Wie Lange Haben Hündinnen Ihre Tage

Ach, die Läufigkeit unserer Hündinnen! Es ist wie mit der Steuererklärung: Niemand freut sich drauf, aber es gehört einfach dazu. Stell dir vor, deine Hündin verwandelt sich plötzlich in eine wandelnde Duftwolke, die alle Rüden im Umkreis verrückt macht. Und das alles wegen... na ja, wegen ihrer "Tage". Aber wie lange dauert dieser ganze Spuk eigentlich? Lass uns das mal genauer unter die Lupe nehmen.
Im Grunde genommen ist die Läufigkeit einer Hündin vergleichbar mit der Menstruation bei uns Frauen, nur eben... hündischer. Es ist ein Zeichen, dass sie geschlechtsreif ist und theoretisch Nachwuchs bekommen könnte. Aber keine Panik, das heißt nicht, dass du sofort Baby-Welpen planen musst! (Es sei denn, du willst es natürlich.)
Die durchschnittliche Dauer der Läufigkeit liegt bei etwa zwei bis drei Wochen. Klingt erstmal nicht so schlimm, oder? Aber die Wahrheit ist, dass es individuelle Unterschiede gibt, die manchmal ganz schön nerven können. Manche Hündinnen sind nach 14 Tagen schon wieder ganz die Alten, während andere sich fast einen ganzen Monat lang wie kleine Diven benehmen.
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Wie erkenne ich, dass es losgeht?
Die Anzeichen sind oft subtil, aber wenn du deine Hündin gut kennst, wirst du es merken. Typische Symptome sind:

- Eine geschwollene Vulva. (Sorry, aber wir müssen das Kind beim Namen nennen!)
- Blutiger Ausfluss. (Am Anfang meist stärker, später eher wässrig.)
- Verändertes Verhalten. (Manche sind anhänglicher, andere eher unruhig oder sogar aggressiv.)
- Vermehrtes Lecken. (Sie versucht, alles sauber zu halten, was manchmal aber nicht so gut klappt.)
- Rüden, die plötzlich Schlange stehen. (Das ist der sicherste Beweis!)
Es ist wie bei uns Menschen: Manche haben kaum Beschwerden, andere leiden wie ein Hund. (Wortwitz beabsichtigt!)
Die Phasen der Läufigkeit
Die Läufigkeit lässt sich in verschiedene Phasen einteilen, die jeweils unterschiedlich lange dauern können:

1. Proöstrus (Vorbrunst): Diese Phase dauert etwa 9 Tage. Der Ausfluss beginnt, die Vulva schwillt an und die Rüden werden aufmerksam. Aber Achtung: In dieser Phase ist deine Hündin noch nicht empfängnisbereit!
2. Östrus (Brunst): Jetzt wird's ernst! Diese Phase dauert auch etwa 9 Tage. Der Ausfluss wird heller und wässriger und deine Hündin ist bereit für die Liebe... oder zumindest für eine Deckung. Jetzt heißt es: Augen auf beim Gassigehen!
3. Metöstrus (Nachbrunst): Die Hormonspiegel normalisieren sich langsam wieder. Diese Phase dauert ca. 60-90 Tage. Auch wenn die äußeren Anzeichen verschwinden, kann deine Hündin in dieser Phase noch scheinträchtig werden.

4. Anöstrus (Ruhephase): Diese Phase ist die längste und dauert, bis die nächste Läufigkeit beginnt. Hier ist erstmal Ruhe im Karton.
Was tun, wenn's zu lange dauert?

Wenn die Läufigkeit deutlich länger als drei Wochen dauert oder du dir Sorgen machst, solltest du auf jeden Fall einen Tierarzt aufsuchen. Es könnte eine Erkrankung dahinterstecken, die behandelt werden muss.
Fazit: Die Läufigkeit ist ein ganz natürlicher Prozess, der bei jeder Hündin anders verläuft. Mit ein bisschen Geduld, Einfühlungsvermögen und einem guten Plan kannst du diese Zeit aber gut überstehen. Und denk dran: Nach der Läufigkeit ist vor der Läufigkeit! Aber bis dahin kannst du erstmal wieder durchatmen.
Kleiner Tipp am Rande: Besorg dir spezielle "Läufigkeitshöschen" für deine Hündin. Sie verhindern, dass sie überall Blutflecken hinterlässt und sind auch für sie selbst angenehmer. Glaub mir, deine Couch wird es dir danken! Und vergiss nicht: Viel Liebe und Geduld sind das beste Rezept für diese Zeit. Deine Hündin wird es dir danken – vielleicht nicht mit Worten, aber mit einem ganz besonders treuen Blick.
