Wie Lang Dauert Eine Prellung

Na, schon mal lila gesehen?
Wir alle kennen das. Man rempelt eine Tischkante, tanzt zu wild auf der Party, oder unterschätzt die Gravitation (die hat’s echt in sich!). Bumm! Autsch! Und Tage später grüßt ein freundliches Lila bis Blau aus dem Untergrund deiner Haut: Der Blaue Fleck, offiziell auch Prellung genannt.
Aber wie lange dauert der Spaß denn jetzt? Das ist die Frage aller Fragen. Und hier kommt meine – vielleicht etwas unpopuläre – Meinung:
Es dauert… zu lange! Einfach zu lange!
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Klar, die Schulmedizin sagt: "Eine Prellung heilt in der Regel innerhalb von 2-3 Wochen ab." Bla Bla Bla. Das ist die Theorie. In der Praxis sieht das oft anders aus, oder?
Ich behaupte ja, die Zeitangabe ist eine Verschwörung der Pflasterindustrie. Die wollen, dass wir möglichst lange Pflaster kaufen! (Okay, vielleicht auch nicht, aber die Vorstellung ist amüsant).
Die Farben des Schmerzes (und der Geduld)
Wir alle kennen die Farbpalette der Prellung. Erst rot und schmerzhaft, dann tieflila wie eine überreife Aubergine, dann blau, dann grün, dann gelb… Es ist wie ein kleines Kunstwerk, das sich auf unserem Körper entfaltet. Ein Kunstwerk, das wir aber so gar nicht bestellt haben.

Und jede Farbe steht für eine neue Phase der Heilung. Oder, wenn man es zynisch betrachtet, für eine weitere Woche des Wartens.
Ich persönlich finde ja, dass der Übergang von Lila zu Grün besonders lang dauert. Es ist wie ein zäher Kaugummi, der sich einfach nicht vom Schuh lösen will. "Grün, wann wirst du endlich gelb?", frage ich mich dann immer.
Und dann, endlich, nach gefühlten Ewigkeiten, verblasst der Fleck zu einem blassen Gelb, bevor er sich ganz verabschiedet. Ein Triumph! Ein Sieg über die Schwerkraft und die Ungeduld!

Der Prellungs-Persönlichkeitstest
Ich glaube, die Heilungsdauer einer Prellung hängt auch von der Persönlichkeit ab. Optimisten haben die Flecken bestimmt schneller los als Pessimisten. Oder vielleicht ist es auch umgekehrt? Wer weiß das schon!
Vielleicht sind Prellungen auch einfach nur kleine, blaue Denkanstöße. Erinnerungen daran, dass wir nicht unbesiegbar sind. Oder Erinnerungen daran, dass wir beim nächsten Mal besser aufpassen sollten, wo wir hinlaufen.
Was hilft (angeblich)?
Es gibt ja unzählige Tipps und Tricks, um die Heilung einer Prellung zu beschleunigen. Kühlen, Salben, Arnika, Quarkwickel… Manche schwören drauf, andere finden es Humbug.
Ich persönlich glaube, das Wichtigste ist: Geduld! Und vielleicht noch ein bisschen Humor. Denn mit Humor lässt sich auch ein blauer Fleck besser ertragen.

Und wenn alles nichts hilft: Einfach eine gute Ausrede parat haben! "Ich bin vom Einhorn gefallen!", ist immer eine gute Option.
Die Wahrheit über Prellungen (meine Meinung)
Hier kommt meine ultimative, wissenschaftlich absolut unbegründete Wahrheit über Prellungen:
Prellungen dauern immer so lange, wie sie wollen!

Egal, was die Ärzte sagen, egal, welche Salben wir schmieren, die Prellung macht ihr eigenes Ding. Sie ist der kleine Rebell auf unserer Haut. Und wir können nur warten und zusehen.
Also, beim nächsten Mal, wenn du einen blauen Fleck entdeckst, atme tief durch. Akzeptiere dein Schicksal. Und vielleicht, ganz vielleicht, verschwindet er dann etwas schneller. Oder auch nicht. Aber zumindest hast du eine gute Geschichte zu erzählen!
Denn eins ist sicher: Jede Prellung hat ihre eigene Geschichte. Und die ist es wert, erzählt zu werden.
Und jetzt, entschuldigt mich, ich muss meine Aubergine am Schienbein bewundern. Sie ist gerade dabei, von Lila zu Blau überzugehen. Ein Spektakel!
