Wann Wurde Ac Dc Gegründet

Viele Musikfans, besonders solche, die sich für Rock'n'Roll begeistern, haben sich sicherlich schon einmal gefragt: Wann wurde AC/DC gegründet? Diese Frage ist nicht nur für eingefleischte Fans von Bedeutung, sondern auch für jeden, der sich mit der Geschichte der Rockmusik auseinandersetzt. AC/DC ist schließlich eine der einflussreichsten und langlebigsten Rockbands der Welt, deren Musik Generationen geprägt hat.
Die Antwort auf diese Frage ist relativ einfach, aber die Geschichte dahinter ist umso faszinierender. Also, wann genau erblickte AC/DC das Licht der Welt?
Die Gründung von AC/DC
AC/DC wurde im Jahr 1973 in Sydney, Australien, gegründet. Genauer gesagt, waren es die Brüder Angus und Malcolm Young, die den Grundstein für diese legendäre Band legten. Die beiden schottisch-australischen Gitarristen hatten eine Vision: Sie wollten einfache, geradlinige und vor allem energiegeladene Rockmusik machen. Musik, die die Menschen zum Tanzen und Abfeiern bringt.
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Malcolm, der ältere der beiden Brüder, spielte Rhythmusgitarre und war der musikalische Kopf der Band. Angus hingegen, bekannt für seine Schuluniform-Outfits, übernahm die Leadgitarre und wurde schnell zum Aushängeschild von AC/DC.
Die Anfänge und ersten Besetzungen
In den Anfangsjahren durchlief AC/DC einige Besetzungswechsel. Es war eine Zeit des Experimentierens und der Suche nach dem richtigen Sound. Dave Evans war der erste Sänger der Band, aber er passte nicht so recht zur musikalischen Ausrichtung, die die Young-Brüder im Sinn hatten.
Die erste stabile Besetzung bestand aus:
- Angus Young (Leadgitarre)
- Malcolm Young (Rhythmusgitarre)
- Bon Scott (Gesang)
- Mark Evans (Bass)
- Phil Rudd (Schlagzeug)
Mit dieser Formation begann AC/DC, in Australien für Furore zu sorgen. Ihre energiegeladenen Auftritte und ihr unverkennbarer Sound brachten ihnen schnell eine große Fangemeinde ein.
Der Durchbruch und der tragische Verlust von Bon Scott
Der internationale Durchbruch gelang AC/DC Mitte der 1970er Jahre mit Alben wie "High Voltage" (1976), "Dirty Deeds Done Dirt Cheap" (1976) und "Let There Be Rock" (1977). Diese Alben etablierten AC/DC als eine der führenden Hard-Rock-Bands der Welt. Bon Scott, der charismatische Sänger mit seiner rauen Stimme und seinen frechen Texten, trug maßgeblich zum Erfolg der Band bei.

Doch der Erfolg wurde von einer Tragödie überschattet. Im Februar 1980 starb Bon Scott an einer Alkoholvergiftung. Sein Tod war ein schwerer Schlag für die Band und ihre Fans. Viele glaubten, dass das Ende von AC/DC gekommen sei.
Die Entscheidung, weiterzumachen
Trotz des schweren Verlusts entschieden sich die verbliebenen Bandmitglieder, weiterzumachen. Sie waren sich sicher, dass Bon Scott gewollt hätte, dass sie ihre Musik weiter spielen. Die Suche nach einem neuen Sänger begann.
Es gab natürlich auch Stimmen, die sagten, dass es respektlos sei, nach so einem Verlust einfach weiterzumachen. Einige Kritiker argumentierten, dass Bon Scotts Stimme und Persönlichkeit untrennbar mit dem Sound von AC/DC verbunden seien und dass kein anderer Sänger ihn ersetzen könne.
Allerdings entschieden sich Angus und Malcolm Young für einen anderen Weg. Sie glaubten an die Kraft ihrer Musik und an die Notwendigkeit, Bon Scotts Erbe zu ehren, indem sie weitermachten.
Brian Johnson und der Aufstieg zu Weltruhm
Die Wahl fiel schließlich auf Brian Johnson, einen Sänger aus Newcastle, England. Johnson brachte eine ähnliche Energie und Rauheit in die Band wie Bon Scott, aber mit seinem eigenen, unverwechselbaren Stil.

Das erste Album mit Brian Johnson am Gesang, "Back in Black" (1980), wurde zu einem monumentalen Erfolg. Es ist eines der meistverkauften Alben aller Zeiten und katapultierte AC/DC endgültig in den Olymp der Rockmusik. Songs wie "Hells Bells", "You Shook Me All Night Long" und der Titelsong "Back in Black" wurden zu Hymnen für Generationen von Rockfans.
"Back in Black" war mehr als nur ein kommerzieller Erfolg; es war eine Hommage an Bon Scott und ein Beweis für die Widerstandsfähigkeit von AC/DC. Das Album zeigte, dass die Band auch nach dem Verlust ihres Sängers in der Lage war, Musik zu schaffen, die Millionen von Menschen begeisterte.
Der Einfluss von AC/DC auf die Rockmusik
AC/DC hat die Rockmusik nachhaltig geprägt. Ihr einfacher, geradliniger und energiegeladener Sound hat unzählige Bands inspiriert. Ihre Musik ist zeitlos und wird auch in Zukunft noch gehört und geliebt werden.
AC/DC hat bewiesen, dass man auch mit relativ einfachen musikalischen Mitteln große Erfolge feiern kann. Ihre Songs sind oft auf den Punkt gebracht und verzichten auf unnötigen Schnickschnack. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche: Kraftvolle Riffs, treibende Rhythmen und eingängige Refrains.
Einige Kritiker bemängeln, dass AC/DC seit Jahrzehnten im Wesentlichen den gleichen Sound spielt. Sie werfen der Band vor, sich nicht weiterentwickelt zu haben und immer wieder das gleiche Rezept zu verwenden.

Doch genau das ist auch ein Teil ihres Erfolgs. Ihre Fans wissen genau, was sie von AC/DC erwarten können: ehrlichen, unverfälschten Rock'n'Roll. Und genau das liefern sie seit Jahrzehnten ab. Die Band hat sich nicht verbogen, sondern ist ihrem Stil treu geblieben. Sie sind authentisch und das schätzen ihre Fans.
Die Bandmitglieder im Wandel der Zeit
Im Laufe der Jahre gab es immer wieder Veränderungen in der Besetzung von AC/DC. Mark Evans wurde 1977 durch Cliff Williams am Bass ersetzt. Phil Rudd verließ die Band 1983 und wurde durch Simon Wright ersetzt, der wiederum 1989 durch Chris Slade ersetzt wurde. Phil Rudd kehrte 1995 zur Band zurück und blieb bis 2015, als er erneut durch Chris Slade ersetzt wurde.
Malcolm Young, der musikalische Kopf von AC/DC, musste 2014 aufgrund einer Demenzerkrankung die Band verlassen. Sein Neffe Stevie Young übernahm seinen Platz an der Rhythmusgitarre. Malcolm Young starb im November 2017. Sein Verlust war ein weiterer schwerer Schlag für die Band und ihre Fans.
Brian Johnson musste 2016 aufgrund von Hörproblemen die Band verlassen. Axl Rose, der Sänger von Guns N' Roses, sprang für ihn ein und sang die restlichen Konzerte der "Rock or Bust"-Tour. Brian Johnson kehrte jedoch 2020 zur Band zurück.
AC/DC heute
Trotz aller Widrigkeiten ist AC/DC bis heute aktiv. Die Band hat im Jahr 2020 ihr 17. Studioalbum "Power Up" veröffentlicht, das von Kritikern und Fans gleichermaßen gelobt wurde. Das Album ist eine Hommage an Malcolm Young und ein Beweis für die ungebrochene Kreativität und Energie der Band.

Die Band hat seit der Veröffentlichung von "Power Up" wieder Konzerte gespielt und bewiesen, dass sie auch nach fast 50 Jahren Bandgeschichte noch immer zu den besten Live-Acts der Welt gehört.
Fazit
AC/DC wurde also 1973 von den Brüdern Angus und Malcolm Young in Sydney, Australien, gegründet. Seitdem hat die Band eine unglaubliche Karriere hingelegt und die Rockmusik nachhaltig geprägt. Trotz aller Höhen und Tiefen, aller Besetzungswechsel und tragischen Verluste hat AC/DC nie aufgegeben und ist bis heute eine der einflussreichsten und langlebigsten Rockbands der Welt.
Die Geschichte von AC/DC ist eine Geschichte von Leidenschaft, Durchhaltevermögen und der Liebe zur Musik. Sie ist eine Inspiration für Musiker und Fans auf der ganzen Welt.
Es ist wichtig, die Gründungsgeschichte und die Entwicklung einer Band wie AC/DC zu verstehen, um ihre Musik und ihren Einfluss wirklich wertschätzen zu können. Es geht nicht nur um die Frage "Wann wurde AC/DC gegründet?", sondern auch darum, wie sie trotz aller Herausforderungen zu einer der größten Rockbands aller Zeiten wurden.
Wie denkst du, wird sich der Sound von AC/DC in Zukunft entwickeln, oder sollten sie ihrem bewährten Stil treu bleiben?
