Wann Begann Die Französische Revolution

Also, wann genau fing das mit der Französischen Revolution eigentlich an? Jeder sagt immer 1789, Sturm auf die Bastille, bla bla bla. Aber ich sage euch was: Ich glaube, das stimmt nicht so ganz.
Klar, der Sturm auf die Bastille war ein riesiger Knall. Sozusagen der Startschuss für das große Feuerwerk. Aber Feuerwerk braucht Zündschnüre, oder? Und die waren schon lange am Glühen, bevor irgendein wütender Pariser auch nur einen Pflasterstein in die Hand genommen hat.
Ich behaupte mal ganz frech: Die Revolution begann, als Marie Antoinette beschloss, dass sie keine Lust mehr auf Brot hatte. "Sollen sie doch Kuchen essen!", hat sie angeblich gesagt. Ob's stimmt oder nicht, ist ja wurscht. Die Leute haben's geglaubt! Und das ist ja das Entscheidende.
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Stellt euch vor: Ihr habt seit Monaten nichts Richtiges zu essen. Eure Kinder haben Hunger. Und dann kommt so eine verwöhnte Tussi daher und sagt: "Kuchen!" Da platzt einem doch der Kragen, oder?
Das war doch nur ein Witz, oder?
Natürlich war das vielleicht nur ein dummer Spruch. Vielleicht hat sie es ja gar nicht gesagt. Aber die Symbolik! Das ist doch der Hammer. Das ist wie, wenn heute jemand mit einem goldenen Lamborghini vor einem Obdachlosenheim vorfährt und hupt.

Ich will Marie Antoinette jetzt nicht komplett verteidigen. Sie hat ja schon ganz schön auf großem Fuß gelebt. Aber ich glaube, sie war eher ein Symptom als die Ursache. So wie Pickel bei Teenagern. Der Pickel ist nicht das Problem, sondern das Ergebnis von irgendwelchen Hormonen, die verrückt spielen.
Und die Hormone, die in Frankreich verrückt spielten, waren… Trommelwirbel… die Ungleichheit! Und zwar eine Ungleichheit, die so krass war, dass sie schon fast wieder lustig war. Fast.
Klar, Ludwig XVI. war auch nicht gerade ein Superheld. Der hatte mehr Interesse an Schlössern bauen als an Politik. Aber hey, wer von uns hat nicht mal einen Tag auf der Couch verbracht, statt seine Steuererklärung zu machen? Nur dass Ludwigs Couch halt aus purem Gold war und seine Steuererklärung ein ganzes Land betraf.

Die Revolution der Gedanken
Aber warte mal! Was ist mit den ganzen Philosophen? Voltaire, Rousseau, all die schlauen Köpfe, die die Leute zum Denken angeregt haben? Haben die nicht auch eine Rolle gespielt?
Na klar! Die haben die Zündschnur gelegt! Sie haben den Leuten erklärt, dass es auch anders gehen könnte. Dass Könige nicht von Gott eingesetzt sind, sondern von Menschen. Und dass Menschen vielleicht doch ein bisschen mehr Mitspracherecht haben sollten, als nur zu nicken und "Jawohl, Majestät!" zu sagen.

Aber, und jetzt kommt's, Ideen alleine reichen nicht. Du kannst noch so viele kluge Bücher schreiben. Wenn die Leute keinen Hunger haben, liest das doch keiner. Die Aufklärung brauchte also einen ordentlichen Schubs. Und dieser Schubs kam vom leeren Magen.
Die Französische Revolution war also, meiner Meinung nach, ein bisschen wie ein schlechter Witz. Zuerst ist es nur ein Kichern. Dann wird es lauter. Und am Ende lacht das ganze Land – und reißt dabei das alte System ein.
Also, wann fing die Französische Revolution wirklich an? Ich sage: Mit einem dummen Kommentar über Kuchen. Mit einem König, der lieber Schlösser baute. Mit Philosophen, die die Leute zum Denken brachten. Und vor allem: Mit dem Hunger. Mit dem verdammt großen Hunger.
Und jetzt bin ich mal gespannt, wer mir widerspricht. Aber ich bleibe dabei: 1789 war nur der Höhepunkt. Die Party fing schon viel früher an. Eine Party, zu der die meisten leider nicht eingeladen waren. Und deshalb haben sie sie kurzerhand gecrasht.
