Was Für Emotionen Gibt Es

Gefühle: Ein bunter Haufen, oder doch eher ein Knäuel Wollsocken?
Okay, lasst uns ehrlich sein. Gefühle. Jeder hat sie, keiner versteht sie so richtig. Oder? Also, ich habe da so meine Theorien. Und Achtung, jetzt kommt’s: Ich glaube, es gibt gar nicht so viele verschiedene Emotionen, wie alle immer tun.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Unpopuläre Meinung incoming!
Klar, es gibt Freude. Wer freut sich nicht über ein Stück Schokoladenkuchen? Oder wenn die Lieblingsserie endlich eine neue Staffel bekommt? Freude ist super. Keine Frage.
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Dann ist da natürlich Trauer. Wenn der Kuchen alle ist. Oder die Serie abgesetzt wird. Verständlich. Fühlt man.
Aber mal ehrlich: Sind die ganzen anderen "Emotionen" nicht einfach nur Variationen von Freude, Trauer oder... naja, Wut?
Wut: Der rote Knopf in uns allen
Wut. Kennen wir alle. Wenn jemand den letzten Schokoladenkuchen isst. Oder die Serie absichtlich spoilert. Wut ist...unangenehm, aber irgendwie auch befreiend. Kurzfristig zumindest.
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Und was ist mit Eifersucht? Ist das nicht einfach nur eine Mischung aus Wut (weil jemand etwas hat, was ich will) und Trauer (weil ich es nicht habe)? Ich sage ja!
Die Verwirrung der "Komplexen" Gefühle
Und was ist mit all den "komplexen" Gefühlen? Scham, Schuld, Reue... Alles nur fancy Namen für ein bisschen Trauer und vielleicht noch eine Prise Wut, oder? Ich bin fest davon überzeugt.
Nehmen wir zum Beispiel Schuld. Man hat etwas falsch gemacht. Trauer über den Fehler. Vielleicht Wut auf sich selbst, weil man so blöd war. Bingo! Schuld ist entlarvt!

Und Reue? Das ist doch einfach nur die Deluxe-Version von Schuld. Mit extra viel Trauer-Topping.
Klar, es gibt Nuancen. Ein Hauch von... irgendwas. Aber im Grunde laufen doch alle Emotionen auf diese drei Grundpfeiler hinaus: Freude, Trauer und Wut. Der Rest ist Marketing.
Die geheime Zutat: Angst
Moment mal! Da fehlt ja noch was. Die Angst! Okay, okay, ich gebe zu. Angst ist ein Sonderfall. Aber ist Angst nicht einfach nur eine Vorstufe von Trauer oder Wut? Angst vor dem, was passieren könnte (und dann traurig macht), oder Angst vor dem, was jemand tun könnte (und dann wütend macht)?
Vielleicht ist Angst die vierte Basisemotion. Oder vielleicht ist sie einfach nur der universelle Kleber, der alle anderen zusammenhält. Ich bin mir noch nicht ganz sicher. Muss ich noch ein bisschen drüber nachdenken (und Schokoladenkuchen essen).

Und was ist mit Liebe?
Halt, Stop! Ich höre euch schon rufen: "Und was ist mit Liebe?! Liebe ist doch viel mehr als nur Freude!"
Ja, okay. Liebe. Da muss ich wohl etwas zurückrudern. Liebe ist... kompliziert. Liebe ist wie ein gut gemachter Cocktail. Eine perfekte Mischung aus Freude, Zuneigung, vielleicht ein bisschen Sehnsucht (Trauer?) und... ja, sogar ein Hauch von Angst (vor Verlust?).
Aber selbst Liebe basiert doch auf den gleichen Grundzutaten, oder?
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Mein Fazit (vorläufig)
Also, hier ist meine (wahrscheinlich sehr unpopuläre) Meinung in aller Kürze: Es gibt gar nicht so viele Emotionen, wie wir denken. Die meisten sind einfach nur Mischungen und Variationen von Freude, Trauer, Wut (und vielleicht noch Angst).
Was meint Sigmund Freud wohl dazu gesagt hätte? Wahrscheinlich irgendwas Tiefgründiges mit Ödipus-Komplex und so. Ich bleibe lieber beim Schokoladenkuchen. Der ist einfacher zu verstehen. Und macht (meistens) Freude.
Aber hey, das ist nur meine Meinung. Vielleicht liege ich ja auch völlig falsch. Und vielleicht gibt es doch hunderte verschiedene Emotionen. Aber bis mir jemand das Gegenteil überzeugend beweist, bleibe ich bei meinem Knäuel Wollsocken-Theorie.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch den letzten Krümel vom Schokoladenkuchen retten, bevor die Trauer überhandnimmt.
