Widerstand Gegen Das Ns Regime

Okay, mal ehrlich. Der Widerstand gegen das NS-Regime? Superwichtig, klar. Heldenhaft! Aber Hand aufs Herz: War's nicht auch manchmal... ein bisschen unbequem?
Ich meine, stell dir vor. Du bist Otto Normalverbraucher. Sagen wir, du bist Bäcker. Deine Brötchen müssen gebacken werden. Und plötzlich kommt Tante Hildegard um die Ecke und flüstert: "Pssst! Wir verstecken einen Juden im Keller!"
Super Sache, Hildegard! Wirklich! Aber wo pack ich jetzt das Mehl hin? Und was sage ich, wenn der Gestapo-Mann nach dem Rezept für meine legendären Sonntagsbrötchen fragt? "Geheimzutat: Menschlichkeit"? Klingt irgendwie verdächtig, oder?
Must Read
Die kleinen Rebellionen des Alltags
Wir reden immer von den großen Widerstandskämpfern. Sophie Scholl! Georg Elser! Absolute Legenden! Aber was ist mit den kleinen Rebellionen? Die, die nicht in Geschichtsbüchern stehen?
Die Oma, die demonstrativ lauthals ein jüdisches Liedchen trällert, während der Blockwart vorbeimarschiert. Der Postbote, der "versehentlich" regimekritische Flugblätter falsch zustellt. Der Beamte, der "aus Versehen" ein Formular mehrfach bearbeitet, sodass es unbrauchbar wird.

Das sind doch auch Widerstandskämpfer! Nur eben mit weniger Chichi und mehr Alltagsproblemen. Vermutlich haben die sich auch gedacht: "Ach, du lieber Himmel, jetzt muss ich auch noch meine Zeit für sowas opfern!"
Unpopuläre Meinung: Vielleicht war der Widerstand manchmal auch einfach nur pure Sturheit. "Ihr könnt mir gar nichts! Ich mache jetzt trotzdem meinen Garten!" (Und im Garten verstecken wir dann heimlich was... ihr wisst schon.)

Die Sache mit dem Mitmachen
Und dann gab's ja noch die, die "mitgemacht" haben. Nicht, weil sie Nazis waren. Sondern... weil's halt so war. Weil's einfacher war. Weil man seinen Job behalten wollte. Weil man Angst hatte.
Klar, moralisch verwerflich! Aber, ganz ehrlich: Wer von uns kann mit absoluter Sicherheit sagen, dass er unter den gleichen Umständen anders gehandelt hätte?
Ich will das nicht rechtfertigen, um Himmels Willen! Aber wir müssen auch ehrlich sein: Die Welt ist selten schwarz und weiß. Meistens ist sie eher... grau. So wie das Wetter an einem typischen Novembertag in Deutschland. Und grau macht nun mal auch keinen Spaß.

Der Humor als Ventil
Ich bin fest davon überzeugt, dass es im Widerstand auch eine ordentliche Portion Galgenhumor gab. Stell dir vor, du sitzt mit deinen Mitverschwörern im Keller. Draußen tobt der Sturm. Und einer sagt: "Na, wenigstens ist das Wetter passend zur Lage!"
Man muss ja irgendwie die Stimmung aufrecht erhalten! Und vielleicht hat der Humor auch geholfen, die Angst zu überwinden. Oder zumindest für einen kurzen Moment zu vergessen.

Denn Angst war allgegenwärtig. Nicht nur bei den Juden und anderen Verfolgten. Sondern auch bei denen, die geholfen haben. Bei denen, die zugesehen haben. Bei denen, die mitgemacht haben.
"Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne...", dichtete Hermann Hesse. Im NS-Regime war dieser Zauber wohl eher die Angst vor der Gestapo...
Also, lasst uns die großen Helden feiern! Aber vergessen wir nicht die kleinen, unbequemen, sturen Widerstandskämpfer des Alltags. Und lasst uns ein bisschen Humor bewahren. Denn, ganz ehrlich: Sonst hält man das doch gar nicht aus.
Unpopuläre Meinung zum Schluss: Vielleicht war der Widerstand manchmal auch einfach nur... menschlich. Mit all seinen Fehlern und Unvollkommenheiten. Aber trotzdem wichtig. Und heldenhaft. Auf seine ganz eigene, leicht chaotische Art.
