Wann Ziehen Die Meisten Leute Um

Also, Leute, stellt euch vor, ihr sitzt mit mir hier im Café, Cappuccino in der Hand, und wir philosophieren über...Umzüge. Ja, Umzüge! Klingt erstmal staubtrocken, aber ich verspreche euch, das wird lustig. Denn die Frage, wann die meisten Leute umziehen, ist eigentlich ein Spiegelbild der menschlichen Natur. Und die ist ja bekanntlich zum Lachen (und manchmal zum Weinen).
Die kurze Antwort: Die Umzugssaison in Deutschland – und das ist kein Geheimnis – ist von Mai bis September. Aber warum gerade dann? Na, lasst uns mal ein bisschen Sherlock Holmes spielen.
Klar, es gibt das offensichtliche: Das Wetter. Wer will schon im Januar bei Eis und Schnee seine geliebte Oma-Kommode die Treppe hochhiefen? Stell dir das mal vor! Omas Kommode, die rutscht, die Umzugshelfer, die fluchen… eine Szene wie aus einem Loriot-Sketch!
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Deshalb ist der Sommer beliebter. Die Sonne scheint (meistens), die Temperaturen sind angenehm und die Motivation steigt gefühlt um 300 Prozent. Plötzlich hat man Lust, Kisten zu packen und das alte Leben hinter sich zu lassen. Bis man dann die erste Kiste mit den alten Bravo-Postern findet und drei Stunden damit verbringt… Aber das ist eine andere Geschichte.
Schulende und Semesterende: Die Migrationswelle
Aber das Wetter ist nur ein Teil des Puzzles. Ein viel größeres Puzzlestück ist der Schulkalender. Klingt spießig? Ist es vielleicht auch ein bisschen. Aber hey, die Realität ist, dass viele Familien mit schulpflichtigen Kindern umziehen, wenn die Sommerferien vor der Tür stehen. Dann können die Kleinen in Ruhe an der neuen Schule ankommen, ohne mitten im Schuljahr den Anschluss zu verpassen. Stell dir das Chaos vor, wenn dein Kind in der letzten Schulwoche vor den Prüfungen in eine neue Klasse kommt! Der blanke Horror, sage ich euch!

Und dann wären da noch die Studenten! Ende des Semesters ist Umzugszeit. Die WG löst sich auf, ein Auslandssemester steht an oder man hat endlich einen Platz in der Traum-WG gefunden. Das bedeutet: Studenten auf Fahrrädern mit Matratzen auf dem Gepäckträger, überfüllte Bahnhöfe und eine allgemeine Aufbruchstimmung. Ein bisschen wie beim Karneval, nur mit mehr Kartons und weniger Konfetti.
Die Monate Juni, Juli und August sind also die absoluten Spitzenreiter. Da ist auf den Straßen mehr los als bei der Loveparade (okay, vielleicht nicht ganz so viel, aber fast!). Das bedeutet auch: Umzugsunternehmen sind teurer, Transporter sind ausgebucht und der Stresslevel steigt ins Unermessliche.
Der Trick: Antizyklisch Umziehen!
Was tun, wenn man dem Umzugswahnsinn entgehen will? Ganz einfach: Antizyklisch umziehen! Ja, ihr habt richtig gehört. Wer im Herbst oder Winter umzieht, spart nicht nur Geld, sondern auch Nerven. Klar, das Wetter ist vielleicht nicht ideal, aber dafür hat man mehr Auswahl bei Umzugsunternehmen, die Preise sind niedriger und man hat allgemein mehr Ruhe. Außerdem kann man sich danach mit einer heißen Schokolade und einem guten Buch in die neue Wohnung kuscheln – was will man mehr?

Aber Achtung: Wer unbedingt am 1. Oktober umziehen muss, weil der Mietvertrag es so will, ist natürlich gekniffen. Aber vielleicht kann man ja mit dem Vermieter reden und den Umzug auf den 15. verschieben. Fragen kostet ja nichts!
Ein weiterer Trick: Mitte der Woche umziehen! Die meisten Leute ziehen am Wochenende um, weil sie dann frei haben. Wer aber unter der Woche Zeit hat, kann sich die besten Angebote sichern und dem Wochenend-Stau entgehen.

Fazit: Der beste Zeitpunkt ist relativ
Also, wann ziehen die meisten Leute um? Von Mai bis September. Ist das der beste Zeitpunkt? Nicht unbedingt! Es kommt ganz darauf an, was einem wichtig ist. Wer Wert auf gutes Wetter legt und keine schulpflichtigen Kinder hat, kann ruhig im Sommer umziehen. Wer aber sparen will und flexibel ist, sollte die Nebensaison in Betracht ziehen.
Und egal wann ihr umzieht, denkt daran: Umziehen ist stressig, aber auch eine Chance für einen Neuanfang. Also packt eure Kisten, nehmt euch ein paar gute Freunde zur Hilfe und macht das Beste daraus. Und vergesst nicht den Cappuccino danach – den habt ihr euch verdient!
Prost, auf den nächsten Umzug! Möge die Macht der gepolsterten Umzugsdecken mit euch sein!
