Unterschied Zwischen Sympathie Und Empathie

Okay, mal ehrlich, wer hat sich nicht schon mal gefragt: Was ist denn jetzt eigentlich der Unterschied zwischen Sympathie und Empathie? Klingt ja beides irgendwie nach "nett sein", aber ist eben doch nicht dasselbe. Stell dir vor, es ist wie mit Nutella und Nuss-Nougat-Creme von Aldi. Beide sind süß, beide schmecken nach Nuss, aber irgendwas ist anders, oder?
Sympathie ist im Grunde genommen die "Nutella" unter den Gefühlen. Du magst jemanden, du findest ihn/sie cool, ihr habt vielleicht ähnliche Interessen. Du denkst: "Hey, mit dem/der könnte ich mir einen netten Abend vorstellen!" Kurz gesagt: Gleich und gleich gesellt sich gern. Du fühlst dich zu der Person hingezogen, weil sie dir gefällt. Vielleicht, weil sie so witzig ist, oder weil sie den gleichen Musikgeschmack hat wie du. Aber es bleibt meistens an der Oberfläche.
Denk an deinen Lieblingskollegen. Ihr lacht zusammen über die blöden Meetings, teilt euch den letzten Kaffee und findet, dass euer Chef ein bisschen komisch drauf ist. Du findest ihn sympathisch, weil ihr auf einer Wellenlänge seid. Super Sache!
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Empathie hingegen ist eher die "Nuss-Nougat-Creme von Aldi" (nix gegen Aldi!). Sie geht tiefer. Empathie bedeutet, sich in die Lage eines anderen hineinzuversetzen, seine Gefühle nachzuempfinden. Du verstehst nicht nur, dass jemand traurig ist, sondern du fühlst auch ein bisschen wie sich diese Traurigkeit anfühlt. Es ist, als würdest du kurzzeitig in seine Schuhe schlüpfen und einen Spaziergang durch seine Gefühlswelt machen. Und das, auch wenn du die Situation selbst nie erlebt hast!
Stell dir vor, deine Freundin hat gerade ihren Job verloren. Sympathie wäre zu sagen: "Ach, das ist ja blöd! Aber du findest bestimmt bald was Neues!" Empathie wäre zu sagen: "Das tut mir so leid für dich. Ich kann mir vorstellen, wie du dich jetzt fühlst – frustriert, unsicher, vielleicht auch ein bisschen wütend. Erzähl mir, was los ist."

Der große Unterschied: Mitfühlen vs. Nachfühlen
Der Knackpunkt ist das "Mitfühlen" versus "Nachfühlen". Sympathie ist Mitfühlen. Du fühlst mit jemandem, weil du seine Situation nachvollziehen kannst oder weil du ihn magst. Empathie ist Nachfühlen. Du fühlst wie jemand anderes. Und das ist ein riesiger Unterschied!
Denk mal an einen Film. Du schaust eine traurige Szene und heulst Rotz und Wasser. Das ist Empathie! Du fühlst mit den Charakteren mit, als wärst du selbst betroffen. Dein Partner sitzt daneben und sagt: "Mensch, stell dich nicht so an, ist doch nur ein Film!" Das ist... nun ja, vielleicht fehlt ihm gerade die Empathie. Oder er versucht, stark zu sein. Kann ja auch sein.

Manchmal ist es auch einfach so, dass wir nicht immer empathisch sein können. Wir sind ja auch nur Menschen! Wenn du selbst gerade einen schlechten Tag hast, ist es schwer, dich in die Probleme eines anderen hineinzuversetzen. Das ist okay. Hauptsache, du bist dir dessen bewusst.
Und warum ist Empathie so wichtig? Weil sie uns zu besseren Menschen macht. Sie hilft uns, Beziehungen zu pflegen, Konflikte zu lösen und die Welt ein bisschen besser zu verstehen. Wer empathisch ist, kann sich besser in andere hineinversetzen und wird dadurch toleranter, verständnisvoller und hilfsbereiter. Und das ist doch was, oder?
Also, das nächste Mal, wenn du jemanden tröstest oder einfach nur zuhörst, frag dich: Bin ich gerade sympathisch oder empathisch? Und denk dran: Beides ist gut, aber Empathie geht eben noch ein Stückchen weiter. Und vielleicht solltest du dir nach diesem Artikel auch eine Scheibe Nuss-Nougat-Creme aufs Brot schmieren. Einfach so. Für die Empathie.
