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Unterschied Offener Vollzug Und Freigänger


Unterschied Offener Vollzug Und Freigänger

Stell dir vor, du sitzt im Gefängnis, aber es gibt eine Möglichkeit, ein Stück Freiheit zurückzugewinnen, bevor du komplett entlassen wirst. Klingt wie aus einem Hollywood-Film, oder? Tatsächlich gibt es in Deutschland zwei spannende Modelle, die genau das ermöglichen: der Offene Vollzug und der Freigang. Klingt kompliziert? Keine Sorge, wir bringen Licht ins Dunkel und erklären den Unterschied auf verständliche und unterhaltsame Weise!

Warum ist das Ganze so spannend? Weil es um Resozialisierung geht, also darum, Menschen wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Und das funktioniert am besten, wenn man ihnen schrittweise mehr Verantwortung und Freiheit gibt. Sowohl der Offene Vollzug als auch der Freigang sind wichtige Bausteine im deutschen Strafvollzugssystem.

Also, was ist der Offene Vollzug? Stell dir vor, du wohnst in einer Art Wohngemeinschaft, aber eben innerhalb des Gefängnissystems. Der Offene Vollzug ist die mildeste Form des Freiheitsentzugs. Hier dürfen die Gefangenen tagsüber einer Arbeit nachgehen oder eine Ausbildung absolvieren. Sie verlassen also das Gefängnisgelände, um ihren Verpflichtungen nachzukommen. Abends und nachts kehren sie aber wieder zurück. Der große Vorteil: Sie können ihren Alltag weitgehend selbstständig gestalten, knüpfen soziale Kontakte und lernen, Verantwortung zu übernehmen. Das Ziel ist es, sie so gut wie möglich auf das Leben nach der Haft vorzubereiten.

Und was ist dann der Freigang? Im Prinzip ist der Freigang ein Teil des Offenen Vollzugs, aber nicht jeder im Offenen Vollzug hat automatisch Freigang. Der Freigang ist die Erlaubnis, das Gefängnis tagsüber zu verlassen, um einer Beschäftigung nachzugehen, beispielsweise einer Arbeitsstelle, einer Ausbildung oder auch um wichtige Behördengänge zu erledigen. Der Unterschied zum Offenen Vollzug allgemein ist, dass der Freigang eine konkrete Erlaubnis für eine bestimmte Tätigkeit ist. Man könnte sagen, der Freigang ist die konkrete Umsetzung der Ziele des Offenen Vollzugs.

Offener Vollzug | Gefängnisseelsorge
Offener Vollzug | Gefängnisseelsorge

Die Vorteile beider Modelle liegen auf der Hand: Sie helfen den Gefangenen, den Übergang in die Freiheit zu erleichtern, die Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt zu fördern und soziale Kontakte zu pflegen. Außerdem können sie dazu beitragen, Rückfälligkeit zu verhindern. Denn wer Verantwortung übernimmt und sich in einem geregelten Umfeld bewegt, ist weniger anfällig für kriminelles Verhalten.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Der Offene Vollzug ist die Rahmenbedingung, der Freigang die konkrete Maßnahme. Beide sind wichtige Instrumente der Resozialisierung, die den Gefangenen helfen, ein straffreies Leben zu führen und die Gesellschaft zu schützen. Ein kleines Stück Freiheit auf dem Weg zurück in die Freiheit – das ist die Idee dahinter!

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