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Wie Lange Ist Pseudokrupp Ansteckend


Wie Lange Ist Pseudokrupp Ansteckend

Okay, stell dir vor: Mitten in der Nacht, dein Kind wacht auf und röchelt wie ein kleiner Seehund. Panik! Wahrscheinlich ist es Pseudokrupp. Aber keine Sorge, erstmal tief durchatmen. Pseudokrupp ist zwar fies, aber meistens harmlos. Und das Wichtigste: Wann ist die ganze Sache eigentlich vorbei, vor allem, was die Ansteckungsgefahr angeht?

Pseudokrupp: Was ist das überhaupt?

Pseudokrupp ist im Grunde eine Entzündung des Kehlkopfes und der Luftröhre, vor allem bei kleinen Kindern. Das führt zu diesem typischen, bellenden Husten und manchmal auch zu Atemnot. Denk an einen kleinen Hund, der bellt – so ähnlich klingt das. Es ist nicht schön, aber wie gesagt, meistens nicht super gefährlich.

Warum kriegen das vor allem Kinder? Ihre Atemwege sind einfach noch enger als bei uns Erwachsenen. Da reicht eine kleine Schwellung und schon wird’s eng.

Die Ansteckungsfrage: Wann ist der Spuk vorbei?

Jetzt kommt der Clou: Pseudokrupp selbst ist nicht ansteckend. Puh, erstmal Erleichterung, oder? ABER! Die Viren, die den Pseudokrupp auslösen, sind ansteckend! Denk an ein kleines Paket, das den Husten bringt. Das Paket selbst ist ungefährlich, aber der Inhalt... der hat's in sich.

Meistens sind das ganz normale Erkältungsviren, wie z.B. Parainfluenzaviren. Und die sind ziemlich verbreitet, vor allem in der kälteren Jahreszeit. Also, wenn dein Kind Pseudokrupp hat, heißt das, es hat sich höchstwahrscheinlich mit so einem Virus angesteckt.

Wie lange ist eine Bronchitis ansteckend? » Tipps zur Vermeidung der
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Wie lange ist dein Kind also ansteckend? Das hängt vom Virus ab. In der Regel sagt man: Solange dein Kind Symptome einer Erkältung zeigt, ist es auch ansteckend. Das bedeutet: Schnupfen, Husten (auch wenn er nicht mehr bellend ist), vielleicht leichtes Fieber. Rechne da mal mit 5 bis 7 Tagen. Manche Viren sind aber auch hartnäckiger.

Stell dir vor, es ist wie mit einem Kuchen backen. Der Pseudokrupp ist der verbrannte Teil des Kuchens (unschön, aber nicht das Hauptproblem), und die Viren sind die Zutaten, die den Kuchen überhaupt erst gebacken haben. Solange noch Zutaten rumliegen, können andere auch einen Kuchen backen, verstehst du?

Was bedeutet das für den Alltag?

Okay, was heißt das jetzt konkret? Wenn dein Kind Pseudokrupp hat und die Symptome abklingen, aber es immer noch schnieft und hustet, dann ist es wahrscheinlich immer noch ansteckend. Also:

Wie lange ist eine bronchitis ansteckend? • Immunhelden
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  • Hände waschen, Hände waschen, Hände waschen! Das ist die goldene Regel.
  • Taschentücher benutzen und sofort entsorgen.
  • Kontakt zu anderen Kindern einschränken, besonders zu Babys und Kleinkindern, die anfälliger sind. Das ist natürlich blöd, besonders wenn Geschwisterkinder da sind. Aber lieber ein paar Tage vorsichtig sein.
  • Gut lüften! Frische Luft hilft, die Virenkonzentration in der Luft zu reduzieren.

Denk dran: Es geht nicht nur darum, andere Kinder zu schützen, sondern auch darum, dass sich dein eigenes Kind nicht gleich den nächsten Virus einfängt. Denn ein geschwächtes Immunsystem ist leichter angreifbar.

Wann zum Arzt?

In den meisten Fällen ist Pseudokrupp harmlos und geht von alleine wieder weg. Aber es gibt ein paar Warnzeichen, bei denen du unbedingt zum Arzt solltest:

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  • Wenn dein Kind schwere Atemnot hat. Das erkennst du daran, dass es sich stark anstrengen muss, um zu atmen, die Rippen stark einzieht oder blaue Lippen bekommt.
  • Wenn dein Kind hohes Fieber hat.
  • Wenn dein Kind sehr schlapp ist und kaum trinkt.
  • Wenn der bellende Husten sehr lange anhält oder sich verschlimmert.

Lieber einmal zu viel zum Arzt als einmal zu wenig! Dein Bauchgefühl ist da oft der beste Ratgeber.

Entspannung ist wichtig!

Klar, wenn dein Kind röchelt und hustet, ist das stressig. Aber versuche, ruhig zu bleiben. Angst und Panik übertragen sich nämlich auf dein Kind. Und denk daran: Pseudokrupp ist meistens nur eine Phase. Bald ist der Spuk vorbei und dein Kind hüpft wieder fröhlich durch die Gegend – wahrscheinlich schon mit dem nächsten kleinen Virus im Gepäck. Aber das ist eine andere Geschichte…

Also, tief durchatmen, Hände waschen und gute Nerven bewahren! Du schaffst das!

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