Welche Mehrheit Braucht Eine Koalition

Okay, Leute, lasst uns mal ehrlich sein. Koalitionen. Das Wort allein klingt schon nach trockenen Keksen und endlosen Debatten. Aber ohne sie läuft in Deutschland ja nix. Die Frage aller Fragen ist: Welche Mehrheit braucht so eine Koalition eigentlich? Und, noch wichtiger, welche sollte sie haben?
Die simple Antwort (Die aber langweilig ist)
Ganz offiziell? Eine Mehrheit im Bundestag. Über 50 Prozent der Sitze. Check. Haken dran. Weiter geht’s. Aber Moment mal! Ist das wirklich alles? Nur weil man rechnerisch eine Mehrheit hat, heißt das ja noch lange nicht, dass die Regierung auch wirklich was gebacken kriegt. Denkt mal an die ewigen Streitereien… da fragt man sich manchmal, ob die überhaupt miteinander reden!
Meine (Achtung, kontroverse!) Meinung
Ich finde ja, eine Koalition braucht mehr als nur eine knappe Mehrheit. Sie braucht eine dicke, fette Mehrheit! So richtig zum Angeben. Warum? Weil dann nicht jeder kleine Pups gleich die ganze Regierung ins Wanken bringt.
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Stellt euch vor: Eine Koalition mit 51 Prozent. Jedes Mal, wenn ein Abgeordneter krank ist oder einfach mal keinen Bock hat (soll ja vorkommen!), steht alles auf der Kippe. Das ist doch Stress pur! Da kann man ja gar nicht mehr ruhig schlafen.
Eine richtig solide Mehrheit hingegen gibt Ruhe. Sie gibt der Regierung den nötigen Spielraum, um auch mal unbequeme Entscheidungen zu treffen. Und, ganz wichtig: Sie verhindert, dass die Koalitionspartner sich gegenseitig ständig auf die Füße treten, weil jeder Angst hat, der andere könnte abspringen.

Das Drama der Kleinstparteien
Klar, Kleinstparteien können eine Regierung stabilisieren, wenn sie gebraucht werden. Aber sind wir ehrlich: Oft sind sie auch der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Jede noch so kleine Forderung wird zum Politikum hochstilisiert. Und am Ende? Kommt nix bei rum, außer verbrannte Erde. (Ich weiß, das klingt jetzt hart. Sorry, Kleinstparteien-Fans!)
Ich will ja keiner Partei zu nahe treten (obwohl, vielleicht doch ein bisschen…), aber manchmal habe ich das Gefühl, die konzentrieren sich mehr aufs Blockieren als aufs Gestalten. Und das ist doch total kontraproduktiv!
Eine Koalition muss atmen können!
Eine Regierung mit einer komfortablen Mehrheit kann atmen. Sie kann sich mal einen Fehler erlauben, ohne gleich den Weltuntergang auszurufen. Sie kann Kompromisse eingehen, ohne das Gesicht zu verlieren. Und, ganz wichtig: Sie kann sich auf die wirklich wichtigen Dinge konzentrieren, anstatt ständig mit sich selbst beschäftigt zu sein.

Denkt doch mal an all die großen Herausforderungen, vor denen wir stehen: Klimawandel, Digitalisierung, Rentenreform… Da braucht es keine Zwergenparade, die sich gegenseitig ausbremst, sondern eine starke, handlungsfähige Regierung. Eine Regierung, die auch mal durchgreifen kann!
Das Fazit (mit einem Augenzwinkern)
Also, liebe Parteien: Wenn ihr schon koaliert, dann bitte richtig! Sorgt für eine Mehrheit, die nicht schon beim ersten Windstoß umfällt. Eine Mehrheit, die auch mal was aushält. Und eine Mehrheit, die uns Wählern nicht ständig das Gefühl gibt, wir wären in einem schlechten Polit-Thriller gelandet.

Und vielleicht, nur vielleicht, würde ich mich dann auch mal wieder freuen, wenn ich das Wort "Koalition" höre. Bis dahin bleibe ich skeptisch. Aber hey, man darf ja noch träumen, oder? 😉
Ach ja, und noch was: Wer jetzt denkt, ich hätte was gegen Minderheitsregierungen: Keine Sorge, darüber rege ich mich ein anderes Mal auf. Bleibt dran!
P.S.: Dieser Artikel spiegelt meine persönliche Meinung wider und muss nicht unbedingt die Wahrheit sein. (Aber vielleicht ist sie es ja doch… 😉)
