Wen Lade Ich Zu Meiner Hochzeit Ein

Hochzeitsplanung! Allein der Gedanke lässt manche schon nervös zusammenzucken. Aber mitten im Menü-Marathon und der Location-Logistik steht eine Frage, die es wirklich in sich hat: Wen lade ich ein? Es ist ein bisschen wie Tetris spielen mit Menschen, nur dass du hoffst, dass keiner beleidigt ist, wenn er nicht in die perfekte Reihe passt.
Die Qual der Wahl (und der Excel-Tabelle)
Erstmal brauchst du eine Liste. Eine monströse, niemals enden wollende Liste. Familie, Freunde, Kollegen, die nette Dame vom Bäcker… plötzlich kennt man gefühlt die halbe Welt. Und jeder scheint eine Meinung dazu zu haben, wer auf keinen Fall fehlen darf. Oma Erna zum Beispiel, die schon auf der Hochzeit deiner Eltern getanzt hat, und dein Cousin Klaus, der immer ein bisschen zu viel trinkt und dann Karaoke singt. Entscheidungen, Entscheidungen…
Dann kommt der Punkt, an dem du die Excel-Tabelle auspackst. Ja, richtig gelesen. Eine Excel-Tabelle. Spätestens jetzt weißt du, dass es ernst wird. Spalten für Namen, Adressen, ob sie Single sind (potenzielle Tanzpartner!), ob sie Kinder haben (Kinderbetreuung organisieren!), und natürlich: Wie wichtig sind sie uns wirklich? Uff.
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"Ach, wenn ich doch einfach alle einladen könnte!", seufzt die zukünftige Braut.
Die Tücken der Verwandtschaft
Familie ist so eine Sache. Da gibt es die, die man liebt und die, die man… erträgt. Tante Hildegard, die immer ungefragt Lebensratschläge gibt, und Onkel Herbert, der die ganze Zeit Witze erzählt, die schon vor 50 Jahren nicht lustig waren. Aber sie sind Familie. Also einladen? Oder riskieren, dass beim nächsten Familienfest Eiszeit herrscht? Die Antwort ist meistens: Augen zu und durch. Hauptsache, die Stimmung kippt nicht in den Keller. Schließlich soll es der schönste Tag im Leben werden, nicht ein Familientherapietreffen.
Die Sache mit den Ex-Freunden (und -Freundinnen)
Ex-Freunde oder -Freundinnen. Ein Minenfeld. Es sei denn, man ist mit ihnen super befreundet geblieben. Aber selbst dann… Ist es wirklich eine gute Idee, Lisa einzuladen, obwohl Markus immer noch ein bisschen komisch guckt, wenn ihr Name fällt? Hier hilft nur eins: Ehrlichkeit. Mit dem Partner reden. Und im Zweifelsfall lieber weglassen. Das Drama, das entstehen könnte, ist es einfach nicht wert.

Die Kollegen: Pflicht oder Kür?
Kollegen sind oft ein Graubereich. Man verbringt schließlich einen Großteil seiner Zeit mit ihnen. Aber sind sie wirklich Freunde? Oder nur nette Bekannte, mit denen man über das Wetter und den nervigen Chef lästert? Die Antwort hängt wahrscheinlich davon ab, wie eng das Verhältnis ist. Den Lieblingskollegen einladen? Klar! Den Chef, von dem man weiß, dass er auf jeder Party peinlich wird? Vielleicht lieber nicht. Außer, man steht auf unangenehme Situationen.
Der Freund des Freundes (und andere Unbekannte)
"Darf ich meinen neuen Freund mitbringen?" Eine Frage, die jede Braut ins Schwitzen bringt. Gerade wenn man den neuen Freund noch nie gesehen hat. Oder noch schlimmer: Wenn man ihn schon mal gesehen hat und ihn nicht leiden kann. Aber was soll man machen? Den besten Freund vor den Kopf stoßen? Schwierig. Hier hilft nur Diplomatie. Und vielleicht ein Plan B, falls der neue Freund sich als Vollkatastrophe entpuppt.

Am Ende zählt die Liebe (und ein guter DJ)
Die Gästeliste ist fertig. Die Einladungen sind verschickt. Jetzt heißt es abwarten. Und hoffen, dass alle kommen und gute Laune mitbringen. Denn am Ende ist es nicht so wichtig, wer auf der Hochzeit ist, sondern dass die, die da sind, mit euch feiern und euch Glück wünschen. Und natürlich, dass der DJ die richtigen Songs spielt. Denn ohne gute Musik ist jede Hochzeit nur halb so schön.
Also, atmet tief durch, liebe zukünftige Bräute und Bräutigame. Die Gästeliste ist nur ein kleiner Teil des großen Ganzen. Genießt die Vorbereitungen, freut euch auf euren großen Tag und lasst euch nicht von Details stressen. Denn am Ende zählt nur die Liebe. Und ein guter DJ. Hab ich das schon gesagt?
