Okay, hört mal zu. Ich weiß, das ist ein heikles Thema. Etwas, das man am besten nicht beim nächsten Kaffeekränzchen mit Oma und ihren Freundinnen anspricht. Aber ich muss es einfach loswerden: Cholesterinsenker ab 70? Hmm... ich bin da skeptisch.
Ich meine, klar, der Arzt sagt: "Ihr Cholesterin ist zu hoch!" Und dann kommt diese Tablette ins Spiel. Eine kleine, unschuldig aussehende Pille, die angeblich das Leben verlängert. Aber ist das wirklich so einfach?
Schaut euch doch mal um. Oma Erna, fit wie ein Turnschuh, 85 Jahre alt, isst jeden Tag ein Stück Butterbrot. Ihr Cholesterin? Keine Ahnung! Und will sie auch gar nicht wissen. Sie genießt ihr Leben. Und Opa Heinz, 78, nimmt brav seine Cholesterinsenker. Er ist ständig müde und klagt über Muskelschmerzen. Irgendwie... komisch, oder?
Ich sage nicht, dass Cholesterinsenker grundsätzlich schlecht sind. Überhaupt nicht! Für manche Leute sind sie lebensrettend. Absolut. Keine Frage. Aber ab einem gewissen Alter... da muss man doch mal genauer hinschauen. Was bringt es, das Cholesterin zu senken, wenn man sich dadurch schlechter fühlt?
Gefährliche Nebenwirkungen: Warum Cholesterinsenker mehr Risiken bergen
Es ist doch so: Ab 70 hat man schon einiges erlebt. Der Körper ist nicht mehr der Jüngste. Da zwickt es hier, da zwackt es dort. Da muss man doch nicht noch mit Medikamenten eingreifen, die vielleicht mehr Schaden anrichten als nutzen. Oder?
Ich stelle mir vor, wie der Körper ab 70 so ist wie ein altes Auto. Ein Oldtimer! Ein bisschen Rost hier, ein bisschen Ölverlust da. Aber hey, er fährt noch! Man muss ihn halt gut pflegen, ihn nicht überanstrengen und ihm ab und zu mal eine neue Zündkerze gönnen. Aber man würde doch nicht einfach so den Motor austauschen, oder? Nur weil irgendein Messwert nicht optimal ist?
Warum Cholesterinsenker häufig Muskelschmerzen verursachen - Gesundheit
Was ich damit sagen will?
Hört auf euren Körper! Fragt euch: Fühle ich mich gut? Habe ich Energie? Kann ich das Leben genießen? Wenn die Antwort "Ja!" lautet, dann lasst euch nicht verrückt machen von irgendwelchen Laborwerten. Oder noch besser, holt euch eine zweite Meinung. Bei einem Arzt, der auch mal über den Tellerrand schaut. Der nicht nur Zahlen sieht, sondern den ganzen Menschen.
Und ganz ehrlich: Was ist so schlimm daran, wenn das Cholesterin ein bisschen höher ist? Ist es wirklich schlimmer als Muskelschmerzen, Müdigkeit und der Verlust der Lebensfreude? Ich wage es zu bezweifeln.
Klar, Schlaganfall und Herzinfarkt sind gruselige Sachen. Aber die Wahrscheinlichkeit dafür wird ja nicht nur vom Cholesterin beeinflusst. Ernährung, Bewegung, Stress – das spielt alles eine Rolle. Und vielleicht ist es sinnvoller, an diesen Schrauben zu drehen, als einfach nur eine Pille zu schlucken.
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Ich weiß, ich stoße hier vielleicht einigen vor den Kopf. Ich bin ja auch kein Arzt. Aber ich bin ein Mensch mit einem gesunden Menschenverstand. Und mein gesunder Menschenverstand sagt mir: "Nicht alles, was medizinisch machbar ist, ist auch sinnvoll!"
Und ganz ehrlich: Vielleicht ist es ab 70 einfach wichtiger, das Leben zu genießen, als krampfhaft zu versuchen, alle Risikofaktoren zu minimieren. Ein Glas Wein am Abend, ein Stück Kuchen am Nachmittag, ein Spaziergang in der Sonne. Das ist doch Lebensqualität! Und die sollte man sich nicht durch Medikamente kaputtmachen lassen.
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Also, liebe älteren Mitbürger:innen (und alle anderen natürlich auch): Informiert euch! Hört auf euren Körper! Und lasst euch nicht von der Pharmaindustrie einreden, dass ihr ohne Cholesterinsenker dem Tod geweiht seid. Es gibt noch andere Möglichkeiten, um gesund und fit zu bleiben. Und vielleicht ist es ja sogar erlaubt, ein bisschen unvernünftig zu sein. Schließlich hat man ja schon einiges geleistet!
Und jetzt entschuldigt mich, ich gehe mir ein Stück Kuchen holen. Mein Cholesterin? Keine Ahnung! Und ehrlich gesagt, interessiert es mich gerade auch nicht so wirklich.
Denn eines ist sicher: Lachen ist die beste Medizin. Und ein bisschen Unvernunft hält jung!