Wie Fühlt Sich Ein Rippenbruch An

Also, stellt euch vor: Ich sitze hier im Café, bestelle mir einen doppelten Espresso (brauche ich heute!), und fange an, euch von Rippenbrüchen zu erzählen. Klingt spaßig, oder? Naja, der Bruch selbst ist alles andere als lustig, aber die Geschichten, die man danach erzählen kann… Gold wert!
Wie fühlt sich das also an, so ein Rippenbruch?
Stellt euch vor, ihr habt mit einem Grizzlybären Armdrücken gemacht und… verloren. Sehr deutlich. So in etwa. Aber im Ernst, der Schmerz ist wirklich ätzend. Er ist konstant da, ein dumpfes Pochen, das sich anfühlt, als hätte jemand beschlossen, mit einem kleinen Hammer auf eure Rippen zu trommeln. Und dann, wenn ihr versucht, euch zu bewegen, zu husten, zu lachen (was ironisch ist, weil ihr wahrscheinlich weinen wollt), dann explodiert der Schmerz. BÄM! Wie ein Feuerwerk… nur halt ein schmerzhaftes.
Der Schmerz ist oft lokalisiert – ihr könnt genau zeigen, wo es wehtut. Wenn ihr hinfasst, dann… aua! Lasst das lieber. Und es kann sich anfühlen, als würde der Schmerz nach innen ausstrahlen, so ein Gefühl, als hätte jemand euren inneren Organen eine Ohrfeige verpasst.
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Was macht den Schmerz so fies?
Nun, Rippen sind gemeine kleine Knochen. Sie bewegen sich ständig beim Atmen. Das bedeutet, dass der Bruch auch ständig in Bewegung ist. Stellt euch vor, ihr habt ein Pflaster, das sich ständig ablöst. Nervig, oder? So ungefähr fühlt sich ein Rippenbruch an, nur mit mehr Schmerz und weniger Pflaster.
Und dann ist da noch die Tatsache, dass wir ohne Rippen nicht atmen können! Jeder Atemzug wird zu einer bewussten Entscheidung: "Will ich jetzt atmen und sterben, oder nicht atmen und… auch sterben, aber vielleicht ein bisschen später?" Dramatisch? Ja. Übertreiben? Vielleicht ein bisschen. Aber so fühlt es sich an!

Die subtilen Anzeichen – Nicht immer ein klarer Fall
Manchmal ist es nicht so offensichtlich. Vielleicht seid ihr einfach nur ein bisschen "verspannt" nach dem Yoga (oder dem Versuch, Yoga zu machen). Vielleicht habt ihr euch nur "verlegen" gelegen. Aber wenn jeder Atemzug euch das Gefühl gibt, dass euch ein kleines Alien von innen zerfleischt, dann solltet ihr vielleicht doch zum Arzt gehen. Besonders wenn ihr ein Geräusch hört, das klingt wie ein knisterndes Feuer, wenn ihr atmet. Das ist kein gutes Zeichen. Das ist… knisternder Tod! (Okay, vielleicht nicht der Tod, aber definitiv ein Arztbesuch).
Was passiert beim Arzt?
Der Arzt wird euch abtasten (aua!), euch abhören (komische Geräusche?), und wahrscheinlich ein Röntgenbild machen lassen. Und dann kommt das Urteil: "Ja, Sie haben sich eine Rippe gebrochen." Hurra! Ihr habt gewonnen… äh… oder auch nicht.
Was macht man dagegen?
RUHE! Das ist das Zauberwort. Und Schmerzmittel. Viele Schmerzmittel. Fragt euren Arzt nach den guten Sachen. Ich scherze (ein bisschen). Aber im Ernst, Schmerzmanagement ist wichtig, damit ihr überhaupt noch schlafen und atmen könnt.

Früher hat man Rippenbrüche bandagiert, um sie zu stabilisieren. Davon raten Ärzte heute aber meistens ab, weil es die Atmung behindert und das Risiko für Lungenentzündung erhöht. Also, keine Korsetts! Es sei denn, ihr steht auf viktorianische Folter – dann nur zu, aber beschwert euch hinterher nicht bei mir.
Vermeidet alles, was den Schmerz verschlimmert. Also, keine Witze erzählen, die zu Lachkrämpfen führen (sorry, ich!). Kein schweres Heben (das Sofa muss warten). Kein Sport (es sei denn, euer Arzt hat euch zum Masochisten erklärt). Und vor allem: NICHT HUSTEN! (Versucht das mal… ist einfacher gesagt als getan).

Wie lange dauert das?
Rechnet mit 6-8 Wochen. Ja, ich weiß, das ist eine Ewigkeit. Aber die gute Nachricht ist: Ihr habt eine Entschuldigung, um euch wie ein Faultier zu verhalten. Serienmarathon? Ja, bitte! Pizza bestellen? Unbedingt! Den ganzen Tag im Schlafanzug verbringen? Warum nicht!
Und denkt daran: Jeder Atemzug, der nicht weh tut, ist ein kleiner Sieg. Feiert diese Siege! Und wenn ihr euch wirklich langweilt, könnt ihr ja anfangen, eine Liste mit allen Dingen zu schreiben, die ihr tun werdet, wenn ihr wieder gesund seid. Das gibt euch etwas, worauf ihr euch freuen könnt… und lenkt euch von dem Schmerz ab.
Und hey, wenn ihr das nächste Mal jemanden trefft, der sich eine Rippe gebrochen hat, wisst ihr genau, was ihr sagen müsst: "Fühl dich gedrückt… aber nicht zu fest!"
