Wie Bildet Man Das Going To Future

Na, grüß Gott, ihr zukünftigen Sprachakrobaten! Setzt euch, bestellt euch 'nen Kaffee (oder 'ne Apfelschorle, ganz wie ihr wollt), und lasst uns über die Zukunftsform im Englischen quatschen, die selbst den erfahrensten Deutsch-Muttersprachler manchmal ins Schwitzen bringt: das "Going to"-Future! Klingt bedrohlich? Keine Sorge, ist es nicht. Eher wie 'ne leicht chaotische WG-Party, wo jeder mitreden will, aber am Ende doch alles irgendwie klappt.
Wir Deutschen sind ja Meister der Effizienz. Für alles 'ne Abkürzung, alles präzise. "Ich gehe einkaufen" kann bedeuten, dass ich JETZT losrenne, oder dass ich das irgendwann die Woche plane. Das "Going to"-Future ist da etwas…deutlicher. Stellt euch vor, ihr wollt eurem Kumpel sagen, dass ihr ihm beim Umzug helft. Sagt nicht einfach: "Ich helfe." Das klingt, als ob ihr ihm jetzt den Kühlschrank die Treppe hochschleppen wollt. Benutzt das "Going to"-Future!
Die magische Formel (kein Zaubertrank nötig)
Die Formel ist eigentlich kinderleicht, aber wie bei jedem guten Rezept, kommt's auf die Zutaten an:
Must Read
Subjekt + to be (am/is/are) + going to + Infinitiv (Grundform des Verbs)
Puh! Klingt kompliziert? Ist es wirklich nicht. Denkt an 'ne Pyramide, die ihr baut:
![Wie bildet man das Going to-Future? [Übungen]](https://images.cdn.sofatutor.net/videos/pictures/23393/normal/23393thumb.jpg?1581417640)
* Subjekt: Wer macht was? (Ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie, ein Eichhörnchen...) * to be: Passt das Verb an das Subjekt an. Bin ich? (am), Ist er? (is), Seid ihr? (are). Klingt nach Mathe, ist aber cooler. * going to: Der Klebstoff! Hält alles zusammen. Unveränderlich! * Infinitiv: Das, was passiert! (gehen, essen, tanzen, ein Einhorn reiten...)
Also zum Beispiel: "I am going to eat" (Ich werde essen). "She is going to dance" (Sie wird tanzen). "They are going to ride a unicorn" (Sie werden ein Einhorn reiten). Okay, das letzte ist vielleicht etwas unwahrscheinlich, aber die Grammatik stimmt!

Wann benutzen wir diesen Zukunfts-Zauber?
Das "Going to"-Future ist wie 'ne Wettervorhersage: Wir benutzen es für:
* Pläne und Absichten: Was wir schon fest vorhaben. Nicht so "vielleicht irgendwann mal", sondern eher "am nächsten Samstag um 10 Uhr". "I am going to visit my grandma next week" (Ich werde nächste Woche meine Oma besuchen). Oma freut sich!
* Vorhersagen, die auf Beweisen basieren: Wenn wir etwas sehen, das uns vermuten lässt, dass etwas passieren wird. "Look at those dark clouds! It is going to rain" (Schau dir die dunklen Wolken an! Es wird regnen). Logisch, oder?

* Fast unkontrollierbare Ereignisse: Hier wird es etwas philosophisch. Aber wenn jemand kurz davor ist, etwas zu tun, was unausweichlich scheint, dann passt das "going to"-Future. Zum Beispiel: "He is going to sneeze!" (Er wird niesen!). Da kann man meistens nichts mehr machen. Taschentuch bereithalten!
Achtung, Stolperfallen!
Klar, gibt's auch hier ein paar Gemeinheiten. Verwechselt das "Going to"-Future bloß nicht mit dem "Will"-Future. Das ist wie Äpfel und Birnen. Beide sind Obst, aber schmecken anders. Das "Will"-Future nutzen wir eher für spontane Entscheidungen oder Vermutungen, die auf keiner festen Grundlage basieren. "I think it will rain tomorrow" (Ich glaube, es wird morgen regnen) ist okay, wenn ihr nur so 'ne Ahnung habt. Aber wenn der Himmel pechschwarz ist, dann ist "It is going to rain" die bessere Wahl.

Und noch was: "Going to" wird gerne mal zu "Gonna" verkürzt. Das ist superlässig, aber eher was für Gespräche mit Freunden. In 'ner E-Mail an den Chef solltet ihr lieber die ausgeschriebene Form benutzen. Es sei denn, euer Chef ist 'n total cooler Surfer-Dude.
Fazit: Keine Angst vor der Zukunft!
So, jetzt wisst ihr alles, was ihr über das "Going to"-Future wissen müsst. Ist doch gar nicht so schlimm, oder? Einfach üben, üben, üben! Sprecht mit eurem Spiegel, erzählt eurem Hund, was ihr morgen alles going to machen werdet. Je öfter ihr es benutzt, desto leichter wird es euch fallen. Und keine Sorge, wenn ihr mal 'nen Fehler macht. Nobody is perfect... not even the grammar police! Hauptsache, ihr habt Spaß dabei. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja irgendwann selbst zu "Going to"-Future-Experten. Dann könnt ihr mir ja mal 'nen Kaffee ausgeben.
Also, viel Spaß beim Englischlernen! You are going to be amazing!
