Was Ist Nichts Für Eine Wortart

Okay, Leute, lasst uns mal ehrlich sein. Es gibt Wörter, die sind einfach... komisch. Wörter, die einem das Hirn verknoten, wenn man zu lange darüber nachdenkt. Und eines dieser Wörter, das mich seit meiner Schulzeit verfolgt, ist: Nichts.
Ja, nichts. Dieses kleine, unscheinbare Wort, das aber irgendwie ALLES bedeutet. Was ist nichts überhaupt? Denkt mal drüber nach. Ist es ein Ding? Ist es ein Zustand? Ist es einfach die Abwesenheit von allem?
Ein Plädoyer für die Sonderrolle von "Nichts"
Und hier kommt meine gewagte These: Nichts sollte eine eigene Wortart sein. Ich weiß, ich weiß, die Linguisten da draußen lachen sich jetzt wahrscheinlich ins Fäustchen. Aber hört mich an!
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Wir haben Substantive für Dinge, die man anfassen kann (Tisch, Stuhl, Katze). Wir haben Verben für Dinge, die man tut (essen, schlafen, lachen). Wir haben Adjektive für Dinge, die man beschreiben kann (groß, klein, blau). Aber was ist nichts?
Es ist irgendwie...keine dieser Sachen. Es ist mehr als das. Es ist die Antithese von allem. Es ist das Yin zum Yang, das Schwarz zum Weiß, der Käse zu meiner Pizza (okay, das war jetzt übertrieben, ich liebe Käse!).

Ich meine, wir benutzen nichts ständig. "Was machst du?" "Nichts." "Was willst du essen?" "Nichts." "Was ist in meinem Geldbeutel?" "Richtig, nichts!"
Aber grammatikalisch ist es oft ein Pronomen, oder? Ein unbestimmtes Pronomen. Aber ist es wirklich so unbestimmt? Ich finde, es ist ziemlich präzise, wenn man ausdrücken will, dass da eben... nichts ist.
Die Philosophische Dimension von "Nichts"
Mal ehrlich, über nichts haben sich schon ganze Generationen von Philosophen den Kopf zerbrochen. Existiert Nichts überhaupt? Diese Frage treibt die Menschheit schon seit Anbeginn der Zeit um.

Und wenn so kluge Köpfe sich damit rumschlagen, dann sollte das doch wohl ein Zeichen sein, dass dieses Wort mehr verdient als nur als schnödes Pronomen abgestempelt zu werden, oder? Es ist ein philosophisches Schwergewicht im Federgewicht-Gewand!
Stellt euch vor: Anstatt zu sagen "Ich habe nichts", könnten wir sagen "Ich habe 'nichtsigkeit'". Klingt komisch? Vielleicht. Aber klingt es auch ein bisschen cooler? Ich denke schon!
Oder wie wäre es mit einem Verb? Anstatt "Es gibt nichts zu sehen", könnten wir sagen "Es nichtst". Okay, das ist jetzt wirklich albern. Aber ihr versteht, worauf ich hinaus will!

Es geht darum, nichts den Respekt zu zollen, den es verdient. Es ist ein Wort, das die Leere füllt (Wortwitz beabsichtigt!). Es ist ein Wort, das die Grenzen unserer Vorstellungskraft sprengt. Es ist ein Wort, das... nun ja, nichts ist wie jedes andere Wort.
Ein Aufruf zum Umdenken (oder auch nicht)
Ich weiß, es ist unwahrscheinlich, dass die deutsche Grammatik wegen meines kleinen Artikels über den Haufen geworfen wird. Aber ich wollte einfach mal diese Idee in den Raum werfen.
Vielleicht ist es ja so, dass nichts schon immer eine eigene Wortart war, und wir haben es nur noch nicht gemerkt. Vielleicht ist es so geheimnisvoll und allumfassend, dass es sich unserer Kategorisierung entzieht.

Oder vielleicht irre ich mich auch einfach nur total. Aber selbst wenn das so ist, habe ich wenigstens ein bisschen über nichts nachgedacht. Und das ist ja auch schon was, oder?
"Die tiefsinnigsten Wahrheiten über das Nichts finden sich oft in den einfachsten Dingen." – Irgendjemand, wahrscheinlich.
Also, was meint ihr? Sollte nichts eine eigene Wortart sein? Oder ist das alles nur dummes Geschwätz? Lasst es mich wissen! Oder auch nicht. Ist ja nichts dabei!
