Weisheitszahn Op Wunde Blutet Nach 5 Tagen

Na sowas! Fünf Tage nach der Weisheitszahn-OP: Eine blutige Überraschung!
Also, da liegt man so im Bett, denkt, das Schlimmste ist überstanden. Die dicke Backe ist etwas dünner geworden, das Püree schmeckt auch schon wieder (fast) nach was und die Schmerztabletten sind auch nur noch Beilage, nicht mehr Hauptgang. Und dann, bäm! Eine rote Überraschung. Fünf Tage nach der Weisheitszahn-OP! Plötzlich blutet die Wunde wieder.
Panik? Klar, erstmal schon. Man denkt sofort an Horrorszenarien: Infektionen, Knochenbrüche, vielleicht sogar blutdurstige Fledermäuse, die sich in der Nacht in die Wunde verirrt haben (okay, das mit den Fledermäusen ist vielleicht etwas übertrieben, aber die Fantasie spielt nun mal verrückt!). Aber bevor man jetzt den Notarzt ruft oder gar seine Testament ändert, erstmal tief durchatmen.
Erinnern wir uns mal zurück an das Aufklärungsgespräch beim Zahnarzt. Da war doch was von „Nachblutungen“ die Rede. Und zwar nicht nur direkt nach der OP, sondern auch ein paar Tage später. Hat man natürlich in dem Moment, wo einem die Spritze ins Zahnfleisch gerammt wurde, geflissentlich ignoriert. Aber jetzt, wo die Realität zubeißt (oder eben nachblutet), kommt einem das wieder in den Sinn.
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Was also tun, wenn die Weisheitszahn Op Wunde nach fünf Tagen plötzlich wieder blutet? Nun, erstmal nicht in Ohnmacht fallen. Dann, ganz pragmatisch, ein sauberes Stofftaschentuch oder eine Mullbinde (die man hoffentlich noch vom Zahnarzt bekommen hat) zusammenrollen und fest auf die Wunde beißen. Nicht zimperlich sein! Der Druck hilft, die Blutung zu stillen. Und jetzt kommt der Geheimtipp meiner Oma Erna, die schon gefühlte 100 Weisheitszähne (ihre eigenen und die aller Nachbarskinder) mit Bravour betreut hat: „Schwarzen Teebeutel auf die Wunde! Der Gerbstoff hilft!“
Und tatsächlich, Oma Erna hatte Recht (wie so oft). Der schwarze Teebeutel, schön feucht und warm, wirkt Wunder. Einfach für eine halbe Stunde auf die Wunde beißen und staunen. Wer keinen schwarzen Tee mag, kann auch Kamillentee nehmen. Der wirkt entzündungshemmend und beruhigend – sowohl für die Wunde als auch für die gestressten Nerven.

Während man da so mit dem Teebeutel im Mund sitzt und wie ein Hamster aussieht, hat man Zeit, über die wirklich wichtigen Dinge im Leben nachzudenken. Zum Beispiel: „Werde ich jemals wieder ein knuspriges Brötchen essen können?“ oder „Sollte ich mir eine professionelle Eiscreme-Esserin anheuern, die mich während der Heilungsphase unterstützt?“
Aber Spaß beiseite. Wenn die Blutung nach einiger Zeit nicht aufhört oder sogar stärker wird, dann ist es ratsam, doch den Zahnarzt zu kontaktieren. Sicher ist sicher! Vor allem, wenn man sich unsicher ist oder Schmerzen hat. Lieber einmal zu viel nachgefragt als einmal zu wenig.

Und was lernen wir daraus? Eine Weisheitszahn-OP ist kein Zuckerschlecken, aber auch kein Weltuntergang. Mit ein bisschen Geduld, den richtigen Hausmitteln und einer Prise Humor übersteht man auch diese Herausforderung. Und wer weiß, vielleicht ist die blutige Überraschung ja auch nur ein Zeichen dafür, dass die Wunde gut durchblutet ist und heilt wie verrückt! (Positiv denken hilft!).
Also, Kopf hoch, Teebeutel rein und abwarten. Und wenn die Blutung doch zu heftig wird: Ab zum Doc!

Denn wie schon der große Philosoph Konfuzius sagte: „Auch eine blutende Weisheitszahnwunde will mit Würde behandelt werden!“ (Oder so ähnlich...).
Und denkt dran: Nach der Heilung ist vor dem Genuss! Dann könnt ihr euch endlich wieder über knusprige Brötchen, saftige Steaks und eisgekühlte Eiscreme hermachen. Und das ist doch die ganze Quälerei wert, oder?
