Wie Lange Vor Einer Op Nicht Essen

Okay, Leute, mal ehrlich. Wer von euch hat auch schon mal heimlich gelitten, wenn der Arzt sagt: "Nüchtern bleiben!" vor einer OP? Ich weiß, ich weiß, wir alle kennen das. Und ich habe da eine, sagen wir mal, unpopuläre Meinung dazu.
Die Sache mit dem Nüchternsein
Acht Stunden? Zwölf Stunden? Ernsthaft? Mein Magen knurrt schon nach zwei Stunden wie ein wildgewordenes Tier. Und dann soll ich da liegen, nervös wie ein Eichhörnchen auf Koffein, und nicht an Essen denken? Unmöglich!
Ich meine, ich verstehe das ja irgendwo. Irgendwas mit Narkose und so. Aber die Vorstellung, dass mein Magen leer und unglücklich ist, während irgendjemand in meinem Körper rumwerkelt... das ist irgendwie beunruhigender als die OP selbst, oder?
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Und dann diese kleinen, fiesen Details! Kein Kaugummi. Kein Bonbon. Nicht mal ein Schlückchen Wasser! Hallo? Was ist das denn für eine Folter?
"Nichts essen und trinken vor der OP? Das ist wie Weihnachten ohne Plätzchen!"

Ja, ich weiß, ich bin dramatisch. Aber ich kann es einfach nicht ausstehen. Ich werde immer zum nervösen Häufchen Elend. Meine Gedanken drehen sich nur noch um Essen. Ich sehe Pizza, Pasta, Kuchen... eine endlose Parade kulinarischer Köstlichkeiten, die ich nicht haben darf.
Meine Strategie (psssst!)
Also, hier ist mein kleines Geheimnis (bitte nicht petzen): Ich versuche, mich so gut wie möglich abzulenken. Serienmarathon bis zum Umfallen. Ein gutes Buch. Irgendwas, was mich von meinem hungernden Magen ablenkt. Und, ganz wichtig: Freunde anrufen und sich ausheulen. Gemeinsames Leid ist halbes Leid, richtig?
Und dann, wenn endlich das erlösende "Sie dürfen jetzt essen!" kommt... oh mein Gott. Das ist wie ein zweiter Geburtstag! Ich stürze mich auf das Essen, als gäbe es kein Morgen mehr. Alles schmeckt doppelt so gut, weil ich so lange darauf verzichten musste.

Klar, ich weiß, dass die Ärzte das nicht lesen wollen. Aber mal ehrlich, wer von euch da draußen hat sich nicht schon mal gefragt, ob man wirklich so lange nüchtern bleiben muss? Ob es nicht vielleicht eine kleine, unauffällige Ausnahme gibt? Ich sage ja nur...
Ich bin natürlich kein Arzt, und ich rate niemandem, die Anweisungen seines Arztes zu ignorieren. Aber ich glaube, ein bisschen Humor und Selbstmitgefühl können in dieser Situation nicht schaden. Und vielleicht, nur vielleicht, ein kleiner, unauffälliger Kaugummi, bevor es wirklich ernst wird. (Okay, vielleicht doch nicht. Aber die Idee ist verlockend, oder?)

"Wie lange vor einer OP nicht essen? Am besten so kurz wie möglich!" (Meine, komplett unqualifizierte, Meinung)
Die Belohnung danach!
Aber hey, es gibt ja auch ein Happy End! Nach der OP, wenn alles gut gegangen ist, gibt es endlich die verdiente Belohnung. Das erste Essen danach ist wie ein Festmahl. Und dann kann man sich endlich wieder entspannen und all die kulinarischen Gelüste befriedigen, die man sich so lange verkneifen musste.
Also, Kopf hoch, liebe Leidensgenossen! Wir schaffen das. Und danach gibt es Pizza!

Und denkt daran: Ein leerer Magen ist vielleicht gut für die OP, aber ein voller Magen ist gut für die Seele! Bis zum nächsten Mal, wenn es wieder heißt: "Nüchtern bleiben!" (Ich hasse dieses Wort.)
Und noch ein Tipp: Plant eure erste Mahlzeit nach der OP schon vorher! Das gibt euch etwas, worauf ihr euch freuen könnt!
P.S. Ich liebe Essen. Sehr sogar. Das ist vielleicht meine größte Schwäche. Aber hey, nobody is perfect!
