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Welche Hormone Werden Beim Sport Ausgeschüttet


Welche Hormone Werden Beim Sport Ausgeschüttet

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat sich nicht schon mal nach 'nem richtig harten Workout gefühlt wie Superheld/in? Ich erinnere mich noch gut an meinen ersten Halbmarathon. Die Beine haben gebrannt, der Kopf war leer, aber dieses Gefühl danach… Unschlagbar! Ich hab mich gefühlt, als könnte ich Bäume ausreißen. War das einfach nur Einbildung? Nope! Da waren kleine chemische Helferlein am Werk. Lass uns mal gucken, was da so abgeht!

Denn Sport macht eben nicht nur müde Muskeln, sondern auch glückliche Hormone. Und genau darum geht’s heute: Welche Hormone werden beim Sport ausgeschüttet und was bewirken sie eigentlich?

Endorphine: Die Glücklichmacher

Fangen wir mit den Klassikern an: Endorphine. Die sind quasi die Stars unter den Sport-Hormonen. Die werden ausgeschüttet, wenn du dich so richtig auspowerst, und sorgen für dieses euphorische Gefühl, das manche als "Runner's High" bezeichnen. Kennst du das? Dieses Gefühl, wo du einfach alles um dich herum vergisst und nur noch im Moment bist?

Endorphine wirken aber nicht nur stimmungsaufhellend, sondern auch schmerzlindernd. Deshalb können sie helfen, die Anstrengung während des Sports besser zu ertragen. Stell dir vor, du läufst einen Marathon (oder auch nur 'ne kurze Runde im Park) und die Schmerzen werden einfach weniger. Genial, oder?

Side note: Manche sagen ja, Sport sei die beste Therapie. Und dank der Endorphine steckt da vielleicht sogar was Wahres drin!

Serotonin: Der Stimmungsstabilisator

Weiter geht's mit Serotonin. Das ist zwar kein reines Sport-Hormon, aber Bewegung kann die Serotoninproduktion ankurbeln. Und das ist gut so, denn Serotonin spielt eine wichtige Rolle für unsere Stimmung, unseren Schlaf und unseren Appetit.

Endorphine (Glückshormone) beim Sport ausschütten – So geht´s! - Maria
Endorphine (Glückshormone) beim Sport ausschütten – So geht´s! - Maria

Wenn der Serotoninspiegel im Keller ist, fühlen wir uns oft schlapp, unmotiviert und sogar depressiv. Sport kann da helfen, den Spiegel wieder auf Vordermann zu bringen. Quasi ein natürliches Antidepressivum – nur ohne die Nebenwirkungen (naja, Muskelkater vielleicht mal ausgenommen 😉).

Merke: Regelmäßige Bewegung kann also nicht nur deinen Körper fit halten, sondern auch deine Psyche!

Dopamin: Die Belohnung

Dopamin ist der Stoff, der uns antreibt und uns ein Gefühl von Belohnung gibt. Wenn du etwas erreichst, worauf du lange hingearbeitet hast, zum Beispiel eine neue persönliche Bestzeit läufst oder endlich diesen einen Klimmzug schaffst, dann schüttet dein Körper Dopamin aus. Und das fühlt sich einfach gut an!

Glückshormone durch Sport
Glückshormone durch Sport

Dieses Gefühl der Belohnung motiviert uns, weiterzumachen und uns neue Ziele zu setzen. Dopamin ist also quasi der Treibstoff für unsere Motivation. Und wer könnte nicht ein bisschen mehr davon gebrauchen?

Kleiner Tipp: Setz dir realistische Ziele beim Sport. So kannst du dich immer wieder über kleine Erfolge freuen und deinen Dopaminspiegel pushen!

Adrenalin & Noradrenalin: Die Energiebooster

Adrenalin und Noradrenalin sind die Stresshormone, die ausgeschüttet werden, wenn wir uns in einer anstrengenden oder gefährlichen Situation befinden. Beim Sport sorgen sie dafür, dass wir schneller reagieren, mehr Kraft haben und uns besser konzentrieren können.

Kommen die Glückshormone beim Sport eigentlich bevor oder nachdem man
Kommen die Glückshormone beim Sport eigentlich bevor oder nachdem man

Sie erhöhen unseren Herzschlag, weiten die Bronchien und stellen Energie bereit. Das ist super, um Höchstleistungen zu erbringen, aber zu viel Adrenalin kann auch negative Auswirkungen haben. Deshalb ist es wichtig, nach dem Sport auch wieder zur Ruhe zu kommen.

Achtung: Diese Hormone sind wichtig, aber achte darauf, dass du deinem Körper nach dem Sport auch Zeit zur Regeneration gibst!

Cortisol: Der Stresstreiber (mit positiven Seiten!)

Cortisol hat einen schlechten Ruf, weil es oft als "Stresshormon" bezeichnet wird. Und ja, zu viel Cortisol ist nicht gut. Aber Cortisol ist auch wichtig für unseren Körper. Es hilft uns, mit Stress umzugehen, reguliert unseren Blutzuckerspiegel und wirkt entzündungshemmend.

Sport Hormones Plus - MyLabZone
Sport Hormones Plus - MyLabZone

Beim Sport wird Cortisol ausgeschüttet, um Energie bereitzustellen. Nach dem Training sollte der Cortisolspiegel aber wieder sinken. Chronischer Stress und Übertraining können dazu führen, dass der Cortisolspiegel dauerhaft erhöht ist. Und das kann negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben.

Wichtig: Hör auf deinen Körper und übertreibe es nicht mit dem Training!

Zusammenfassend lässt sich sagen: Sport ist ein wahrer Hormon-Cocktail! Und das ist auch gut so. Die ausgeschütteten Hormone sorgen dafür, dass wir uns besser fühlen, leistungsfähiger sind und gesünder leben. Also, worauf wartest du noch? Ab nach draußen und beweg dich!

Hormone im Sport - Natürlich gedopt | deutschlandfunkkultur.de Hormone -Karteikarten | Quizlet

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