Was Tun Bei Erhöhter Harnsäure

Harnsäure? Klingt irgendwie nach Urin-Säure. Und ja, irgendwie stimmt das auch. Aber keine Panik! Hohe Harnsäurewerte sind erstmal kein Weltuntergang. Lasst uns mal schauen, was man da so tun kann. Mit einem Augenzwinkern, versteht sich.
Erstmal tief durchatmen
Bevor jetzt die Panik ausbricht und ihr euch in ein Mönchskostüm hüllt, um jeglichen Genuss zu entsagen: Locker bleiben! Oftmals ist es gar nicht so schlimm, wie der Doktor beim letzten Check-up gesagt hat. Ich meine, Ärzte übertreiben doch manchmal, oder?
Okay, okay, nicht immer. Aber lasst uns die Sache entspannt angehen.
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Die Sache mit dem Essen
Aha, das Stichwort für viele! Essen! Lecker! Aber leider auch oft der Übeltäter bei erhöhter Harnsäure. Stichwort: Purine. Klingt wie ein Bösewicht aus einem billigen Science-Fiction-Film, ist aber eigentlich nur ein Stoff, der im Körper zu Harnsäure abgebaut wird.
Und jetzt kommt das, was keiner hören will: Bestimmte Lebensmittel treiben den Purin-Spiegel nach oben. Rotes Fleisch zum Beispiel. Oder Innereien. Wer hätte das gedacht? Meine Oma hat immer gesagt, Leber sei gesund. Vielleicht war sie auch nur eine heimliche Harnsäure-Verschwörerin!

Aber hey, es gibt auch gute Nachrichten: Gemüse ist meistens fein! Und Obst auch. Also ran an die Karotten und Äpfel! Und wer trotzdem nicht auf Fleisch verzichten kann (ich oute mich mal als bekennender Steak-Liebhaber! Verzeiht mir, ihr Gesundheitsapostel!): In Maßen geht das schon klar.
Und noch ein kleiner Tipp: Viel trinken! Wasser, Tee, Saftschorlen. Die Niere freut sich und spült die böse Harnsäure einfach weg. So einfach kann's sein!
Alkohol: Freund oder Feind?
Tja, das ist eine schwierige Frage. Alkohol ist ja irgendwie immer beides, oder? Bei erhöhter Harnsäure ist er tendenziell eher der Feind. Vor allem Bier! Bier ist quasi flüssiges Purin. Ein wahrer Harnsäure-Booster. Ich weiß, tut weh. Aber es ist die Wahrheit.

Wein geht vielleicht in kleinen Mengen. Aber auch hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Und Schnaps? Naja, lieber nicht. Sagen wir mal so: Die Harnsäure dankt es euch nicht.
"Aber ohne Bier ist das Leben doch sinnlos!", höre ich da jemanden rufen.
Moment mal, so schlimm ist es auch wieder nicht. Es gibt ja auch alkoholfreies Bier! Und andere leckere Getränke. Man muss sich eben ein bisschen umgewöhnen. Aber hey, dafür fühlt man sich dann auch besser!

Bewegung ist Trumpf
Und jetzt kommt die nächste Spaßbremse: Bewegung! Ja, ich weiß, Couch ist gemütlicher. Aber Bewegung hilft wirklich! Sie regt den Stoffwechsel an und hilft dem Körper, die Harnsäure abzubauen. Ein kleiner Spaziergang reicht schon. Oder eine Runde Fahrrad fahren. Oder tanzen! Hauptsache, man bewegt sich.
Und wer gar keine Lust auf Bewegung hat (ich fühle mit euch!), kann ja wenigstens mal den Fernseher ausmachen und ein Buch lesen. Das ist auch gut für die Seele – und indirekt auch für die Harnsäure!
Medikamente? Nur im Notfall!
Klar, es gibt auch Medikamente, die den Harnsäurespiegel senken können. Aber die sollte man nur nehmen, wenn es wirklich nicht anders geht. Und natürlich nur nach Absprache mit dem Arzt. Keine Selbstmedikation, bitte!

Ich bin ja der Meinung: Bevor man zur Chemiekeule greift, sollte man erstmal versuchen, es mit einer gesunden Ernährung und ausreichend Bewegung in den Griff zu bekommen. Das ist nicht nur gut für die Harnsäure, sondern auch für den ganzen Körper!
Mein Fazit (oder: Meine etwas unpopuläre Meinung)
Erhöhte Harnsäure ist doof. Aber kein Grund zur Panik. Mit ein bisschen Disziplin und ein paar kleinen Veränderungen im Lebensstil kann man das Ganze gut in den Griff bekommen. Und wer trotzdem mal sündigt (ein saftiges Steak, ein kühles Bier…), der soll sich nicht gleich geißeln. Das Leben soll ja schließlich auch noch Spaß machen!
Also, lasst es euch gut gehen! Und trinkt ein Glas Wasser auf eure Gesundheit (und auf einen möglichst niedrigen Harnsäurespiegel)!
