Was Ist Ein Blizzard Und Wie Entsteht Er
Wisst ihr, ich war mal so richtig dumm und bin im Dezember mit Sommerreifen auf die Autobahn gefahren. Eine dumme Idee, ich weiss. Plötzlich fing es an zu schneien. Und wie! Innerhalb von Minuten war die Sicht gleich null, und ich dachte, ich stecke mitten in… naja, eben in einem Blizzard! Überlebt hab' ich's, aber die Erfahrung war lehrreich. Aber was genau war das eigentlich, was mich da fast in den Graben befördert hätte? Zeit, das mal genauer unter die Lupe zu nehmen!
Was ist eigentlich ein Blizzard?
Okay, fangen wir mal ganz basic an. Ein Blizzard ist mehr als nur ein bisschen Schnee. Es ist ein richtiges Schneesturm-Inferno, eine Art Naturgewalt, die man nicht unterschätzen sollte. Stell dir vor, du stehst draußen und der Schnee peitscht dir mit ordentlicher Geschwindigkeit ins Gesicht, während der Wind versucht, dich umzuwerfen. Ungefähr so fühlt sich ein Blizzard an. (Wobei, ehrlich gesagt, ich würde es niemandem empfehlen, es selbst auszuprobieren!)
Aber um offiziell als Blizzard zu gelten, muss es schon etwas mehr sein als "nur" viel Schnee. Es gibt nämlich bestimmte Kriterien, die erfüllt sein müssen. Und die sind gar nicht so ohne!
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Die Zutaten für den perfekten Blizzard
Damit ein Schneefall zum Blizzard wird, braucht es vor allem zwei Dinge: viel Schnee und ordentlich Wind.
Also, erstens: Die Schneefallrate muss hoch sein. Es muss also innerhalb kurzer Zeit sehr viel Schnee fallen. (Denk an meinen kleinen Autobahn-Ausflug…brrr!).

Zweitens: Der Wind muss mitspielen. Und zwar richtig. Die Windgeschwindigkeit muss mindestens 56 km/h (35 Meilen pro Stunde) betragen. Das ist schon ganz ordentlich! Und dieser starke Wind muss dann den Schnee so richtig aufwirbeln und die Sichtweite reduzieren.
Drittens (und das ist auch wichtig): Die Sichtweite muss durch den Schnee und den Wind auf unter 400 Meter (etwa eine Viertelmeile) reduziert sein. Stell dir vor, du stehst am Fenster und kannst nicht mal bis zum nächsten Haus sehen! Das ist schon beängstigend.

Und viertens, das Ganze muss auch eine gewisse Zeit andauern. Ein kurzer Schneeschauer reicht da nicht. Ein Blizzard muss mindestens drei Stunden toben, damit er wirklich als Blizzard durchgeht. Also: Schnee, Wind, schlechte Sicht und Ausdauer. Check!
Wie entsteht ein Blizzard?
Jetzt, wo wir wissen, was ein Blizzard ist, wollen wir uns mal anschauen, wie so ein Schneesturm-Spektakel eigentlich entsteht. Im Grunde ist es ein Zusammenspiel aus verschiedenen Wetterfaktoren.

Blizzards entstehen meistens, wenn kalte Luftmassen aus dem Norden (z.B. aus Kanada oder Sibirien) auf feuchte Luftmassen aus dem Süden treffen. Diese beiden Luftmassen prallen dann aufeinander und vermischen sich. Durch die Abkühlung der feuchten Luft bilden sich dann Wolken und Niederschlag.
Wenn die Temperaturen am Boden und in der Wolke unter dem Gefrierpunkt liegen, fällt der Niederschlag als Schnee. Und wenn dann noch ein starkes Tiefdruckgebiet ins Spiel kommt, das für starken Wind sorgt, dann haben wir alle Zutaten für einen ordentlichen Blizzard zusammen.

Und was ist das besondere am Wind? Der Wind ist nämlich nicht nur dafür da, den Schnee durch die Gegend zu wirbeln und die Sicht zu behindern. Er spielt auch eine wichtige Rolle bei der Temperatur. Durch den Wind kühlt die gefühlte Temperatur nämlich noch viel stärker ab. (Denk an den Windchill-Effekt!)
Also, Fazit?
Ein Blizzard ist also kein einfacher Schneefall, sondern ein komplexes Wetterphänomen, das aus viel Schnee, starkem Wind und schlechter Sicht besteht. Und die Kombination dieser Faktoren macht ihn so gefährlich. (Deshalb: Sommerreifen im Winter sind keine gute Idee, Leute! Vertraut mir!)
Ich hoffe, dieser kleine Ausflug in die Welt der Blizzards war informativ und hat euch ein bisschen schlauer gemacht. Und wer weiß, vielleicht könnt ihr ja jetzt beim nächsten Schneefall mit eurem Wissen glänzen! Bleibt warm und passt auf euch auf!
