Wie Kalt Ist Es Auf Dem Mond

Na, schon mal drüber nachgedacht, wie eisig es eigentlich auf dem Mond ist? Also, richtig eisig? Wir reden hier nicht von einem kühlen Herbstabend, sondern von Temperaturen, bei denen du direkt zum Eisblock mutierst!
Der Mond – Ein Kühlschrank der Superlative
Stell dir den Mond mal als riesigen, grauen Kühlschrank vor. Nur ohne Tür und ohne Stromrechnung. Und mit deutlich extremeren Temperaturen. Klingt spannend, oder?
Die Antwort auf die Frage, "Wie kalt ist es auf dem Mond?" ist nämlich alles andere als simpel. Es kommt ganz darauf an, wo du gerade stehst und wann. Klingt kompliziert? Ist es aber eigentlich gar nicht.
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Denk dran, der Mond hat keine Atmosphäre. Keine Wolken, keine Schutzschicht. Das bedeutet, die Sonne knallt ungefiltert drauf. Und wenn die Sonne weg ist… brrr, dann wird's ungemütlich.
Sonnenbaden auf dem Mond? Lieber nicht!
Wenn die Sonne scheint, kann es auf dem Mond tatsächlich richtig "warm" werden. Also, für Mond-Verhältnisse warm. Wir reden hier von bis zu 127 Grad Celsius! Autsch! Sonnenbrand vorprogrammiert, würde ich sagen. Und das ohne Sonnencreme? No way!

Aber Achtung, jetzt kommt der Knaller: Sobald die Sonne untergeht (oder besser gesagt, sobald du dich auf der dunklen Seite des Mondes befindest), purzeln die Temperaturen in den Keller. Und zwar ganz schnell.
Die dunkle Seite des Mondes – Ein Tiefkühltraum
Auf der dunklen Seite des Mondes, da wo die Sonne nie hinscheint, wird es nämlich richtig, richtig kalt. So kalt, dass sogar Pinguine mit Daunenjacken frieren würden. Wir reden hier von Temperaturen bis zu -173 Grad Celsius! Das ist kälter als in der Antarktis! Stell dir vor, du lässt deine Pizza dort liegen… die wäre in Sekunden steinhart gefroren.
Und das ist noch nicht alles! In den tiefsten Kratern, wo wirklich nie Sonnenlicht hinkommt, herrschen sogar noch extremere Temperaturen. Man hat dort Werte von bis zu -248 Grad Celsius gemessen! Das ist fast der absolute Nullpunkt! Unglaublich, oder?

Warum ist es so kalt auf dem Mond?
Kurz gesagt: Weil der Mond keine Atmosphäre hat. Die Atmosphäre auf der Erde speichert die Wärme der Sonne und verteilt sie. Der Mond hat diesen Luxus nicht. Die Wärme, die er tagsüber aufnimmt, strahlt er nachts einfach wieder ab.
Außerdem dreht sich der Mond sehr langsam um seine eigene Achse. Ein Mondtag dauert etwa 28 Erdtage. Das bedeutet, dass eine Mondseite extrem lange der Sonne ausgesetzt ist und sich entsprechend aufheizt, während die andere Seite extrem lange im Dunkeln liegt und auskühlt.
Und was bedeutet das für zukünftige Mondreisende?
Für zukünftige Mondreisende bedeutet das vor allem eins: Ausrüstung, Ausrüstung, Ausrüstung! Sie brauchen Raumanzüge, die sie vor extremer Hitze und extremer Kälte schützen. Und natürlich auch vor der Strahlung, denn die ist ohne Atmosphäre auch nicht ohne.
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Außerdem müssen sie ihre Aktivitäten gut planen. Am besten bewegen sie sich in der Nähe der Tag-Nacht-Grenze, wo die Temperaturen etwas moderater sind. Oder sie bauen ihre Basen unterirdisch, wo die Temperaturen stabiler sind.
Man könnte sich auch vorstellen, dass sie spezielle Roboter entwickeln, die mit den extremen Temperaturen besser zurechtkommen. Roboter-Pinguine auf dem Mond? Das wäre doch mal was!
Lohnt sich die ganze Aufregung überhaupt?
Na klar! Der Mond ist faszinierend! Er ist unser nächster Nachbar im All und birgt noch viele Geheimnisse. Außerdem könnten wir auf dem Mond wichtige Ressourcen finden, wie zum Beispiel Wasser in Form von Eis. Und Wasser ist bekanntlich lebensnotwendig.

Und ganz ehrlich, wer würde nicht gerne mal auf dem Mond spazieren gehen und die Erde von dort aus sehen? Das wäre doch ein unvergessliches Erlebnis, auch wenn es ein bisschen kalt ist.
Also, pack deine Daunenjacke ein und lass uns zum Mond fliegen! Ähm… fast. Vielleicht doch erstmal nur in Gedanken.
Fazit: Auf dem Mond ist es verdammt kalt. Aber auch verdammt spannend!
