Was Passiert Bei Zu Viel Vitamin B12

Vitamin B12 – Ein bisschen viel des Guten?
Vitamin B12. Alle reden davon. Die einen schwören drauf für mehr Energie, die anderen kennen es nur aus der Werbung für Nahrungsergänzungsmittel. Aber was passiert eigentlich, wenn man es mit dem B12 übertreibt? Ist es wie mit Schokolade, wo man nach der dritten Tafel Bauchweh bekommt? Oder ist es eher wie mit Regen, wo man sich zwar nass fühlt, aber trotzdem weiter spazieren kann?
Die gute Nachricht ist: Vitamin B12 ist ein ziemlicher Kumpeltyp. Im Vergleich zu manch anderen Vitaminen, die bei Überdosierung ganz schön zickig werden können, ist B12 eher der entspannte Surfer, der sagt: "Alles easy, Mann." Denn, und das ist wichtig, dein Körper ist ziemlich schlau. Er nimmt sich, was er braucht, und den Rest… tja, den spült er einfach wieder raus. Stell dir vor, du bist auf einem All-You-Can-Eat-Buffet. Du isst, bis du satt bist, und den Rest lässt du halt stehen. So ähnlich funktioniert das mit B12.
Aber, und jetzt kommt das kleine "aber," das es immer gibt, es gibt seltene Ausnahmen. Obwohl eine regelrechte "B12-Vergiftung" unwahrscheinlich ist, können sehr hohe Dosen, besonders über längere Zeit, bei einigen Leuten für kleine, unangenehme Überraschungen sorgen. Denk an Pickelchen, die plötzlich aufblühen wie unerwünschte Blumen im Garten. Oder an ein leichtes Kribbeln in den Händen und Füßen, wie kleine Ameisen, die dort eine Party feiern. Und in ganz, ganz seltenen Fällen können auch Magen-Darm-Beschwerden auftauchen. Stell dir vor, dein Magen beschwert sich auf leise Art, weil er genug vom Buffet hat.
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Warum passiert das? Nun, auch wenn B12 wasserlöslich ist und der Überschuss normalerweise ausgeschieden wird, kann eine extreme Zufuhr den Körper doch ein wenig stressen. Es ist, als würde man versuchen, einen Gartenschlauch mit dem Druck eines Feuerwehrschlauchs zu betreiben. Irgendwann gibt etwas nach.

Wichtig ist zu wissen: Diese Nebenwirkungen sind wirklich selten und treten meist nur bei extrem hohen Dosen auf, die man sich in der Regel nicht über die normale Ernährung zuführt. Es geht eher um hochdosierte Nahrungsergänzungsmittel, die ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden.
Also, was lernen wir daraus? Vitamin B12 ist wichtig, gar keine Frage. Aber wie bei allem im Leben gilt: Die Dosis macht das Gift. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten (oder angereicherten pflanzlichen Alternativen für Veganer) ist in der Regel ausreichend, um den Bedarf zu decken. Und wenn du dir unsicher bist, ob du wirklich ein Nahrungsergänzungsmittel brauchst, frag lieber deinen Arzt oder Apotheker. Die sind wie die weisen Eulen, die den Überblick haben und dich vor unnötigen "B12-Partys" bewahren können.

Ein bisschen mehr B12 ist also meistens kein Problem. Aber übertreib es nicht. Denk daran: Dein Körper ist ein cleveres System, das am besten funktioniert, wenn du ihm gibst, was er braucht, und nicht mehr. Und wer weiß, vielleicht kannst du die gesparte Energie ja für einen entspannten Spaziergang nutzen, statt sie in die Bekämpfung unerwünschter Pickelchen zu investieren.
"Die Dosis macht das Gift." - Paracelsus
Und noch ein kleiner Tipp: Wenn du gerade über Vitamin B12 nachdenkst, denk doch auch mal über deine Freunde nach. Haben die vielleicht auch Fragen dazu? Ein gemeinsames Gespräch über gesunde Ernährung ist doch viel schöner als eine einsame B12-Pille!
