Wann Sind Die Sommerferien In Rheinland Pfalz

Ach, die Sommerferien. Das heilige Gral aller Eltern und Schüler in Rheinland-Pfalz! Wann sind sie denn nun endlich? Diese Frage wabert wie ein Hitzeflimmern durch den Schulalltag. Eine Frage, die gefühlt wichtiger ist als der Ausgang der nächsten Bundestagswahl. Und, seien wir ehrlich, auch spannender.
Jedes Jahr das gleiche Spiel. Google wird heiß gegoogelt, die Schulwebsite gefühlt stündlich aktualisiert, und Oma Hildegard befragt, ob sie nicht doch noch einen Tipp vom Schulleiter ihres Enkels bekommen hat. Die Aufregung ist greifbar. Denn die Sommerferien, die sind heilig. Ein Versprechen auf Freiheit, Eiscreme und vielleicht sogar ein bisschen weniger Stress.
Und dann, die Erlösung! Die Daten sind da. Schwarz auf Weiß (oder eben bunt auf der Internetseite des Bildungsministeriums). Jubel brandet auf! Flugtickets werden gebucht (oder zumindest angefangen zu suchen), Listen für den Urlaub geschrieben (und dann zu 80% wieder vergessen). Die Sommerferien in Rheinland-Pfalz sind zum Greifen nah!
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Aber mal ehrlich… bin ich der Einzige, der die Planung ein bisschen… anstrengend findet?
Ja, ich weiß, das ist eine unpopuläre Meinung. Aber diese ganze Vorfreude, die Planung, der Druck, alles perfekt machen zu müssen…puh! Da sehne ich mich fast schon wieder nach dem geregelten Wahnsinn des Schulalltags.
Klar, die Kinder freuen sich riesig. Und das ist ja auch gut so. Aber die Realität sieht oft anders aus: Statt entspannter Familienzeit gibt es Streit um die Nutzung des Tablets, statt kultureller Ausflüge endlose Diskussionen, welches Eis denn nun das beste ist (Erdbeere, natürlich! Keine Diskussion!). Und statt Erholung für die Eltern…nun ja, lassen wir das.

Ich will ja nicht den Spielverderber spielen. Sommerferien sind toll! Keine Frage. Aber dieses Bild von der perfekten Familie am Strand, die glücklich in die untergehende Sonne lächelt…das ist halt meistens doch nur ein Instagram-Filter.
Vielleicht sollte man die Erwartungen einfach mal ein bisschen runterschrauben. Statt einer teuren Fernreise einfach mal einen Ausflug in den nächstgelegenen Park machen. Statt perfekt geplantem Programm einfach mal die Kinder entscheiden lassen, was sie machen wollen (auch wenn das bedeutet, den ganzen Tag im Garten Sandburgen zu bauen).

Und was ist mit den Lehrern?
Vergessen wir nicht die wahren Helden der Sommerferien: die Lehrer! Sie haben ein ganzes Schuljahr lang gebüffelt, motiviert, getröstet und korrigiert. Jetzt haben sie sich die Erholung redlich verdient. Hoffentlich verbringen sie ihre Ferien nicht damit, schon den Stoff für das nächste Schuljahr vorzubereiten. Sondern mit Dingen, die ihnen wirklich Freude bereiten.
Also, liebe Lehrer: Legen Sie die Stifte weg, klappen Sie die Bücher zu und genießen Sie die freie Zeit! Sie haben es sich verdient!

Und was mache ich in den Sommerferien? Wahrscheinlich versuche ich, den Überblick über die Freizeitaktivitäten meiner Kinder zu behalten, nebenbei noch irgendwie zu arbeiten und abends erschöpft auf dem Sofa einzuschlafen. Aber hey, wenigstens habe ich dann keine Hausaufgaben mehr zu kontrollieren!
Und vielleicht, ganz vielleicht, gelingt es mir ja doch, ein paar entspannte Momente zu finden. Ein Eis am See, ein Grillabend mit Freunden, ein gutes Buch im Schatten eines Baumes. Das wäre doch schon mal was.

Also, Rheinland-Pfalz, auf in die Sommerferien! Mit all ihren Freuden und Herausforderungen. Und vielleicht auch mit ein bisschen weniger Perfektionsanspruch. Denn am Ende geht es doch nur darum, eine gute Zeit zu haben. Oder?
Und wann sind die jetzt genau? Ach, egal. Irgendwann fangen sie schon an. Und irgendwann sind sie auch wieder vorbei. Und dann beginnt das ganze Spiel von vorne. Aber bis dahin: Genießen wir die freie Zeit! Und ärgern wir uns nicht zu sehr über verpasste Urlaubsschnäppchen und streitende Kinder. Das Leben ist zu kurz für Perfektion. Vor allem in den Sommerferien.
Viel Spaß in den Ferien! Und vergesst die Sonnencreme nicht! 😉