
- 3000 Euro / 173,92 Stunden = 17,25 Euro pro Stunde (ungefähr)
Seht ihr? Ein kleiner Unterschied zum ersten Beispiel! Das liegt daran, dass wir jetzt die tatsächliche Anzahl der Arbeitstage im Monat berücksichtigt haben.
Sonderfälle: Unregelmäßige Arbeitszeiten und Minijobs
Was, wenn ihr einen Minijob habt oder eure Arbeitszeiten total unregelmäßig sind? Dann wird es etwas schwieriger, aber nicht unmöglich!

Bei einem Minijob solltet ihr genau darauf achten, dass ihr nicht über die Einkommensgrenze kommt. Rechnet am besten regelmäßig euren Stundenlohn aus, um den Überblick zu behalten. Und denkt daran: Auch Minijobber haben Anspruch auf Urlaub!
Bei unregelmäßigen Arbeitszeiten solltet ihr eure gearbeiteten Stunden am besten täglich notieren. Am Ende des Monats könnt ihr dann alle Stunden zusammenrechnen und durch euer Bruttogehalt teilen. Oder ihr erstellt eine kleine Excel-Tabelle, die das automatisch für euch erledigt. Das ist zwar etwas aufwändiger, aber dafür habt ihr immer einen genauen Überblick.
Die Moral von der Geschicht': Kontrolle ist besser!
Egal, welche Methode ihr wählt, es ist wichtig, euren Stundenlohn zu kennen und zu überprüfen. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr fair bezahlt werdet und dass keine Fehler bei der Abrechnung passieren. Und wer weiß, vielleicht entdeckt ihr ja sogar, dass ihr eine Gehaltserhöhung verdient habt. Dann könnt ihr euren Chef mit eurem neu erworbenen Wissen beeindrucken! Oder einfach nett nachfragen. Wie gesagt, ist wahrscheinlich klüger. Viel Erfolg!
