Welche Aufstiegsmöglichkeiten Gibt Es Als Erzieher
David Brown
Okay, mal ehrlich: Erzieher sein ist super. Kinder lachen, malen mit Fingerfarben und manchmal klebt dir jemand Kaugummi in die Haare. Aber was kommt danach? Was, wenn die Fingerfarben langsam langweilig werden? Welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es eigentlich als Erzieher? Lass uns mal schauen!
Die offensichtlichste Option: Gruppenleitung! Plötzlich bist du der Boss der kleinen Racker (und deiner Kollegen). Klingt erstmal gut, oder? Du kannst jetzt noch mehr Verantwortung übernehmen! Mehr Papierkram, mehr Elternabende, mehr Entscheidungen. Meine (leicht unpopuläre) Meinung: Manchmal ist weniger mehr. Aber für diejenigen, die das Rampenlicht lieben und gerne organisieren, ist das natürlich der absolute Jackpot.
Die Kita-Leitung: König des Sandkastens?
Dann gibt es da noch die Kita-Leitung. Das ist so wie der Bürgermeister des Kindergartens. Du bist für alles zuständig: Personal, Finanzen, die Qualität des Mittagessens und ob genug Klopapier vorhanden ist. Stell dir vor, du sitzt in deinem Büro, trinkst Kaffee und regelst die Welt. Klingt verlockend, oder? Aber Achtung: Du bist auch derjenige, der angerufen wird, wenn Max die halbe Kita mit Wasser vollspritzt oder wenn sich zwei Elternteile wegen des letzten Stücks Kuchen streiten. Heldenjob, definitiv! Aber vielleicht nicht für jeden.
Es gibt aber auch andere Wege. Man kann sich spezialisieren! Sprachförderung zum Beispiel. Oder Inklusion. Oder Frühkindliche Bewegung. Plötzlich bist du der Experte für ein bestimmtes Gebiet. Du gibst Fortbildungen, schreibst Konzepte und wirst von allen bewundert. Klingt cool, oder? Du kannst deine Leidenschaft zum Beruf machen und dich von der Masse abheben. Und ganz ehrlich: Wer will nicht Experte für irgendwas sein?
Ein Kollege von mir hat sich auf Medienpädagogik spezialisiert. Jetzt bastelt er mit den Kindern Trickfilme und erklärt ihnen, warum man nicht jeden Unsinn im Internet glauben sollte. Ziemlich nützlich, finde ich!
Karriere als Erzieher » Deine Zukunft im Kinderbereich ⋆ Stopkidsmagazin
Studium? Wieso nicht!
Und dann gibt es natürlich noch die Möglichkeit zu studieren. Sozialpädagogik zum Beispiel. Oder Frühkindliche Bildung. Plötzlich bist du nicht mehr "nur" Erzieher, sondern Akademiker! Du kannst jetzt noch größere Dinge bewegen, Konzepte entwickeln und vielleicht sogar an der Uni unterrichten. Aber Achtung: Studium bedeutet auch wieder lernen, lernen, lernen. Und Klausuren schreiben. Und vielleicht sogar eine Masterarbeit. Brrr!
Der Seiteneinsteiger: Neue Wege gehen
Manchmal wollen Erzieher auch einfach etwas ganz anderes machen. Das ist okay! Du kannst zum Beispiel Coach werden. Oder Berater für Familien. Oder Autor von Kinderbüchern. Die Möglichkeiten sind endlos! Die Erfahrung, die du als Erzieher gesammelt hast, ist Gold wert. Du weißt, wie Kinder ticken, wie man mit Eltern umgeht und wie man auch in stressigen Situationen einen kühlen Kopf bewahrt. Das sind Fähigkeiten, die in vielen Bereichen gefragt sind.
ARBEITSZEUGNIS als Erzieher - Formulierungen und Noten
Meine (wieder leicht unpopuläre) Meinung: Manchmal ist ein Tapetenwechsel genau das Richtige. Wenn du das Gefühl hast, dass du festgefahren bist, dann probier etwas Neues aus! Das Leben ist zu kurz, um unglücklich zu sein.
Also, welche Aufstiegsmöglichkeiten gibt es als Erzieher? Eine ganze Menge! Ob du nun Gruppenleiter, Kita-Leiter, Spezialist, Student oder Seiteneinsteiger wirst, die Entscheidung liegt bei dir. Wichtig ist, dass du das tust, was dich glücklich macht. Und dass du dir immer bewusst bist, was für einen wichtigen Job du machst. Denn Erzieher sind die Helden unserer Kinder!
Und jetzt entschuldige ich mich. Ich muss zurück in den Kindergarten. Irgendjemand hat gerade die halbe Kiste Legosteine über den Boden verteilt.