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Wie Entstehen Blasen An Den Füßen


Wie Entstehen Blasen An Den Füßen

Okay, Leute, setzt euch! Ich erzähl euch was. Wisst ihr, was das Schlimmste am Wandern, Tanzen oder überhaupt am Leben ist? Blasen. Ja, genau. Diese kleinen, mit Flüssigkeit gefüllten Terroristen, die einem das Gefühl geben, man würde auf glühenden Kohlen laufen. Aber keine Panik, wir klären das jetzt auf!

Was sind Blasen eigentlich? (Außer dem Feind)

Stellt euch vor, eure Haut ist wie ein netter, unschuldiger Bürger, der einfach nur seinen Job macht. Und dann kommt der Schuh – der rücksichtslose Tyrann – und scheuert, reibt und drückt unaufhörlich. Die Haut schreit (innerlich, natürlich) nach Schutz. Und was macht sie? Sie bildet eine Blase! Das ist im Grunde eine kleine Festung, gefüllt mit Plasma, um das darunterliegende Gewebe vor weiterem Schaden zu bewahren. Klingt heldenhaft, ist aber trotzdem ätzend.

Blasen sind also keine Krankheit, sondern eine Schutzmaßnahme. Eine Art Pflaster der Natur, nur eben gefüllt mit Zeug, das nicht nach Kirsche riecht.

Wie entstehen diese Mini-Festungen des Schmerzes?

Kurz gesagt: Reibung, Feuchtigkeit und Hitze. Das ist die Dreifaltigkeit der Blasenentstehung. Stellt euch vor, ihr lauft in neuen Schuhen, die so eng sind, dass eure Füße schreien (diesmal wirklich!), und dann schwitzt ihr noch wie ein Eisbär in der Sauna. Bingo! Blasentag!

Reibung: Der Schuh reibt unaufhörlich an der Haut. Stell dir vor, du versuchst, ein Stück Holz mit deinem Finger zu schleifen. Irgendwann gibt's 'ne Blase, oder? (Bitte nicht ausprobieren!)

Feuchtigkeit: Schweiß ist der beste Freund der Blase. Er macht die Haut weich und anfällig für Reibung. Denk an einen nassen Waschlappen, der schneller zerreißt als ein trockener.

Blasen an den Füßen: vorbeugen mit 4 Tipps
Blasen an den Füßen: vorbeugen mit 4 Tipps

Hitze: Warme Füße schwitzen mehr, und das führt… richtig! … zu mehr Blasen. Ist wie ein Teufelskreis der Fußfolter.

Die üblichen Verdächtigen: Schuhe und Socken

Schuld sind oft die Schuhe. Zu eng, zu weit, zu hart, zu neu… die Liste ist endlos. Neue Schuhe sind wie neue Beziehungen: Sie müssen erstmal eingelaufen werden. Und manchmal geht das leider auf Kosten eurer Füße.

Aber auch Socken spielen eine Rolle. Baumwollsocken sind die größten Blasenförderer! Sie saugen Schweiß auf wie ein Schwamm und bleiben dann feucht und klebrig. Lieber zu Funktionssocken greifen, die den Schweiß ableiten. Die sind zwar teurer, aber eure Füße werden es euch danken.

Wie vermeide ich Blasen an den Füßen beim Joggen?
Wie vermeide ich Blasen an den Füßen beim Joggen?

Blasen-Prävention: Die Königsdisziplin

Jetzt kommt der wichtigste Teil: Wie verhindert man diese kleinen Monster? Hier ein paar Tipps, die Gold wert sind:

Die richtigen Schuhe: Das ist das A und O. Lasst euch im Fachgeschäft beraten und probiert die Schuhe mit den Socken an, die ihr auch beim Wandern oder Sport tragen werdet. Und kauft Schuhe lieber am Nachmittag, wenn eure Füße etwas angeschwollen sind. So vermeidet ihr böse Überraschungen.

Die richtigen Socken: Wie gesagt, Finger weg von Baumwolle! Lieber zu Funktionssocken greifen. Und: Socken ohne Nähte sind Gold wert! Nähte können nämlich genauso reiben wie ein schlecht sitzender Schuh.

Blasen an den Füßen | Ratgeber | Hansaplast
Blasen an den Füßen | Ratgeber | Hansaplast

Fußpflege: Cremt eure Füße regelmäßig ein, besonders vor längeren Wanderungen. Das macht die Haut geschmeidiger und widerstandsfähiger. Und: Hornhaut entfernen! Zu viel Hornhaut kann die Reibung verstärken.

Blasenpflaster: Das ist wie eine Lebensversicherung für eure Füße. Klebt sie präventiv auf Stellen, die besonders gefährdet sind. Vorbeugen ist besser als Heulen!

Vaseline oder Hirschtalg: Diese Schmierwunder wirken wie eine Schutzbarriere zwischen Haut und Schuh. Einfach auf die gefährdeten Stellen auftragen. Achtung: Kann etwas rutschig sein!

Blasen an den Füßen – die unangenehmen Folgen von zu viel Reibung
Blasen an den Füßen – die unangenehmen Folgen von zu viel Reibung

Was tun, wenn's schon passiert ist?

Mist! Zu spät. Die Blase ist da. Was nun? Bloß nicht aufstechen, es sei denn, sie ist wirklich riesig und schmerzhaft. Eine intakte Blase ist immer noch der beste Schutz vor Infektionen.

Wenn ihr sie doch aufstechen müsst (am besten mit einer sterilen Nadel!), dann lasst die Flüssigkeit vorsichtig ablaufen und desinfiziert die Stelle. Danach ein Blasenpflaster drauf. Und: Bloß nicht die Haut abziehen! Das ist wie eine offene Einladung für Bakterien.

Wichtig: Bei Anzeichen einer Infektion (Rötung, Schwellung, Eiter) sofort zum Arzt!

Fazit: Blasen sind doof, aber vermeidbar!

Blasen sind nervig, schmerzhaft und können einem den ganzen Spaß verderben. Aber mit den richtigen Schuhen, Socken und etwas Vorsicht kann man sie in den meisten Fällen vermeiden. Also, lasst uns gemeinsam gegen diese kleinen Tyrannen kämpfen und unsere Füße verwöhnen! Und denkt dran: Lieber ein paar Euro mehr für gute Schuhe und Socken ausgeben, als tagelang mit schmerzenden Füßen rumzulaufen. Eure Füße werden es euch danken!

Blasen - Offene und geschlossene Blasen behandeln Was tun bei Blasen an den Füßen? | tessamino.de

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