Wann Gilt Man Als Alkoholiker

Okay, mal ehrlich, wann genau rutscht man von "geselligem Trinker" zu...naja, dem Stempel "Alkoholiker"? Das ist ja nicht so, als ob einem plötzlich ein großes Schild auf der Stirn klebt, auf dem steht: "Achtung! Alkoholiker im Anmarsch!". Es ist eher so ein schleichender Prozess, wie wenn man versucht, heimlich zuzunehmen, und plötzlich passen die Lieblingsjeans nicht mehr.
Verstehen Sie mich nicht falsch, ich will hier niemanden verurteilen. Ich meine, wer hat nicht schon mal einen Abend gehabt, an dem man dachte: "Ach, einer geht noch!" – Und dann wurden es eben doch fünf? Wir alle kennen diese Situation. Aber der Unterschied liegt eben im "Wie oft?" und "Warum?".
Die heimlichen Warnzeichen: Ein Vergleich mit dem Wäscheberg
Stellen Sie sich vor, Sie haben einen Wäscheberg. Ein kleines Häufchen nach dem Sport ist okay. Aber wenn der Berg so hoch wird, dass er droht, die Zimmerdecke zu durchbrechen und Sie anfangen, Dates abzusagen, weil Sie sich unter der Wäsche verstecken müssen... ja, dann hat man ein Problem.
Must Read
Genauso ist es mit dem Alkohol. Ein Glas Wein zum Essen? Super! Aber wenn Sie anfangen, den Tag nur zu überstehen, weil Sie wissen, dass abends die Flasche wartet, dann... tja, dann wird's kritisch.
Ein weiteres Warnsignal: Ausreden. "Ich trinke doch nur, weil... die Heizung kaputt ist! Mein Chef doof ist! Es Dienstag ist!" Klingt bekannt?

Wenn der Spaß aufhört und die Kontrolle übernimmt
Erinnern Sie sich an die Zeiten, in denen Sie Alkohol getrunken haben, weil es Spaß gemacht hat? Gelacht, getanzt, dumme Witze erzählt? Wunderbar! Aber wenn der Alkohol anfängt, die Kontrolle zu übernehmen, wenn Sie Dinge tun, die Sie bereuen, oder wenn Sie sich ohne Alkohol einfach nur leer fühlen... Dann ist es Zeit, die Notbremse zu ziehen.
Es ist, als würde man versuchen, ein Einrad zu fahren. Am Anfang ist es wackelig und lustig. Aber irgendwann merkt man, dass man gar nicht mehr absteigen kann. Und das ist nicht mehr so lustig.
Die berühmte "Geheimnis-Krämerei"
Merken Sie, dass Sie anfangen, Ihre Trinkgewohnheiten zu verheimlichen? Ihrer Familie sagen, Sie hätten nur ein Bier getrunken, während in Wahrheit schon drei im Bauch rumschwimmen? Oder schnell noch einen Schluck aus der Flasche nehmen, bevor jemand ins Zimmer kommt? Das ist ein Alarmsignal!

Niemand versteckt, dass er ein Stück Kuchen gegessen hat. Aber warum verstecken wir Alkohol? Weil wir innerlich wissen, dass etwas nicht stimmt.
Was tun? (Außer in Panik geraten)
Okay, nehmen wir an, Sie lesen das hier und denken: "Mist. Da ist was dran." Keine Panik! Das Wichtigste ist, sich einzugestehen, dass es ein Problem geben könnte.

Sprechen Sie mit jemandem. Einem Freund, einem Familienmitglied, einem Arzt. Es gibt so viele Hilfsangebote, die man nutzen kann. Und es ist keine Schande, sich Hilfe zu suchen. Im Gegenteil: Es ist mutig!
Denken Sie daran: Es ist nie zu spät, den Wäscheberg abzutragen, das Einrad wegzustellen und die Kontrolle zurückzugewinnen. Es ist Ihr Leben, und Sie haben es verdient, es in vollen Zügen zu genießen – ohne den ständigen Griff zur Flasche.
Also, prost... äh... auf einen gesunden Umgang mit Alkohol!
