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Was Sagt Der Deckungsbeitrag Aus


Was Sagt Der Deckungsbeitrag Aus

Stellt euch vor, ihr backt einen Kuchen. Einen richtig leckeren, saftigen Schokoladenkuchen. Die Zutaten kosten euch 10 Euro: Eier, Mehl, Schokolade, Zucker… das ganze Programm. Ihr verkauft den Kuchen für 20 Euro. Prima, denkt ihr, 10 Euro Gewinn gemacht! Aber Moment mal… habt ihr wirklich alles berücksichtigt?

Genau hier kommt der Deckungsbeitrag ins Spiel! Klingt kompliziert, ist es aber gar nicht. Im Grunde sagt der Deckungsbeitrag aus, wie viel von eurem Verkaufspreis übrig bleibt, um eure festen Kosten zu decken – Kosten, die unabhängig davon anfallen, ob ihr einen Kuchen backt oder nicht.

Der Kuchen-Deckungsbeitrag: Ein Fall für Sherlock Holmes!

Also, zurück zum Kuchen. Die 10 Euro für die Zutaten sind eure variablen Kosten. Die hängen direkt davon ab, wie viele Kuchen ihr backt. Aber was ist mit der Miete für eure Küche, selbst wenn ihr nur einen Kuchen im Monat backt? Oder die Kosten für euren geliebten, aber energiesaugenden Backofen? Oder gar die anteiligen Kosten für eure lustige Kochschürze mit den Kuchenmotiven?

Diese Kosten sind eure fixen Kosten. Sagen wir mal, eure anteiligen fixen Kosten für den einen Kuchen betragen 5 Euro. Jetzt wird’s spannend: Euer Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen dem Verkaufspreis (20 Euro) und den variablen Kosten (10 Euro). Also: 20 - 10 = 10 Euro.

Diese 10 Euro müssen nun eure fixen Kosten von 5 Euro decken. Danach bleiben euch 5 Euro Gewinn. Seht ihr? Der Deckungsbeitrag hilft euch zu verstehen, ob sich eure Kuchenbäckerei wirklich lohnt!

Deckungsbeitrag: Definition und Berechnung - IONOS
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Ein kleines Rechenbeispiel:

Verkaufspreis: 20 Euro

Variable Kosten (Zutaten): 10 Euro

Deckungsbeitrag: Bedeutung, Arten, Berechnungen und Beispiele
Deckungsbeitrag: Bedeutung, Arten, Berechnungen und Beispiele

Deckungsbeitrag: 10 Euro

Fixe Kosten (anteilig): 5 Euro

Gewinn: 5 Euro

Deckungsbeitrag: Definition, Formel & Berechnung
Deckungsbeitrag: Definition, Formel & Berechnung

Mehr als nur Kuchen: Deckungsbeitrag im Alltag

Der Deckungsbeitrag ist nicht nur für Bäcker interessant. Er hilft jedem, der etwas verkauft – ob selbstgemalte Bilder, gestrickte Socken oder sogar komplexe Dienstleistungen. Stell dir vor, du bist ein freiberuflicher Grafiker. Du gestaltest ein Logo für einen Kunden für 500 Euro. Deine variablen Kosten (Softwarelizenzen, Stromverbrauch etc.) betragen 100 Euro. Dein Deckungsbeitrag ist also 400 Euro. Davon musst du dann noch deine fixen Kosten (Miete für dein Büro, Versicherungen usw.) bezahlen. Erst dann siehst du, was wirklich hängen bleibt!

"Der Deckungsbeitrag ist wie ein Detektiv, der die versteckten Kosten aufspürt!"

Wenn der Deckungsbeitrag Alarm schlägt!

Was aber, wenn euer Deckungsbeitrag zu niedrig ist? Sagen wir, ihr müsst den Kuchen für 12 Euro verkaufen, weil die Konkurrenz so groß ist. Eure Zutaten kosten immer noch 10 Euro. Dann ist euer Deckungsbeitrag nur noch 2 Euro. Das reicht kaum, um eure fixen Kosten zu decken! In diesem Fall müsst ihr entweder eure Kosten senken (günstigere Zutaten finden?), den Preis erhöhen (aber Achtung, nicht zu viel!), oder euch überlegen, ob die Kuchenbäckerei überhaupt eine Zukunft hat. Vielleicht lieber Muffins backen? Die sind ja so im Trend!

Deckungsbeitrag: die wichtigsten Fakten schnell erklärt - everbill Magazin
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Der Deckungsbeitrag ist also ein wichtiges Instrument, um Entscheidungen zu treffen. Er hilft euch zu erkennen, welche Produkte oder Dienstleistungen wirklich profitabel sind und wo ihr vielleicht etwas ändern müsst. Und ganz ehrlich: Wer will schon draufzahlen, wenn er einen leckeren Schokoladenkuchen backt?

Vergesst also nie: Bevor ihr voller Begeisterung ein neues Geschäft startet, rechnet euren Deckungsbeitrag aus. Sonst erlebt ihr am Ende eine böse Überraschung – und euer Schokoladenkuchen bleibt im Hals stecken!

Also, ran an die Töpfe, aber erst nach dem Rechnen!

Was ist der Deckungsbeitrag? Definition und Berechnung - IONOS Deckungsbeitrag berechnen • Formel & Beispiele · [mit Video]

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