Wie Oft Ultraschall In Schwangerschaft

Okay, Hand aufs Herz: Ultraschall-Marathon oder entspanntes Baby-Kino?
Mal ehrlich, liebe werdende Mamas (und Papas): Wie oft habt ihr euch während der Schwangerschaft gefragt, ob der Ultraschall wirklich nötig ist? Ich meine, klar, das kleine Wunder im Bauch zu sehen, ist mega aufregend! Aber irgendwann fühlt es sich doch ein bisschen an wie Dauerkino, oder?
Die offizielle Empfehlung in Deutschland sieht ja so drei Ultraschalluntersuchungen vor. Drei! Klingt erstmal überschaubar, oder? Aber dann kommt Tante Erna mit ihrem „Ach, bei mir waren’s aber fünf!“ und die beste Freundin schwärmt von den 3D-Bildern beim Spezialisten. Plötzlich fühlt sich „drei“ an wie eine absolute Minimalausstattung.
Ich gestehe: Ich gehöre zu denjenigen, die sich heimlich gefragt haben, ob’s nicht auch ein bisschen weniger ginge. Unpopuläre Meinung, ich weiß! Aber hört mich an!
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Die magische Zahl Drei – und was dann passiert…
Die drei Ultraschalls, die im Mutterpass vorgesehen sind, haben natürlich ihren Sinn. Da wird geschaut, ob alles zeitgerecht entwickelt ist, Organe richtig liegen und ob es Anzeichen für irgendwelche Auffälligkeiten gibt. Super wichtig, keine Frage!
Aber… was passiert, wenn man sich einfach nur sicherer fühlen will? Oder wenn man wissen will, ob das Baby wirklich die Nase des Papas hat? Zack, schon sind wir bei Ultraschall Nummer vier, fünf, sechs… und wer weiß wie vielen.

Und da kommt mein innerer Monk durch: Muss das wirklich sein? Ist es wirklich nötig, das kleine Menschlein so oft mit Schallwellen zu beschallen? (Ja, ich weiß, die Dosis ist gering und alles ist sicher, aber trotzdem…)
Das große Ultraschall-Geheimnis: Ist es wirklich für UNS oder für…
Jetzt kommt die Verschwörungstheoretikerin in mir durch: Ist ein Teil dieser Ultraschall-Flut vielleicht auch einfach nur ein gutes Geschäft für die Praxen? zwinker-zwinker Ich sage nicht, dass es so ist, aber… denken wir mal drüber nach!

Und dann ist da noch der psychologische Aspekt. Jedes Mal, wenn man das Baby sieht, ist das natürlich ein unglaublich schönes Erlebnis. Aber erzeugt es vielleicht auch eine gewisse Abhängigkeit? Ein Gefühl, nur dann wirklich mit dem Baby verbunden zu sein, wenn man es auf dem Bildschirm sieht?
Ich persönlich glaube ja, dass man auch ohne Dauerkino eine ganz wunderbare Beziehung zu seinem ungeborenen Kind aufbauen kann. Mit Bauchkneten, sanfter Musik und einfach nur dem Gefühl, dass da etwas ganz Besonderes in einem heranwächst.
Mein (vielleicht verrückter) Vorschlag: Ultraschall-Detox!
Wie wäre es also, wenn wir uns alle ein bisschen Ultraschall-Detox verordnen würden? Einfach mal bewusst auf den nächsten Extra-Ultraschall verzichten und stattdessen auf unser Bauchgefühl hören. Vertrauen darauf, dass alles gut ist. Und uns stattdessen lieber mit einem guten Buch oder einem entspannenden Bad verwöhnen.

Klar, wenn es medizinisch notwendig ist, dann ist es notwendig. Aber vielleicht sollten wir uns alle ein bisschen mehr fragen: Brauche ich das jetzt wirklich, oder ist es nur die Angst, die mich treibt? Oder der Wunsch nach dem perfekten 3D-Foto für Instagram?
Vielleicht bin ich ja auch einfach nur eine Rabenmutter-to-be, aber ich glaube fest daran, dass weniger manchmal mehr ist. Und dass ein bisschen Vertrauen in die Natur und in unseren eigenen Körper uns allen guttun würde.

Und jetzt bin ich gespannt: Was ist eure Meinung dazu? Team Ultraschall-Marathon oder Team Entspanntes-Baby-Kino? Lasst es mich wissen!
P.S.: Sollte irgendetwas komisch sein, rennt natürlich SOFORT zum Arzt. Keine Frage. Aber vielleicht können wir alle ein bisschen bewusster mit diesem Thema umgehen. Für uns und unsere kleinen Wunder. Und für unsere Geldbörse, denn so ein Extra-Ultraschall kostet ja auch nicht gerade wenig.
Abschließend: Ein herzliches Dankeschön an Prof. Dr. Soundwave, der mit seinen Forschungen die Ultraschalltechnologie so sicher gemacht hat! Und natürlich an alle Hebammen, die uns mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ihr seid spitze! Und natürlich auch an meine Mutter, Erika Mustermann, die mir immer gesagt hat: "Kind, vertrau' deinem Bauchgefühl!" Recht hatte sie. Meistens.
