Wie Bringe Ich Meiner Katze Bei Am Kratzbaum Zu Kratzen

Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Wir alle lieben unsere Katzen. Diese kleinen Fellknäuel regieren unser Leben. Aber manchmal... manchmal sind sie ein bisschen, naja, speziell.
Kratzbäume: Ein ungeliebtes Möbelstück?
Wir kaufen ihnen diesen schicken Kratzbaum. Den teuersten, den es gibt. Mit allem Schnickschnack. Plüsch, Sisal, kleine Spielzeugmäuse... alles. Wir stellen ihn ins Wohnzimmer. Voller Stolz. Wir erwarten, dass sie ihn lieben. Wir malen uns aus, wie sie elegant daran herumklettern und genüsslich kratzen. Und was passiert?
Nichts. Absolut gar nichts. Der Kratzbaum wird ignoriert. Er steht da. Einsam. Verstaubt. Während die Katze genüsslich an der neuen Ledercouch ihre Krallen wetzt. Seufz.
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Unpopuläre Meinung: Ich glaube, unsere Katzen machen das mit Absicht. Sie wissen genau, dass wir uns aufregen. Und sie... genießen es?
Der Versuch: Katzenminze!
Also, Plan A: Katzenminze! Wir streuen das Zeug überall auf den Kratzbaum. Großzügig. Wie beim Backen eines Kuchens. Die Katze kommt. Sie schnuppert. Sie leckt. Sie... rollt sich auf dem Teppich.

"Ach, Miezilein, bitte kratz doch einfach!"
Der Kratzbaum bleibt unberührt. Die Katzenminze verliert an Zauberkraft. Die Katze schläft selig auf dem Sofa.
Plan B: Bestechung mit Leckerlis
Leckerlis! Das müsste doch funktionieren, oder? Wir halten ein Leckerli an den Kratzbaum. Die Katze streckt sich. Sie klettert ein bisschen. Sie bekommt das Leckerli.
Wir wiederholen das. Zehnmal. Zwanzigmal. Die Katze hat verstanden: Leckerli gibt es, wenn ich in der Nähe des Kratzbaums bin. Aber kratzen? Wozu? Ich bekomme das Leckerli ja auch so.

Der Kardinalfehler: Zwang?
Manche Leute sagen, man soll die Katze sanft an den Kratzbaum führen und ihre Pfoten daran reiben. Ich sage: Finger weg! Das endet nur in einem Kratzer (für uns) und einem traumatisierten Stubentiger.
Katzen sind Individualisten. Sie machen, was sie wollen. Wann sie wollen. Und wie sie wollen. Das müssen wir akzeptieren. Auch wenn es schwerfällt.
Meine (zugegebenermassen fragwürdige) Lösung
Ich habe kapituliert. Ich gebe es zu. Der Kratzbaum steht immer noch da. Unbenutzt. Aber wisst ihr was? Ich habe gelernt, ihn zu akzeptieren. Als ein weiteres Deko-Element in meinem chaotischen Katzenhaushalt.

Und die Couch? Die hat jetzt einen schicken Überwurf. Nicht, weil er schön ist. Sondern weil er die Krallenspuren kaschiert. Lächelnd.
Unpopuläre Meinung Nummer 2: Vielleicht sollten wir einfach akzeptieren, dass Kratzbäume nicht für alle Katzen sind. Und dass unsere Möbel dazu da sind, geliebt und... bearbeitet zu werden.
Das Fazit (irgendwie)
Vielleicht gibt es kein Patentrezept, um seiner Katze beizubringen, am Kratzbaum zu kratzen. Vielleicht ist es einfach Glückssache. Vielleicht brauchen wir einfach nur mehr Geduld (und Überwürfe).

Aber hey, zumindest haben wir eine gute Geschichte zu erzählen. Und eine sehr gut gepflegte Couch (mit Überwurf!).
Und ganz ehrlich? Ich liebe meine Minka trotzdem. Auch wenn sie lieber an der Türzarge kratzt.
P.S.: Falls jemand wirklich eine Lösung hat, bin ich offen für Vorschläge. Aber bitte ohne Zwang! Die Couch dankt es euch. Und ich auch.
