Weinen Weil Alles Zuviel Wird

Hey du! Mal ehrlich, kennst du das auch? Dieser Moment, wo einfach... alles zu viel wird? Also wirklich ALLES? Die Arbeit, die Wäsche, die kaputte Spülmaschine, die nervigen Nachbarn, der Beziehungsstress… und überhaupt das ganze verdammte Erwachsenenleben? Uff. Da will man doch einfach nur noch unter der Bettdecke verschwinden, oder?
Und dann passiert es: Die Tränen. Einfach so. Ohne Vorwarnung. Wie aus dem Nichts. Man sitzt da, vielleicht gerade noch am Laptop, versucht krampfhaft, diese eine Präsentation fertig zu bekommen (die sowieso keiner wirklich versteht), und plötzlich… schnief.
Ist das jetzt peinlich? Sollte man sich schämen? ABSOLUT NICHT! Seriously. Ich mein, wir sind doch alle nur Menschen, oder? Und Menschen haben Gefühle. Sogar ganz viele! Und manchmal, ja manchmal, platzen diese Gefühle einfach raus. In Form von hemmungslosem Geheule. Und weißt du was? Das ist okay. Mehr als okay sogar. Es ist menschlich. Und verdammt befreiend.
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Denn mal ganz ehrlich, was erwartet man denn von uns? Wir sollen multitaskingfähig sein, immer gut gelaunt, erfolgreich im Job, perfekte Partner, Super-Eltern (falls zutreffend), topfit und natürlich immer strahlend schön. Puh. Wer soll das denn bitte schaffen? Ist doch klar, dass irgendwann mal die Sicherung durchbrennt!
Die Tränen als Ventil
Ich sehe das Weinen dann immer als eine Art Ventil. Wie bei einem Dampfkochtopf. Wenn der Druck zu hoch wird, muss der Dampf abgelassen werden. Und bei uns Menschen ist das eben das Weinen. Eine natürliche Reaktion, um Stress abzubauen und die ganzen negativen Emotionen rauszulassen. Besser, als alles in sich hineinzufressen, oder? Stell dir mal vor, du würdest nie weinen. Du würdest irgendwann platzen!

Klar, es gibt Situationen, da ist Weinen vielleicht nicht so angebracht. Beim Vorstellungsgespräch zum Beispiel. Oder auf einer Beerdigung (obwohl, da wäre es ja auch wieder verständlich, oder?). Aber wenn du zu Hause bist, in deinem sicheren Hafen, dann lass es einfach raus! Schäm dich nicht dafür! Es ist dein Recht!
Und was hilft, wenn die Tränen kullern? Also, ich hab da so meine Tricks. Eine heiße Dusche zum Beispiel. Oder eine Tasse Tee. Am besten mit ganz viel Zucker. Oder ein gutes Buch. Oder ein Gespräch mit einer lieben Freundin. Oder einfach nur Musik hören und mitbrüllen. Was auch immer dir guttut. Tu es!

Self-Care ist das Zauberwort
Das Wichtigste ist, dass du dir Zeit für dich nimmst. Self-Care ist das Zauberwort. Und damit meine ich nicht nur ein entspannendes Bad (obwohl, das ist auch super!). Sondern auch, dass du deine Grenzen kennst und auch mal "Nein" sagst. Wenn du merkst, dass dir alles zu viel wird, dann nimm einen Gang raus. Gönn dir eine Auszeit. Schalte dein Handy aus. Mach einen Spaziergang in der Natur. Oder meditiere. Was auch immer dir hilft, wieder runterzukommen.
Und wenn die Tränen trotzdem wieder kommen? Na, dann weine halt. Aber dann sei auch lieb zu dir selbst. Mach dir keine Vorwürfe. Akzeptiere, dass es dir gerade nicht gut geht. Und vertraue darauf, dass es auch wieder besser wird. Denn das wird es! Versprochen! Alles ist vergänglich, auch der blödeste Tag. Also, Kopf hoch! Du schaffst das!

Also, das nächste Mal, wenn du das Gefühl hast, dass alles zu viel wird und die Tränen kommen, denk an mich. Denk daran, dass du nicht allein bist. Und denk daran, dass Weinen okay ist. Es ist sogar gut für dich. Und danach geht's dir bestimmt besser. Zumindest ein bisschen. Und wenn nicht, dann meld dich einfach. Wir trinken einen Kaffee (oder Tee, oder Kakao – was immer du willst) und heulen zusammen. Das hilft auch!
Und jetzt mal ehrlich: Wer hat eigentlich gesagt, dass das Erwachsenenleben so verdammt kompliziert sein muss?
