Welche Psychische Krankheit Habe Ich

Okay, mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal gefragt: "Welche psychische Krankheit habe ich eigentlich?" Und damit meine ich jetzt nicht, weil man wirklich diagnostiziert wurde, sondern eher so im stillen Kämmerlein, während man wieder mal versucht, die Socken nach Farben zu sortieren (oder auch nicht, nobody's judging!).
Es ist wie beim Online-Shopping. Man scrollt und scrollt, sieht all die perfekten Klamotten und denkt sich: "Wow, das bin ja ich! Nur in besser!" Genauso ist es mit psychischen "Symptomen". Man liest über ADHS, Angststörungen oder soziale Phobien und denkt: "Moment mal... das klingt verdammt nach meinem letzten Date!"
Aber bevor wir jetzt alle panisch den nächsten Psychiater anrufen, lasst uns mal kurz durchatmen. Selbstdiagnosen im Internet sind ungefähr so zuverlässig wie Horoskope. Klar, sie können mal zutreffen, aber meistens sind sie so vage formuliert, dass jeder sich darin wiederfinden kann.
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Die große "Bin ich normal?"-Frage
Die Frage, ob man "normal" ist, ist sowieso totaler Quatsch. Was ist schon normal? Ist es normal, jeden Morgen um 6 Uhr aufzustehen und Yoga zu machen? Oder ist es normal, den ganzen Tag in Jogginghose rumzulaufen und Netflix zu bingen? Die Antwort ist: Beides (und noch viel mehr!) ist normal. Wir sind alle ein bisschen verrückt, jeder auf seine eigene Art.
Denkt mal drüber nach: Eure Oma hortet leere Marmeladengläser, euer bester Freund redet mit seinen Pflanzen und ihr... ihr sammelt vielleicht Kronkorken (oder was auch immer eure quirky Eigenart ist!). Na und? Das macht uns doch erst interessant!

Wenn die "Symptome" überhand nehmen
Aber natürlich gibt es einen Unterschied zwischen kleinen Macken und echten Problemen. Wenn eure "Symptome" euren Alltag beeinträchtigen, wenn ihr euch ständig unglücklich, ängstlich oder leer fühlt, dann ist es Zeit, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Keine Scham! Es ist wie bei einer Erkältung. Wenn sie nicht weggeht, geht man zum Arzt. Punkt.
Es ist mutig, sich einzugestehen, dass man Hilfe braucht. Und es ist noch mutiger, sich dann auch tatsächlich Hilfe zu suchen. Stellt euch vor, ihr habt eine richtig beschissene Erkältung, die euch seit Wochen quält. Würdet ihr euch dann selbst mit Hustensaft und Kamillentee behandeln, oder würdet ihr zum Arzt gehen und euch was Richtiges verschreiben lassen?

Der Weg zum Profi
Der erste Schritt ist oft der schwerste. Aber keine Sorge, es gibt viele Möglichkeiten, Hilfe zu finden. Ihr könnt euren Hausarzt ansprechen, der euch an einen Psychiater oder Therapeuten überweisen kann. Oder ihr googelt einfach mal "Psychotherapeuten in meiner Nähe". Und keine Angst vor langen Wartezeiten. Es gibt auch viele Beratungsstellen und Hotlines, die euch sofort helfen können.
Denkt dran: Es ist okay, nicht okay zu sein. Und es ist noch mehr als okay, sich Hilfe zu suchen, wenn man nicht okay ist. Psychische Gesundheit ist genauso wichtig wie körperliche Gesundheit. Und wer sich um seine Gesundheit kümmert, ist nicht verrückt, sondern schlau!
Und jetzt mal ganz unter uns: Vielleicht ist die Diagnose, die wir alle wirklich brauchen, einfach nur ein bisschen mehr Selbstliebe, ein paar weniger Sorgen und ein großes Stück Schokoladenkuchen. Klingt doch gut, oder?
