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Was Ist Eine Reizblase Frau


Was Ist Eine Reizblase Frau

Okay, mal ehrlich, wer von uns hat nicht schon mal dringend eine Toilette gesucht, obwohl der letzte Toilettenbesuch noch gar nicht so lange her war? Ich erinnere mich da an eine Autofahrt mit meiner besten Freundin. Wir waren gerade erst losgefahren und kaum hatten wir die Autobahn erreicht, meinte sie: "Ich muss schon wieder!" Ich dachte, ich hör nicht richtig. Waren wir nicht gerade erst an der Raststätte? Aber gut, was will man machen… typisch Frau, oder?

Aber was, wenn dieses "Ich muss schon wieder!" nicht nur eine Marotte ist, sondern ein echtes Problem? Was, wenn der Harndrang ständig da ist, das Gefühl, man müsse sofort, und das auch noch ohne wirklich viel Urin in der Blase? Tja, dann könnte es sein, dass man an einer Reizblase leidet. Und heute gucken wir uns das mal genauer an, speziell für uns Frauen, denn… Überraschung!… wir sind häufiger betroffen.

Was genau ist eine Reizblase überhaupt?

Vereinfacht gesagt, ist eine Reizblase (oder auch überaktive Blase) eine Blasenfunktionsstörung, bei der die Blase sich unkontrolliert zusammenzieht. Stell dir vor, deine Blase hat ihr eigenes kleines Willenszentrum entwickelt und beschließt, wann sie sich entleeren will, unabhängig davon, ob sie voll ist oder nicht. Ziemlich unpraktisch, oder? (Find ich auch!)

Die typischen Symptome sind:

  • Häufiger Harndrang: Mehr als acht Toilettenbesuche am Tag (oder öfter, je nach Definition)
  • Nykturie: Mehrmals nachts auf die Toilette müssen. (Das ist besonders nervig, weil es den Schlaf raubt!)
  • Imperativer Harndrang: Ein plötzlicher, unaufhaltsamer Harndrang, dem man kaum widerstehen kann. (Kennst du das Panikgefühl, wenn man keine Toilette in Sicht hat?)
  • Gelegentlich auch Inkontinenz: Urinverlust, weil man es einfach nicht rechtzeitig schafft. (Das ist natürlich der Super-GAU.)

Warum sind Frauen häufiger betroffen?

Gute Frage! Es gibt verschiedene Faktoren, die da eine Rolle spielen:

Ratgeber: Reizblase - Symptome & Behandlung | mycare.de
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  • Anatomie: Unsere Harnröhre ist kürzer als die von Männern, was Bakterien leichteren Zugang verschafft und somit Harnwegsinfekte begünstigt. (Und Harnwegsinfekte können eine Reizblase auslösen.)
  • Schwangerschaft und Geburt: Die Belastung durch Schwangerschaft und Geburt kann die Beckenbodenmuskulatur schwächen. (Stichwort: Beckenbodentraining!)
  • Hormonelle Veränderungen: Insbesondere in den Wechseljahren kann der sinkende Östrogenspiegel die Blasenfunktion beeinflussen. (Juhu, noch ein Grund mehr, die Wechseljahre zu lieben… Ironie!)
  • Harnwegsinfekte: Wie schon erwähnt, können wiederkehrende Harnwegsinfekte die Blase reizen und zu einer Reizblase führen.

Aber auch Stress, bestimmte Medikamente oder Ernährungsgewohnheiten können eine Rolle spielen. Kaffee, Alkohol und scharfe Speisen können die Blase zusätzlich reizen. (Also, vielleicht doch lieber Kräutertee?)

Was kann man dagegen tun?

Die gute Nachricht: Es gibt verschiedene Behandlungsansätze!

PPT - Reizblase PowerPoint Presentation, free download - ID:462137
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  • Beckenbodentraining: Stärkung der Beckenbodenmuskulatur. (Dazu gibt es unzählige Übungen. Einfach mal googeln!)
  • Blasentraining: Versuchen, die Zeit zwischen den Toilettenbesuchen langsam zu verlängern. (Geduld ist hier gefragt!)
  • Ernährungsumstellung: Vermeiden von blasenreizenden Substanzen. (Abschied von Kaffee und Co.?)
  • Medikamente: Es gibt Medikamente, die die Blasenmuskulatur entspannen können. (Aber immer in Absprache mit dem Arzt!)
  • In manchen Fällen auch Operationen: Aber das ist eher selten.

Wichtig ist: Sprich mit deinem Arzt! Eine Reizblase kann die Lebensqualität stark beeinträchtigen, aber es gibt Hilfe. Du bist nicht allein! Und, ganz ehrlich, es ist kein Grund, sich zu schämen. (Wir Frauen haben schließlich schon ganz andere Dinge durchgemacht, oder?)

Also, Kopf hoch und ran an die Beckenbodenübungen! Und denk dran: Du hast die Kontrolle über deine Blase, nicht umgekehrt!

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