Wie Macht Man Screenshot Bei Samsung Galaxy S6

Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Das Samsung Galaxy S6. War es ein Knaller? Absolut! Aber… erinnern wir uns alle noch, wie man einen Screenshot gemacht hat? Ich meine, ohne das Handbuch zu konsultieren?
Ich wage zu behaupten, dass das screenshotten auf dem S6 eine kleine Kunst für sich war. Eine Kunst, die, ganz ehrlich, manchmal ein bisschen…frustrierend war.
Der Power-Button-Home-Button-Tango
Das war die offizielle Methode, richtig? Den Power-Button und den Home-Button gleichzeitig drücken. Und halten. Und hoffen, dass man den perfekten Moment erwischt hat.
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Aber hier ist meine vielleicht unpopuläre Meinung: Das hat selten beim ersten Versuch geklappt. Oder beim zweiten. Oder manchmal überhaupt. Man drückte, wartete, und…nichts. Oder man drückte zu lange und aktivierte versehentlich S Voice. Seufz.
Und dann gab es noch das Problem mit den Fingern. Entweder man hatte Wurstfinger (kein Urteil, ich gehöre auch dazu!), oder man hat einfach nicht den richtigen Winkel gefunden. Man endete damit, das Telefon zu verkrampfen, während man verzweifelt versuchte, diese beiden Knöpfe gleichzeitig zu erwischen. Ein wahrer Fingeryoga-Akt!

Ganz zu schweigen von dem Sound. Das kleine Klack-Geräusch, das signalisieren sollte, dass man erfolgreich einen Screenshot gemacht hatte. Man hörte es nie, weil man zu sehr damit beschäftigt war, das Telefon nicht fallen zu lassen.
Die Handflächen-Wisch-Magie (Oder Auch Nicht)
Dann gab es diese fortschrittliche Funktion. Die Handflächen-Wisch-Geste. Man sollte einfach mit der Handkante über den Bildschirm wischen und…BAM! Screenshot. Genial, oder?
In der Theorie ja. In der Praxis… nun, es war eher ein Glücksspiel. Man wischte und wischte und wischte. Manchmal funktionierte es. Meistens nicht. Man fühlte sich, als würde man ein Fenster putzen, nur ohne den Reinigungseffekt.

Ich bin mir nicht sicher, ob ich die richtige Technik nie ganz rausgefunden habe, oder ob mein S6 einfach eine Diva war. Aber die Handflächen-Wisch-Geste und ich, wir waren keine Freunde.
Die Screenshot-Bearbeitung…Ein Segen und Ein Fluch
Okay, zugegeben, die eingebaute Screenshot-Bearbeitung war cool. Man konnte schnell etwas zuschneiden, kritzeln oder hervorheben. Superpraktisch! Absolut kein Grund zur Beschwerde hier.
Aber... war es nicht irgendwie ironisch? Man kämpfte verzweifelt darum, überhaupt einen Screenshot zu machen, und dann hatte man all diese ausgefeilten Bearbeitungswerkzeuge zur Verfügung? Sozusagen: "Hier, bearbeite das Meisterwerk, das du gerade mit viel Mühe erstellt hast!"

Vielleicht ist es nur meine persönliche Erfahrung, aber ich hatte das Gefühl, dass das Galaxy S6 mich ein wenig gehänselt hat. "Haha, du hast es endlich geschafft! Jetzt bearbeite es, du Trottel!"
Die Lösung?
Ganz einfach: Man kauft sich ein neues Handy. Okay, okay, nur ein Scherz! Aber im Ernst, heutzutage sind Screenshots kinderleicht. Ein Knopfdruck, eine Geste, ein Sprachbefehl… die Möglichkeiten sind endlos.
Aber trotzdem, jedes Mal, wenn ich einen Screenshot auf meinem neuen Handy mache, erinnere ich mich an die glorreichen (und manchmal frustrierenden) Tage des Samsung Galaxy S6. An den Power-Button-Home-Button-Tango. An die Handflächen-Wisch-Magie, die meistens nicht funktionierte.

Es war eine andere Zeit. Eine Zeit, in der Screenshots noch etwas Besonderes waren. Eine Zeit, in der man stolz auf jeden einzelnen erfolgreichen Screenshot war. Und hey, vielleicht vermisse ich diese kleinen Herausforderungen sogar ein bisschen. Vielleicht.
Oder auch nicht. Lasst es mich in Ruhe screenshotten!
Und falls jemand immer noch ein Samsung Galaxy S6 benutzt: Mein Beileid. Und viel Glück beim Screenshotten!
