Vollnarkose Risiken Nicht Mehr Aufwachen

Okay, Hand aufs Herz: Wer hat nicht schon mal vor einer Vollnarkose ein bisschen Muffensausen gehabt? Ich meine, da liegst du, freundlich lächelnd, auf dem OP-Tisch, und dann... Blackout. Und was danach kommt, ist ein bisschen wie ein Glücksspiel. Die meisten wachen brav wieder auf, mit mehr oder weniger netten Nachwirkungen. Aber was, wenn nicht?
Klar, die Wahrscheinlichkeit, dass du nach einer Vollnarkose nicht mehr aufwachst, ist statistisch gesehen extrem gering. Vergleichbar damit, von einem Meteoriten getroffen zu werden, während du gerade einen Vierblattklee findest und gleichzeitig im Lotto gewinnst. Aber die Vorstellung allein ist doch schon... spannend, oder? Nicht im Sinne von "Juhu, ich freue mich drauf!", sondern eher so: "Uff, lieber nochmal tief durchatmen."
Ich erinnere mich an meine eigene Mandel-OP. Vorher habe ich stundenlang gegoogelt. Ein Fehler, wie sich herausstellte. Denn das Internet ist voll von Horrorgeschichten. Menschen, die von Nahtoderfahrungen berichteten, von seltsamen Begegnungen mit verstorbenen Verwandten oder sogar von Ausflügen in andere Dimensionen. Ehrlich gesagt, hat mich das eher kirre gemacht, als beruhigt. Mein Fazit: Lieber den Arzt fragen, der kennt sich aus und kann dir die Angst nehmen, statt Google zu fragen, der dir nur noch mehr Panik macht.
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Was passiert, wenn...?
Nehmen wir mal an, das Unwahrscheinliche tritt ein. Du wachst nicht mehr auf. Was dann? Nun, das ist natürlich ein trauriger Gedanke. Aber – und das ist jetzt vielleicht ein bisschen makaber – andererseits auch irgendwie... friedlich? Kein Stau mehr auf der A40, keine nervigen Meetings, keine ungeputzten Fenster. Einfach nur... Ruhe. Oder, je nachdem, was man so glaubt, der Beginn eines neuen Abenteuers. Wer weiß, vielleicht wirst du ja als Schmetterling wiedergeboren oder als kuscheliges Alpaka in den Anden. Die Möglichkeiten sind endlos!
Aber mal ehrlich, das ist doch eigentlich Quatsch, oder? Die Medizin ist heutzutage so weit, dass die Anästhesisten ein wachsames Auge auf uns haben. Die überwachen jeden Pieps, jeden Atemzug, jeden noch so kleinen Zuck. Die sind quasi unsere persönlichen Schutzengel im OP-Saal.

Meine Oma, Gott hab sie selig, hatte da eine ganz eigene Theorie. Sie sagte immer: "Kind, wenn du nicht mehr aufwachst, dann war es vielleicht einfach deine Zeit. Aber bis dahin mach dir keine Sorgen, das wird schon!" Eine pragmatische Sichtweise, die ich irgendwie beruhigend fand. Und mal ehrlich: Wer will schon mit Sorgenfalten auf der Stirn unters Messer?
Trotzdem, der Gedanke bleibt im Hinterkopf. Was, wenn ich doch etwas verpasse? Das neue Album meiner Lieblingsband? Die Hochzeit meiner besten Freundin? Den ersten Schultag meines Neffen? All die kleinen und großen Momente, die das Leben so lebenswert machen?

Vielleicht ist es genau diese Angst, die uns so am Leben hält. Die uns dazu antreibt, jeden Tag auszukosten, jeden Moment zu genießen, jeden Menschen wertzuschätzen. Denn wer weiß schon, was morgen ist?
Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, nach meiner nächsten Narkose (die hoffentlich noch lange auf sich warten lässt), erstmal einen riesigen Eisbecher zu essen. Und dann meine Liebsten ganz fest in den Arm zu nehmen. Einfach, weil ich es kann. Und weil ich dankbar bin, dass ich noch da bin.

Ein kleiner philosophischer Ausflug
Und vielleicht sollten wir uns alle öfter mal fragen: Was wäre, wenn? Nicht im Sinne von Panikmache, sondern als Ansporn, das Leben bewusster zu leben. Als Erinnerung daran, dass jeder Tag ein Geschenk ist. Und dass wir dieses Geschenk nicht verschwenden sollten. Mit Grübeln, mit Zögern, mit Aufschieben. Sondern mit Lachen, mit Lieben, mit Leben!
"Das Leben ist zu kurz für irgendwann." – Irgendwer Kluges (wahrscheinlich)
Also, keine Angst vor der Vollnarkose. Aber vielleicht ein bisschen Demut. Und vor allem: Vorfreude auf das Aufwachen. Und auf all die schönen Dinge, die danach kommen werden. Solange die Narkose gut vorbereitet ist und Sie ihrem Anästhesisten vertrauen.
