Wick Medi Night Mit Alkohol

Erinnert ihr euch an die WG-Party von damals? Irgendwann mitten in der Nacht, als die Musik viel zu laut war und das Bier viel zu warm, hatte Sven plötzlich eine Idee. Er fühlte sich erkältet – typisch Sven. Und sein „Heilmittel“? Natürlich Wick MediNait. Aber nicht einfach so. Nein, Sven kippte das Zeug direkt aus der Flasche. Mit dem Kommentar: "Hilft am besten, wenn's direkt wirkt!" (Bitte, bitte, macht das nicht nach! Wirklich nicht!). Das Ganze endete natürlich in einem wilden Tanzversuch, der eher an einen umfallenden Baum erinnerte. Tja, Wick MediNait und Alkohol, keine gute Kombi, das hat Sven auf die harte Tour gelernt. Und wir haben alle gelacht… danach, als wir sicher waren, dass es ihm gut ging.
Aber mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal gefragt, ob man Wick MediNait und ein Gläschen Wein (oder mehr…) kombinieren kann? Gerade, wenn man sich elend fühlt und die Nase läuft. Die Antwort ist – Überraschung! – ein klares und deutliches: NEIN!
Warum Wick MediNait und Alkohol keine Freunde sind
Wick MediNait ist ja kein harmloses Hustenbonbon. Das Ding ist vollgepackt mit Wirkstoffen. Paracetamol, Dextromethorphan, Ephedrin und Doxylaminsuccinat. Allein die Namen klingen schon nach Party-Crasher, oder? Und ratet mal, was Alkohol mit diesen Stoffen anstellt? Genau, er verstärkt ihre Wirkung. Und das ist nicht gut.
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Paracetamol, zum Beispiel, kann in Kombination mit Alkohol die Leber schädigen. Klar, ein gelegentliches Gläschen ist meistens kein Problem. Aber wenn die Leber schon mit dem Abbau von Paracetamol beschäftigt ist, und dann noch Alkohol dazu kommt… dann wird’s kritisch. Und glaubt mir, eine kaputte Leber ist kein Party-Gag.
Und Dextromethorphan? Das ist ein Hustenstiller. In Kombination mit Alkohol kann das zu verstärkter Müdigkeit und Benommenheit führen. Stell dir vor, du fühlst dich schon schlapp von der Erkältung, und dann haut dich der Alkohol in Kombination mit dem Medikament komplett aus den Latschen. Kein schönes Gefühl, kann ich dir sagen.

Dann wäre da noch Ephedrin, das die Nasenschleimhäute abschwellen lässt. Alkohol wirkt gefäßerweiternd. Ihr seht das Problem, oder? Die Wirkung der beiden Stoffe heben sich gegenseitig auf, und du hast am Ende nur noch mehr Nebenwirkungen. Kopfschmerzen, Schwindel, Herzrasen… Yikes!
Doxylaminsuccinat, ein Antihistaminikum, macht müde. Alkohol macht müde. 1+1=… ihr wisst es. Super müde! Also, Finger weg!

Die Sache mit dem Placebo-Effekt
Ich weiß, ich weiß. Manche schwören drauf, dass ein kleiner Schluck Schnaps in der heißen Zitrone Wunder wirkt. Und vielleicht tut er das auch. Aber das ist dann eher der Placebo-Effekt. Also der Glaube daran, dass es hilft. Und da kann man auch einfach einen heißen Tee trinken. Der ist leberfreundlicher, versprochen!
Mal ehrlich, wenn du krank bist, solltest du deinem Körper Ruhe gönnen. Und das bedeutet: Kein Alkohol. Punkt. Stattdessen: Viel schlafen, viel trinken (aber Wasser, Tee oder Saftschorle!), und vielleicht ein bisschen Hühnersuppe. Und wenn du Wick MediNait nimmst, dann halte dich bitte, bitte, bitte an die Packungsbeilage. Okay?

Also, liebe Freunde, lasst uns vernünftig sein. Wick MediNait und Alkohol sind wie Feuer und Wasser. Oder wie Sven und nüchtern tanzen. Einfach keine gute Idee.
Und denkt dran: Bei anhaltenden Beschwerden lieber zum Arzt gehen. Selbstmedikation ist zwar toll, aber manchmal braucht man einfach professionelle Hilfe. In diesem Sinne: Gute Besserung!
