Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben schon mal von einer Leitfrage gehört. Aber wer kann spontan und ohne zu stottern erklären, was das eigentlich ist? Ich wage zu behaupten: Nicht viele!
Und hier kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, die meisten Leute überbewerten die Bedeutung einer Leitfrage maßlos. Ja, ich habe es gesagt! Steinigt mich!
Was zum Kuckuck ist eine Leitfrage überhaupt?
Irgendwie klingt das nach einer philosophischen Lebensfrage, die man im Meditationskurs beantworten soll. "Wer bin ich? Was ist der Sinn des Lebens? Und: Was ist eine Leitfrage?"
In Wahrheit ist es aber viel simpler (und vielleicht auch ein bisschen langweiliger). Stell dir vor, du bist ein Detektiv. Deine Leitfrage ist dein wichtigster Hinweis, der dich zum Täter führt. Es ist die zentrale Frage, die du mit deiner Recherche, deinem Aufsatz oder deiner Präsentation beantworten willst.
Zum Beispiel: "Warum sind Katzen so verdammt süß?" (Eine Frage, die die Welt wirklich beantworten muss!). Oder: "Haben Einhörner wirklich existiert?" (Okay, vielleicht doch nicht so langweilig).
Unternehmen Leitfrage 4 – UnternehmensPraktika
Der Leitfragen-Hype: Brauchen wir das wirklich?
Jetzt kommt der Teil, wo ich mich unbeliebt mache. Ich finde, oft wird aus der Leitfrage ein riesiges Brimborium gemacht. Als ob ohne diese eine Frage die Welt untergeht. Als ob man ohne sie nicht denken oder argumentieren könnte. Papperlapapp!
Klar, eine klare Fragestellung kann helfen, den Fokus zu behalten. Aber manchmal... manchmal ist es doch viel spannender, einfach drauflos zu recherchieren, zu denken und Ideen zu sammeln. Und die Leitfrage ergibt sich dann von ganz alleine. Quasi als Überraschungsei für schlaue Köpfe!
Ich persönlich bin schon oft vom Weg abgekommen. Ich habe angefangen, etwas ganz anderes zu recherchieren, als ich eigentlich vorhatte. Und was soll ich sagen? Manchmal waren das die besten Ergebnisse!
Leitfrage – das Informatische und die Bildung
Denkt nur an Albert Einstein! Hat der sich vorher hingesetzt und eine Leitfrage formuliert, bevor er die Relativitätstheorie entwickelt hat? Ich bezweifle es stark. Der hat einfach rumgespielt, gedacht und geforscht. Und BÄM! Da war sie, die Revolution der Physik.
"Nicht alles, was zählt, ist zählbar, und nicht alles, was zählbar ist, zählt." - Albert Einstein (Könnte auch auf Leitfragen zutreffen? 🤔)
Ist das eine gute Leitfrage? (PowerPoint)? (Schule, Hilfestellung
Also, was jetzt? Leitfrage ja oder nein?
Ich will nicht sagen, dass Leitfragen komplett unnötig sind. Sie können, wie gesagt, hilfreich sein. Aber sie sollten nicht zur Fessel werden. Sie sollten nicht die Kreativität ausbremsen. Sie sollten nicht zum Dogma werden.
Betrachte die Leitfrage einfach als Werkzeug. Ein nützliches Werkzeug, ja. Aber eben nur eines von vielen. Und manchmal ist es eben besser, den Hammer liegen zu lassen und stattdessen mit den Händen zu arbeiten.
Also, entspann dich. Formuliere deine Leitfrage, wenn du das Gefühl hast, sie hilft dir. Aber hab keine Angst, sie auch wieder über Bord zu werfen, wenn du merkst, dass sie dich einengt. Sei flexibel, sei kreativ, sei du selbst!
SOLUTION: Beispiel Portfolio Geografie zu einer Leitfrage (Aufbau
Und wenn dich jemand fragt, was eine Leitfrage ist, kannst du ja einfach sagen: "Frag Google!" (Kleiner Scherz am Rande 😉).
Am Ende des Tages geht es darum, Spaß am Lernen und Entdecken zu haben. Und das funktioniert auch ohne perfekt formulierte Leitfrage. Versprochen!
So, jetzt bin ich gespannt, ob ich mich mit dieser Meinung komplett ins Abseits geschossen habe. Was meint ihr? Bin ich verrückt? Oder habt ihr auch schon mal ähnliche Erfahrungen gemacht?