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Was Sagt Man Statt Behindert


Was Sagt Man Statt Behindert

Na, schon mal drüber gestolpert, wie man eigentlich richtig über Menschen mit Behinderung spricht? Keine Sorge, geht vielen so! Wir wollen ja alle respektvoll sein, aber manchmal ist man sich einfach unsicher. Das ist okay! Lass uns das mal ganz entspannt angehen, wie ein nettes Gespräch bei einer Tasse Kaffee.

Warum das überhaupt wichtig ist?

Stell dir vor, jemand würde dich immer nur über deine Äußerlichkeiten definieren – deine Größe, deine Haarfarbe, deine Brille. Nervt, oder? Genauso geht es Menschen, wenn sie ständig nur über ihre Behinderung definiert werden. Sprache formt unsere Gedanken, und wenn wir respektvolle Sprache verwenden, formen wir auch eine respektvollere Gesellschaft. Klingt hochtrabend? Ist es aber gar nicht. Es geht einfach darum, nett zu sein, und die Menschlichkeit in den Vordergrund zu stellen.

Denk mal an den Spruch "Kleider machen Leute". Im übertragenen Sinne machen auch Worte Leute. Und wir wollen doch, dass jeder sich wohl und wertgeschätzt fühlt, oder?

Was also sagen statt "behindert"?

Okay, Butter bei die Fische! Was kann man denn nun sagen, wenn "behindert" vielleicht nicht die beste Wahl ist? Hier ein paar Vorschläge, ganz locker und ohne Druck:

  • Mensch mit Behinderung: Das betont, dass es eben erstmal ein Mensch ist. Die Behinderung ist ein Aspekt, aber nicht die ganze Person. Stell dir vor, du würdest immer nur als "die mit der roten Jacke" vorgestellt werden. Das wär doch auch komisch, oder?
  • Mensch mit einer Beeinträchtigung: Ist etwas weicher formuliert, wenn man das Gefühl hat, "Behinderung" klingt zu hart.
  • Mensch mit Mobilitätseinschränkung: Wenn es explizit um die Bewegung geht (Rollstuhl, Gehhilfe etc.).
  • Mensch mit Lernschwierigkeiten: Wenn es um das Lernen geht.

Wichtig ist: Es gibt nicht die eine, perfekte Lösung für alle Situationen. Frag im Zweifelsfall einfach nach! Eine einfache Frage wie "Wie möchtest du/Ihr am liebsten angesprochen werden?" zeigt Respekt und Offenheit. Die meisten Menschen sind froh, wenn man sich Gedanken macht.

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Kontext ist King!

Denk immer daran: Der Kontext macht den Unterschied. Wenn du mit Freunden über ein Gesetz für Menschen mit Behinderung sprichst, ist der Begriff "Menschen mit Behinderung" völlig okay. Aber wenn du jemanden persönlich kennenlernst, solltest du den Fokus eher auf die Person legen und die Behinderung nur erwähnen, wenn sie relevant ist.

Ein kleines Beispiel: Stell dir vor, du bist auf einer Party und lernst jemanden kennen. Du würdest ja auch nicht sagen: "Hallo, ich bin der mit der Hornbrille." Sondern eher: "Hallo, ich bin Max!" Genauso ist es bei Menschen mit Behinderung.

Was man lieber vermeiden sollte

Es gibt ein paar Begriffe, die man heutzutage lieber vermeidet, weil sie abwertend oder veraltet sind. Dazu gehören:

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  • Krüppel: Absolut tabu!
  • Geistig behindert: Kann verletzend wirken. Besser: "Mensch mit Lernschwierigkeiten" oder "Mensch mit kognitiven Einschränkungen".
  • Invalid: Klingt, als wäre die Person wertlos.

Diese Begriffe sind aus der Zeit gefallen und tragen negative Konnotationen. Es ist wie mit alten Klamotten: Man trägt sie einfach nicht mehr, weil sie nicht mehr zeitgemäß sind.

Fehler sind menschlich – Hauptsache, man lernt daraus!

Klar, am Anfang kann man mal danebenliegen. Macht aber nichts! Wenn dir ein Fehler passiert, entschuldige dich einfach ehrlich und lerne daraus. Die meisten Menschen sind verständnisvoll, wenn sie merken, dass du es gut meinst.

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Denk dran: Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, sich Mühe zu geben und respektvoll zu sein. Und mit ein bisschen Übung wird es immer leichter, die richtigen Worte zu finden.

Fazit: Einfach nett sein!

Eigentlich ist es ganz einfach: Sei einfach nett und respektvoll! Stell dir vor, wie du selbst behandelt werden möchtest, und behandle andere genauso. Sprache ist ein Werkzeug, und wir können es nutzen, um eine inklusivere und freundlichere Welt zu gestalten. Und das ist doch ein schönes Ziel, oder?

Also, beim nächsten Gespräch einfach mal kurz innehalten und überlegen: Welche Worte sind hier wohl die besten? Und schon sind wir einen Schritt weiter!

Darf man noch "Behindert" sagen? in 2021 | Familienleben Inklusion: Wie ableistisch sind wir eigentlich? | BRIGITTE.de »Bist du behindert, oder was?« ― Tebalou GmbH

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