Wie Kommt Man Von München Nach Memmingen Flughafen

Also, mal ehrlich, wer plant eigentlich eine Reise nach Memmingen Flughafen von München aus? Ich meine, es gibt doch so viele andere Flughäfen! Aber gut, jedem das Seine. Vielleicht will man ja unbedingt mal die bayerische Provinz erleben, bevor es in den Urlaub geht. Verstehe ich (nicht ganz), aber akzeptiere ich.
Die Frage aller Fragen ist natürlich: Wie kommt man von München nach Memmingen Flughafen? Und da fangen die Probleme schon an. Es ist nicht so, als ob die beiden Orte direkt nebeneinander liegen. Eher so, als ob man München ans eine Ende des bayerischen Universums und Memmingen ans andere Ende gelegt hat. Mit Absicht, vermute ich.
Variante 1: Der Zug
Die Deutsche Bahn, unser aller Freund und Helfer (meistens). Theoretisch eine gute Option. Praktisch... naja. Man fährt erstmal von München Hauptbahnhof los. Das ist ja schon ein Abenteuer für sich. Verspätungen sind quasi inklusive. Aber hey, man spart sich den Stau! Denkste. Dann muss man in Memmingen noch umsteigen. Und dann...kein direkter Zug zum Flughafen. Man landet irgendwo in der Nähe und darf dann noch mit dem Bus weiterfahren. Juhu!
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Die Busfahrt selbst ist dann auch wieder so ein Erlebnis. Man quetscht sich mit anderen Reisenden in einen Bus, der gefühlt aus dem letzten Jahrhundert stammt. Und betet, dass man rechtzeitig am Flughafen ankommt. Und dass der Koffer noch da ist, wenn man aussteigt.
"Die Bahn ist pünktlich!", sagte noch nie jemand, der von München nach Memmingen Flughafen wollte.
Variante 2: Der Bus
Ja, es gibt auch Fernbusse. Die sind oft günstiger als die Bahn. Aber auch langsamer. Und bequemer? Naja, Ansichtssache. Man sitzt stundenlang im Bus, starrt aus dem Fenster und versucht, nicht einzuschlafen. Und wenn man dann endlich in Memmingen ankommt, fühlt man sich, als hätte man einen Marathon gelaufen.

Pluspunkt: Man sieht viel von der Landschaft. Minuspunkt: Man sieht sehr viel von der Landschaft. Und vielleicht auch ein paar Kühe.
Variante 3: Das Auto
Die vermeintlich einfachste Lösung: Man setzt sich ins Auto und fährt los. Aber Vorsicht: Die Autobahn A96 ist berüchtigt. Stau, Baustellen, genervte Autofahrer. Das volle Programm. Und dann noch die Parkgebühren am Flughafen. Da kann man sich ja gleich einen kleinen Urlaub gönnen.

Aber immerhin, man hat die Kontrolle. Man kann anhalten, wann man will. Man kann die Musik so laut aufdrehen, wie man will. Und man kann sich über die anderen Autofahrer aufregen, so viel man will. Das ist doch auch was wert, oder?
Variante 4: Mitfahrgelegenheit
Eine mutige Option. Man sucht sich auf einer Mitfahrzentrale jemanden, der in die gleiche Richtung fährt. Spart Geld und ist vielleicht sogar unterhaltsam. Aber man weiß nie, was man bekommt. Vielleicht fährt man mit einem singenden Opernsänger. Vielleicht mit einem stillen Schachspieler. Vielleicht mit jemandem, der die ganze Zeit über Verschwörungstheorien redet. Überraschungspaket!
Aber hey, immerhin ist es ein Abenteuer! Und vielleicht lernt man ja sogar jemanden kennen. Oder bekommt zumindest eine gute Geschichte zu erzählen.

Mein (Unpopulärer) Tipp
Okay, hier kommt meine ehrliche Meinung: Wenn es irgendwie geht, vermeidet den Memmingen Flughafen. Sucht euch einen anderen Flughafen. Einen, der besser angebunden ist. Einen, der näher an München liegt. Einer, bei dem man nicht das Gefühl hat, ans Ende der Welt reisen zu müssen.
Aber wenn es unbedingt Memmingen sein muss, dann plant genug Zeit ein. Und nehmt gute Nerven mit. Und vielleicht ein Kissen für den Bus. Und ein Buch gegen die Langeweile. Und ein Navi, falls der Zug mal wieder Verspätung hat.

Und vergesst nicht: Irgendwann ist man da. Und dann kann der Urlaub endlich beginnen. Oder auch nicht. Je nachdem, wie stressig die Anreise war.
Und noch was: Wenn ihr jemanden seht, der mit einem Koffer in der Hand verzweifelt am Bahnhof steht, bietet ihm eure Hilfe an. Vielleicht rettet ihr seinen Tag. Oder zumindest seine Laune.
Gute Reise!
