Was Ist Ein Dienstleistung

Also, mal ehrlich: Dienstleistungen. Wer blickt da wirklich durch? Ich meine, klar, wir nutzen sie jeden Tag. Aber was genau ist das eigentlich? Eine Art unsichtbare Ware? Ein Versprechen? Ein freundlicher Zwang?
Denkt mal drüber nach. Ihr geht zum Friseur. Der schneidet euch die Haare. Ist das jetzt ein Produkt, die Frisur? Oder die Handlung des Schneidens selbst, die Dienstleistung?
Das Mysterium des Mehrwerts
Und was ist mit dem Mehrwert? Der Friseur bietet vielleicht noch Kaffee an. Ist das eine separate Dienstleistung, die "Kaffee-Zubereitung"? Oder gehört das schon zum "Friseur-Erlebnis"? Fragen über Fragen!
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Ich persönlich finde ja, die Definition von Dienstleistung ist so schwammig wie mein Gehirn am Montagmorgen. Jeder hat da irgendwie seine eigene Vorstellung. Und das ist auch gut so, oder?
Nehmen wir mal das Beispiel Putzen. Manche Leute putzen selber. Andere beauftragen eine Putzfrau. Ist das Beauftragen der Putzfrau jetzt eine Dienstleistung? Logisch. Aber ist es nicht auch irgendwie ein Eingeständnis der eigenen Faulheit? (Pssst, nicht weitersagen!).

Das Unbehagen der Bezahlung
Und dann kommt der unangenehme Teil: die Bezahlung. Bei einem Produkt weiß man, was man bekommt. Man hält es in der Hand. Man kann es anfassen. Eine Tasse, ein Stuhl, ein schicker Hut. Alles greifbar.
Aber eine Dienstleistung? Da zahlt man für etwas, das... passiert ist. Oder gerade passiert. Oder hoffentlich passieren wird. Ein bisschen wie Magie, nur ohne Kaninchen.
Stellt euch vor, ihr bucht einen Handwerker, um ein Regal aufzuhängen. Er kommt, schraubt, hämmert und geht wieder. Zurück bleibt ein Regal. Und eine Rechnung. War das Regal jetzt inklusive Dienstleistung oder die Dienstleistung inklusive Regal? Ich werde das Gefühl nicht los, dass ich gerade versucht habe, das Huhn-Ei-Problem neu zu erfinden.

Und was, wenn das Regal nach einer Woche runterkracht? War die Dienstleistung dann mangelhaft? Muss der Handwerker nachbessern? Fragen, die Philosophen seit Jahrhunderten beschäftigen (oder zumindest beschäftigen sollten!).
Manchmal habe ich das Gefühl, Dienstleistungen sind wie gute Witze. Sie funktionieren nur, wenn die Ausführung stimmt. Und wenn sie misslingen, ist es einfach nur peinlich. (Erinnert mich an meine letzte Karaoke-Performance).

Meine Unpopuläre Meinung
Hier kommt meine unpopuläre Meinung: Ich glaube, wir überdenken Dienstleistungen zu viel. Müssen wir wirklich jeden Handgriff, jede Minute, jeden freundlichen Blick in Rechnung stellen?
Vielleicht sollten wir einfach dankbar sein, dass es Leute gibt, die Dinge für uns erledigen, die wir nicht können oder wollen. Und ihnen dafür ein faires Trinkgeld geben. Und vielleicht noch ein Stück Kuchen. Kuchen macht alles besser.
Ich meine, wann habt ihr das letzte Mal wirklich überlegt, was genau die Dienstleistung beim Bäcker ist? Ist es das Backen der Brötchen? Oder das freundliche "Guten Morgen" der Verkäuferin? Oder einfach nur die Tatsache, dass ihr nicht selber um 5 Uhr aufstehen müsst, um Brötchen zu backen?

Lasst uns die Dienstleistungen einfach genießen. Ohne zu viel darüber nachzudenken. Sonst verliert man am Ende noch den Spaß daran. Und wer will das schon?
Denn am Ende des Tages ist eine gute Dienstleistung wie ein warmer Händedruck. Sie fühlt sich einfach gut an. Und das ist doch alles, was zählt, oder?
Also, das nächste Mal, wenn ihr eine Dienstleistung in Anspruch nehmt, denkt daran: Es ist mehr als nur ein Austausch von Geld gegen Arbeit. Es ist ein Akt der Kooperation. Ein kleines Miteinander. Und vielleicht auch ein bisschen Magie.
