Wann Und Wo Starb Mozart

Leute, stellt euch vor, ihr sitzt mit mir hier im Kaffeehaus, dampfender Cappuccino vor uns, und wir quatschen über Mozart. Ja, DER Mozart! Der Typ, der mit fünf Jahren schon besser Klavier gespielt hat als ich je mit hundert spielen werde. Und über den es so viele verrückte Geschichten gibt, dass man gar nicht weiß, wo man anfangen soll.
Aber eine Frage brennt uns allen unter den Nägeln: Wann und wo hat der Musik-Gott eigentlich den Löffel abgegeben? Machen wir's kurz: Wolfgang Amadeus Mozart starb am 5. Dezember 1791 in Wien. Päng! Da haben wir's. Aber hey, wir sind ja hier nicht in der Wikipedia. Lasst uns die Story ein bisschen aufmotzen!
Also, 1791, Wien. Stellt euch Wien im 18. Jahrhundert vor: Kutschen, Puderperücken, und überall wabert der Duft von... nun ja, nicht immer von Rosen. Die Hygiene war damals, sagen wir mal, verbesserungswürdig. Aber Mozart war ein Star! Er schrieb Opern wie am Fließband, gab Konzerte, und verprasste wahrscheinlich mehr Geld, als er verdiente. Er war quasi der Rockstar seiner Zeit – nur halt ohne E-Gitarre und Groupies, dafür mit Menuett und… nun ja, vielleicht auch Groupies, wer weiß das schon so genau?
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Die mysteriösen Umstände
Sein Tod ist bis heute ein Mysterium. Es gibt so viele Theorien, dass man meinen könnte, es gäbe mehr Verschwörungstheorien über Mozart als über das Bermudadreieck! War es eine Vergiftung? Hat ihn sein Neider Salieri ins Jenseits befördert? War es Rheumatisches Fieber, wie die Ärzte vermuteten? Oder war's einfach nur zu viel Party?
Stellt euch vor: Salieri, frustriert über Mozarts unverschämtes Talent, mischt ihm heimlich Arsen ins Glas! Eine dramatische Szene, direkt aus einem billigen Groschenroman! Aber keine Panik, die meisten Historiker halten das für Quatsch. Die Salieri-Geschichte wurde erst später durch das Theaterstück "Amadeus" so richtig angeheizt. Obwohl, wer weiß... vielleicht hat Salieri Mozart ja einfach nur mit seiner Geige zu Tode gelangweilt! Das wäre eine echte musikalische Intrige!

Wahrscheinlicher ist, dass Mozart an einer Krankheit starb. Rheumatisches Fieber war damals weit verbreitet. Aber es gibt auch andere Theorien: Nierenversagen, Trichinose (von verdorbenem Schweinefleisch!), sogar eine Quecksilbervergiftung durch die Behandlung einer Syphilis (psst, nicht weitersagen!). Die Wahrheit ist: Keiner weiß es genau. Es ist wie bei einem Krimi, bei dem der Täter nie gefasst wird. Nur dass hier das Opfer eben ein Genie war.
Und wo starb er nun genau? In seiner Wohnung in der Rauhensteingasse in Wien. Stellt euch das vor: Ein kleines, wahrscheinlich überfülltes Zimmer, der sterbende Mozart im Bett, um ihn herum seine Frau Constanze (die wahrscheinlich gerade wieder mal versuchte, die Finanzen zu regeln) und ein paar Freunde und Bewunderer. Angeblich soll er kurz vor seinem Tod noch an seinem Requiem gearbeitet haben. Ein Requiem für sich selbst zu schreiben – das nenn ich mal makabren Humor!
Die Ironie ist ja, dass Mozart nicht, wie viele denken, in Armut gestorben ist. Er war zwar chronisch pleite, aber das lag eher an seinem lockeren Umgang mit Geld als an tatsächlicher Armut. Er war einfach kein guter Geschäftsmann. Hätte er mal lieber einen Finanzberater gehabt, anstatt ständig neue Perücken zu kaufen!

Das Begräbnis – Ein trauriges Spektakel
Das Begräbnis war dann auch so eine Sache für sich. Mozart wurde in einem einfachen Sarg auf dem St. Marxer Friedhof beerdigt. Und hier kommt der nächste Hammer: Es gibt kein eindeutiges Grab! Keiner weiß genau, wo Mozart liegt. Das Grab, das heute dort steht, ist nur ein Denkmal, das erst später errichtet wurde.
Warum so ein unspektakuläres Begräbnis? Nun, zum einen war das damals üblich für Bürgerliche. Zum anderen hatte Constanze wohl Besseres zu tun, als sich um die genaue Lage des Grabes zu kümmern. Sie war ja schon kurz nach Mozarts Tod wieder auf der Suche nach einem neuen Mann! Und hey, man kann ihr ja keinen Vorwurf machen. Ein Genie als Ehemann ist vielleicht auf Dauer auch anstrengend.

Also, Leute, das ist die Geschichte von Mozarts Tod: Ein Genie stirbt jung, unter mysteriösen Umständen, und wird in einem namenlosen Grab beerdigt. Klingt traurig, aber hey, seine Musik lebt weiter! Und das ist doch das Wichtigste, oder? Jetzt aber genug gequatscht, ich brauch noch einen Cappuccino. Auf Mozart! Und auf die ungelösten Rätsel des Lebens!
Und wer weiß, vielleicht erfahren wir ja irgendwann die ganze Wahrheit. Vielleicht findet man ja noch eine alte Rechnung vom Apotheker mit dem Hinweis "Arsen für Herrn Salieri". Oder ein Tagebuch von Constanze, in dem steht: "Wolfgang hat schon wieder die Miete verspielt! Ich bring ihn um!". Man darf ja mal träumen!
Prost!
